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Romi

Status: Offline Registriert seit: 31.07.2007 Beiträge: 1470 Nachricht senden | Erstellt am 21.03.2008 - 11:16 |  |
Auf Ostern zu...
Wörter
In das Herz
Schneiden -
Langes Bluten.
Narbenschrift
Buchstabiert
Mühsam
Auferstehung
Heide von Horix-Schwesinger
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Mondnixe 

Status: Offline Registriert seit: 22.04.2007 Beiträge: 471 Nachricht senden | Erstellt am 21.03.2008 - 11:20 |  |
Karfreitag

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wortundbild 

Status: Offline Registriert seit: 14.12.2006 Beiträge: 4085 Nachricht senden | Erstellt am 21.03.2008 - 13:39 |  |
Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist.
Karfreitag...
Angst?

Hoffnung
dass es weitergeht
und gut wird.
Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist -
Anklage...
Angst?
Vertrauen
dass es weitergeht
und gut wird.
Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist -
mein Leben.
Verurteilung...
Angst?
Gewissheit
dass es weitergeht
und gut wird.

Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist -
meine Zukunft.
Tod...
Angst?
Leben
das weitergeht
und gut wird.
Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist -
geborgen in dir Gott...
Ostern

(w.b.)
Signatur Worte sind Bilder – Bilder sind Worte - Bildworte – Wortbilder .... |
CarpeNoctem

Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 309 Nachricht senden | Erstellt am 21.03.2008 - 14:45 |  |

Bild : Stiftung St. Matthäus Berlin - Brandenburg
Er ging hinauf unter dem grauen Laub
ganz grau und aufgelöst im Ölgelände
und legte seine Stirne voller Staub
tief in das Staubigsein der heißen Hände.
Nach allem dies. Und dieses war der Schluß..
Jetzt soll ich gehen, während ich erblinde,
und warum willst Du, daß ich sagen muß
Du seist, wenn ich Dich selber nicht mehr finde.
Ich finde Dich nicht mehr. Nicht in mir, nein.
Nicht in den andern. Nicht in diesem Stein.
Ich finde Dich nicht mehr. Ich bin allein.
Ich bin allein mit aller Menschen Gram,
den ich durch Dich zu lindern unternahm,
der Du nicht bist. O namenlose Scham...
Später erzählte man: ein Engel kam -.
Warum ein Engel? Ach es kam die Nacht
und blätterte gleichgültig in den Bäumen.
Die Jünger rührten sich in ihren Träumen.
Warum ein Engel? Ach es kam die Nacht.
Die Nacht, die kam, war keine ungemeine;
so gehen hunderte vorbei.
Da schlafen Hunde und da liegen Steine.
Ach eine traurige, ach irgendeine,
die wartet, bis es wieder Morgen sei.
Denn Engel kommen nicht zu solchen Betern,
und Nächte werden nicht um solche groß.
Die Sich-Verlierenden läßt alles los,
und sie sind preisgegeben von den Vätern
und ausgeschlossen aus der Mütter Schooß..
Rainer Maria Rilke
Aus: Neue Gedichte (1907
Signatur Wozu einer fähig ist, ahnt man spätestens dann, wenn einige nicht vorhandene Fähigkeiten zutage treten.
© Martin Gerhard Reisenberg |
Eliane 

Status: Offline Registriert seit: 12.07.2007 Beiträge: 181 Nachricht senden | Erstellt am 21.03.2008 - 17:22 |  |
Auch Dein Leidensweg
benötigt immer wieder
Aufstehungshelfer
Signatur Wer Sterne entdecken will, lerne Brillen schleifen. |
Nina 

Status: Offline Registriert seit: 31.12.2007 Beiträge: 15 Nachricht senden | Erstellt am 21.03.2008 - 18:11 |  |
Liebe Eliane, ich fühle mich angesprochen. Liebe Grüsse Nina
Signatur Träumen allein bringt einen nicht weiter. – Manchmal muss man etwas verwirklichen. |
Minka 

Status: Offline Registriert seit: 19.02.2007 Beiträge: 3190 Nachricht senden | Erstellt am 22.03.2008 - 07:45 |  |
liebe Eliane,
das ist soooo wahr! Danke.
Ingeborg
Signatur lasst uns wachsam sein! |