Mille

Status: Offline Registriert seit: 26.02.2007 Beiträge: 17 Nachricht senden | Erstellt am 26.02.2007 - 15:37 | |
Huhu
mein kleiner Rotrikes lebt jetzt schon über ein halbes Jahr bei mir und wir sind ein tolles Team geworden!
Nun wollen wir ihm mit einer Hamsterdame beglücken ,daher wollte ich fragen ob man einen 2 Hamster einfach dazu setzen kann oder ob es dann Probleme gibt.
Mille
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Finnchen  Moderator
      

Status: Offline Registriert seit: 25.09.2005 Beiträge: 573 Nachricht senden | Erstellt am 26.02.2007 - 16:35 | |
Hallo,
das solltest du auf keinen Fall machen!!!
Es würde höchstwahrscheinlich sofort zu Beißereien kommen, aufgrund eines Reviereindringens und diese kann tödlich für einen der beiden enden!
Desweiteren: Wenn du eine Dame zu deinem Männchen setzt, hast du sehr bald Nachwuchs, sofern die beiden sich "akzeptieren"...
Tu ihm lieber mit neuen Leckerlies oder Spielzeug einen Gefallen...
mfg Sandra
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Kiki  Admin
         

Status: Offline Registriert seit: 10.11.2004 Beiträge: 1600 Nachricht senden | Erstellt am 26.02.2007 - 17:08 | |
Hallo,
Willkommen im Forum!
Also "beglücken" tust du deinen Hamster in keinem Fall, wenn du jetzt noch einen zweiten dazusetzt.
Ganz im Gegenteil: beide Hamster würden enormen Stress haben und zu kämpfen beginnen. So etwas endet nicht selten tödlich!
Warum möchtest du denn ein Weibchen dazuhaben? Möchtest du züchten? Denn außer Beißattacken und Nachwuchs wie am Fließband fällt mir nicht viel ein, was sonst bei einer Vergesellschaftung herausspringen könnte...
Du solltest davon unbedingt die Finger lassen! Dein Hamster fühlt sich alleine pudelwohl!
Anne
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Kiki  Admin
         

Status: Offline Registriert seit: 10.11.2004 Beiträge: 1600 Nachricht senden | Erstellt am 27.02.2007 - 18:15 | |
Hallo,
schön, dass du dich dagegen entschieden hast!
Ans Züchten denkt man allerdings nicht so einfach...
Da bedarf es schon einer langen Phase der Informationssammlung. Man sollte sich mit den Tieren allgemein sehr gut auskennen (z.B. im Hinblick auf die Zusammenführung, die Tragzeit, die Bedürfnisse der Mutter während der Trächtigkeit (Eiweißzufuhr, Stressvermeidung), die Aufzucht der Jungen, Geschlechtertrennung usw.) und über die Genetik Bescheid wissen.
Ein Züchter sollte auch eine gute Abstammung seiner Zuchttiere gewährleisten. Das kann man nicht, indem man keine Ahnung hat, wer die Eltern des Zuchtpärchens waren. Mit Zooladentieren zu züchten ist zum Beispiel also alles andere als sinnvoll. Auch bei Tieren vom Züchter ist nicht unbedingt erwiesen, dass sie blutrein sind. Am Ende möchte man sich dort einen Dsungaren holen, bekommt aber unwissentlich einen Hybriden (also einen Mischling aus Campbell und Dsungare). Gar nicht auszudenken, was passieren kann, wenn man mit den "falschen" Tieren dann weiterzüchtet. Krankheitsanfälligkeit, Totgeburten und genetische Schäden sind nur ein Teil der Unerfreulichkeiten, die passieren können.
Außerdem benötigt man zum Züchten Verantwortungsbewusstsein und einen gewissen Grad an geistiger Reife...
Es muss schließlich überlegt werden, was mit den Babies passiert, sobald sie im abgabebereiten Alter sind. Für ausreichend Abnehmer (die die Tiere dann später auch artgerecht halten!!!) sollte im Voraus gesorgt sein (und es können mit bis zu 10 Babies pro Wurf gerechnet werden). Es stellt sich auch die Frage, ob überhaupt die finanziellen Mittel vorhanden sind (Zusatzkäfige, Futter- und evtl. Tierarztkosten).
Du siehst, es ist also alles gar nicht so einfach mit dem Züchten...
Signatur
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