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Elisa 



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...   Erstellt am 29.10.2009 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Lasst eure Bitten bei Gott bekannt werden; und der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft behüten (Phil. 4:6, 7).
Können wir unter Belastungen innere Ruhe haben? Auf jeden Fall, denn wir wissen, dass Jehova unsere Situation versteht; und er versichert uns, dass bald „der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen“ wird (Joh. 12:31). Was für ein beruhigender Gedanke! Wir müssen unsere Probleme also Jehova im Gebet anvertrauen. Aber ist es damit schon getan? Nein. Es gilt auch, entsprechend zu handeln. Als König Saul Männer zu Davids Haus schickte, um ihn töten zu lassen, betete David: „Befreie mich von meinen Feinden, o mein Gott; vor denen, die sich gegen mich erheben, mögest du mich beschützen“ (Ps. 59:1). David beließ es jedoch nicht bei diesem Gebet, sondern hörte auch auf seine Frau und unternahm die nötigen Schritte zur Flucht (1. Sam. 19:11, 12). Wir können es ähnlich machen. Beten wir um praktische Weisheit, damit wir Belastungen besser bewältigen oder vielleicht verringern können (Jak. 1:5). w08 15. 3. 3:10, 12, 13





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Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes

Elisa 



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...   Erstellt am 29.10.2009 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*** w08 15. 3. S. 12-16 Jehova hört unsere Hilferufe ***
Jehova hört unsere Hilferufe
„Die Augen Jehovas sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihren Hilferuf“ (PS. 34:15).
BIST du gerade in einer schwierigen Lage? Wenn ja, dann stehst du nicht allein da. Millionen Menschen haben mit den täglichen Belastungen im gegenwärtigen bösen System der Dinge zu kämpfen. Manchen erscheint der Druck fast unerträglich. Ihnen ist wie dem Psalmisten David zumute, der schrieb: „Ich bin empfindungslos geworden und bin über die Maßen zerschlagen; ich habe wegen des Stöhnens meines Herzens geschrien. Mein eigenes Herz hat heftig geklopft, meine Kraft hat mich verlassen, und das Licht meiner Augen, es ist auch nicht bei mir“ (Ps. 38:8, 10).
2 Für uns als Christen kommen die Bedrängnisse des Lebens nicht unerwartet. Wir wissen, dass zu dem vorausgesagten Zeichen der Gegenwart Jesu auch „Bedrängniswehen“ gehören (Mar. 13:8; Mat. 24:3). Das mit „Bedrängniswehen“ wiedergegebene griechische Wort bezeichnet die starken Schmerzen, die mit einer Geburt verbunden sind. Was für eine treffende Beschreibung des Leids, das die Menschen in den gegenwärtigen ‘kritischen’ oder ‘wilden’ Zeiten durchmachen, mit denen man so „schwer fertig wird“! (2. Tim. 3:1, Fußn.).
Jehova weiß, was wir durchmachen
3 Jehovas Volk ist sich dessen voll bewusst, dass es von den Auswirkungen dieser Bedrängnisse nicht verschont bleibt und die Lage höchstwahrscheinlich noch schlimmer wird. Als Diener Gottes werden wir außer mit den Belastungen, unter denen die Menschheit im Allgemeinen leidet, auch noch mit unserem ‘Widersacher, dem Teufel’, konfrontiert, der mit allen Mitteln unseren Glauben untergraben will (1. Pet. 5:8). Wie leicht könnte man da empfinden wie David, der schrieb: „Schmach selbst hat mein Herz gebrochen, und die Wunde ist unheilbar. Und ich hoffte unaufhörlich auf jemand, der Mitgefühl zeigen würde, doch da war keiner, und auf Tröster, aber ich fand keinen“ (Ps. 69:20).
4 Wollte David damit sagen, dass er ganz und gar ohne Hoffnung war? Nein. Im selben Psalm lesen wir: „Jehova hört auf die Armen, und er wird ja seine eigenen Gefangenen [oder: „die Seinen, die Gefangene sind“, Fußn.] nicht verachten“ (Ps. 69:33). Manchmal kommt es vor, dass wir uns in Leid und Bedrängnissen wie Gefangene fühlen. Niemand scheint unsere Lage so richtig zu verstehen — und vielleicht stimmt das sogar. Doch wir können wie David getrost darauf vertrauen, dass Jehova sehr wohl weiß, was wir durchmachen (Ps. 34:15).
5 Davids Sohn Salomo hob dies bei der Einweihung des Tempels in Jerusalem hervor. (Lies 2. Chronika 6:29-31.) Er flehte Jehova an, auf das Gebet eines jeden zu hören, der mit aufrichtigem Herzen „seine eigene Plage und seinen eigenen Schmerz“ vor ihn brachte. Wie würde Gott auf die Gebete solcher Menschen reagieren? Salomo brachte seine feste Überzeugung zum Ausdruck, dass Gott nicht nur auf ihre Gebete hören, sondern auch etwas für sie tun würde. Warum? Weil Gott wirklich weiß, was im ‘Herzen der Söhne der Menschen’ ist.
6 Auch wir können mit ‘unserer eigenen Plage und unserem eigenen Schmerz’, also mit allem, was uns persönlich belastet, zu Jehova kommen. Es sollte uns trösten, dass er unsere schwierige Lage versteht und an uns interessiert ist. Der Apostel Petrus bestätigte dies mit den Worten: „[Werft] all eure Sorge auf ihn . . ., denn er sorgt für euch“ (1. Pet. 5:7). Es ist Jehova nicht egal, wie es uns ergeht. Jesus betonte Jehovas liebevolle Fürsorge einmal, indem er sagte: „Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters Wissen zur Erde fallen. Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge“ (Mat. 10:29-31).
Auf Jehovas Hilfe zählen
7 Wir können bestimmt sicher sein, dass Jehova bereit ist und auch in der Lage, uns in Bedrängnissen beizustehen. „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, die in Bedrängnissen leicht zu finden ist“ (Ps. 34:15-18; 46:1). Wie wird uns Gottes Hilfe zuteil? In 1. Korinther 10:13 heißt es: „Gott aber ist treu, und er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung wird er auch den Ausweg schaffen, damit ihr sie ertragen könnt.“ Jehova kann entweder Angelegenheiten so lenken, dass Widrigkeiten aus dem Weg geräumt werden, oder er kann uns die Kraft geben, sie zu ertragen. In beiden Fällen ist uns geholfen.
8 Was müssen wir tun, um diese Hilfe zu erhalten? Die Bibel gibt den Rat: ‘Werft all eure Sorge auf ihn.’ Wir können also bildlich gesprochen Jehova die Verantwortung für all unsere Sorgen und Nöte in die Hände legen. Wir versuchen, uns nicht mehr länger Sorgen zu machen, und vertrauen geduldig darauf, dass er sich um unsere Bedürfnisse kümmert (Mat. 6:25-32). Dazu muss man demütig sein und darf sich nicht auf seine eigene Kraft und Weisheit verlassen. Wenn wir uns „unter die mächtige Hand Gottes“ erniedrigen, erkennen wir unsere niedrige Stellung vor ihm an. (Lies 1. Petrus 5:6.) Dies wiederum hilft uns, mit allem fertig zu werden, was Gott zulassen mag. Auch wenn wir uns nach sofortiger Erleichterung sehnen, vertrauen wir doch darauf, dass Jehova genau weiß, wann und wie er eingreifen muss (Ps. 54:7; Jes. 41:10).
9 Denken wir an die Worte Davids in Psalm 55:22: „Wirf deine Bürde auf Jehova, und er selbst wird dich stützen. Niemals wird er zulassen, dass der Gerechte wankt.“ David schrieb diese Worte unter größter Bedrängnis (Ps. 55:4). Man geht davon aus, dass der Psalm geschrieben wurde, als Davids Sohn Absalom seinen Vater hinterhältig um das Königtum bringen wollte. Davids vertrautester Ratgeber, Ahithophel, hatte sich der Verschwörung angeschlossen. David schwebte in Lebensgefahr und musste aus Jerusalem fliehen (2. Sam. 15:12-14). Selbst in dieser schwierigen Lage vertraute er weiter auf Gott und er wurde nicht enttäuscht.
10 Wie David müssen auch wir uns bei jeder Art Bedrängnis unbedingt im Gebet an Jehova wenden. Sehen wir uns einmal an, was uns der Apostel Paulus diesbezüglich ans Herz legt. (Lies Philipper 4:6, 7.) Was bewirkt so ein inniges Gebet? ‘Der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird unser Herz und unsere Denkkraft durch Christus Jesus behüten.’
11 Führt das Gebet zu einer Änderung unserer Lage? Möglicherweise, doch wir müssen bedenken, dass Jehova auf unsere Gebete nicht immer so reagiert, wie wir es gern hätten. Dennoch können wir durch das Gebet unser geistiges Gleichgewicht bewahren, sodass uns Ängste und Sorgen nicht erdrücken. Der „Frieden Gottes“ gibt uns unter emotionalen Belastungen Halt. Wie eine Garnison, die eine Stadt vor feindlichen Angriffen schützen soll, so kann der „Frieden Gottes“ unser Herz und unsere Denkkraft behüten. Er lässt uns Zweifel, Ängste und negative Gedanken überwinden und bewahrt uns davor, übereilt und unklug zu handeln (Ps. 145:18).
12 Wie können wir unter Belastungen innere Ruhe haben? Hier eine Veranschaulichung, die in mancher Hinsicht auf uns zutrifft: Ein Angestellter hat sehr unter einem Vorgesetzten zu leiden. Glücklicherweise kann er sich beim Firmeninhaber, einem freundlichen, vernünftigen Mann, aussprechen. Dieser zeigt Verständnis und eröffnet dem Angestellten, dass der Vorgesetzte bald entlassen wird. Wie wirkt das auf den Angestellten? Da er dem Inhaber glaubt und nun weiß, wie es weitergeht, nimmt er sich fest vor durchzuhalten, auch wenn er inzwischen mit einigen weiteren Schwierigkeiten rechnen muss. Unsere Lage ist ähnlich: Wir wissen, dass Jehova unsere Situation versteht, und er versichert uns, dass bald „der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen“ wird (Joh. 12:31). Was für ein beruhigender Gedanke!
13 Wir müssen unsere Probleme also Jehova im Gebet anvertrauen. Aber ist es damit schon getan? Nein. Es gilt auch, entsprechend zu handeln. Als König Saul Männer zu Davids Haus schickte, um ihn töten zu lassen, betete David: „Befreie mich von meinen Feinden, o mein Gott; vor denen, die sich gegen mich erheben, mögest du mich beschützen. Befreie mich von denen, die Schädliches treiben, und von Menschen, die mit Blutschuld beladen sind, errette mich“ (Ps. 59:1, 2). David beließ es jedoch nicht bei diesem Gebet, sondern hörte auch auf seine Frau und unternahm die nötigen Schritte zur Flucht (1. Sam. 19:11, 12). Wir können es ähnlich machen. Beten wir um praktische Weisheit, damit wir Belastungen besser bewältigen oder vielleicht verringern können (Jak. 1:5).
Wie wir die Kraft zum Ausharren finden können
14 Was hilft uns auszuharren, falls sich widrige Umstände nicht ändern, sondern sogar länger andauern? Erstens: Vergessen wir nicht, dass wir Jehova unsere Liebe beweisen, wenn wir ihm trotz Schwierigkeiten beständig treu dienen (Apg. 14:22). Behalten wir immer im Sinn, was Satan über Hiob sagte, der Gott gehorsam war: „Er tut’s doch nicht umsonst! Du hast ihn, seine Familie und seinen ganzen Besitz stets bewahrt. Seine Arbeit war erfolgreich, und seine Herden haben sich gewaltig vermehrt. Aber — versuch es doch einmal und lass ihn Hab und Gut verlieren, dann wird er dich ganz sicher vor allen Leuten verfluchen“ (Hiob 1:9-11, Hoffnung für alle). Hiob bewies durch seine Lauterkeit, wie verlogen und niederträchtig dieser Vorwurf war. Auch wir können Satan Lügen strafen, indem wir unter bedrückenden Umständen ausharren. Unser Ausharren stärkt dann unsere Hoffnung und unser Vertrauen (Jak. 1:4).
15 Zweitens: Bedenken wir, dass ‘die gleichen Dinge in Bezug auf Leiden sich an der ganzen Bruderschaft in der Welt vollziehen’ (1. Pet. 5:9). Paulus schrieb: „Keine Versuchung hat euch ergriffen, ausgenommen eine allgemein menschliche“ (1. Kor. 10:13). Daher gibt es Kraft und macht Mut, über gute Vorbilder nachzudenken, statt sich auf die eigenen Schwierigkeiten zu konzentrieren (1. Thes. 1:5-7; Heb. 12:1). Nehmen wir uns Zeit, das Beispiel treuer Brüder zu betrachten, die unter Schmerzen und Bedrängnissen ausgeharrt haben. Haben wir in der Literatur schon nach Lebensberichten von Brüdern oder Schwestern gesucht, die Ähnliches durchgemacht haben wie wir jetzt? Solche Berichte geben viel Kraft.
16 Behalten wir drittens im Sinn: Jehova ist „der Vater inniger Erbarmungen und der Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Drangsal, damit wir die, die in allerlei Drangsal sind, zu trösten vermögen durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden“ (2. Kor. 1:3, 4). Es ist, als stünde Gott direkt an unserer Seite, um uns zu ermutigen und zu stärken — und das nicht nur in unserer gegenwärtigen schwierigen Lage, sondern „in all unserer Drangsal“. Dadurch können wir dann wiederum andere „in allerlei Drangsal“ trösten. Paulus durfte das persönlich erfahren (2. Kor. 4:8, 9; 11:23-27).
17 Viertens: Wir haben Gottes Wort, die Bibel. Sie ist „nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“ (2. Tim. 3:16, 17). Durch Gottes Wort sind wir nicht nur „tauglich“ und „ausgerüstet für jedes gute Werk“, sondern es versetzt uns auch in die Lage, mit den Bedrängnissen des Lebens zurechtzukommen. Wir sind „völlig tauglich“ und „vollständig ausgerüstet“. Das griechische Wort, das mit „vollständig ausgerüstet“ wiedergegeben worden ist, konnte in alter Zeit für ein Schiff gebraucht werden, das mit allem Nötigen für eine Reise befrachtet worden war, oder für ein Gerät, das zu einem gewünschten Zweck eingesetzt werden konnte. So rüstet Jehova auch uns durch sein Wort aus, damit wir alles, was auf uns zukommt, bewältigen können. Wir können also sagen: „Wenn Gott es zulässt, kann ich es mit seiner Hilfe ertragen.“
Befreiung aus all unseren Bedrängnissen
18 Fünftens: Konzentrieren wir uns stets auf die herrliche Aussicht, dass Jehova die Menschheit bald von allen Bedrängnissen befreien wird (Ps. 34:19; 37:9-11; 2. Pet. 2:9). Diese Befreiung bedeutet letztendlich nicht bloß das Ende aller gegenwärtigen Bedrängnisse, sondern wir können darüber hinaus ewiges Leben haben — die einen mit Jesus im Himmel, die anderen auf einer paradiesischen Erde.
19 Inzwischen werden wir uns weiterhin den Bedrängnissen der heutigen bösen Welt stellen. Wie sehnen wir uns doch nach der Zeit, in der sie ein Ende haben werden! (Ps. 55:6-8). Vergessen wir nicht, dass wir den Teufel durch unser treues Ausharren Lügen strafen. Schöpfen wir Kraft aus dem Gebet und der Gemeinschaft unserer Brüder, die ja Ähnliches durchmachen wie wir. Ziehen wir guten Nutzen aus Gottes Wort, um weiterhin völlig tauglich und vollständig ausgerüstet zu sein, und lassen wir uns nie in dem Vertrauen erschüttern, dass der „Gott allen Trostes“ liebevoll für uns sorgt. Denken wir immer daran: „Die Augen Jehovas sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihren Hilferuf“ (Ps. 34:15)!





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