Yumi 

Status: Offline Registriert seit: 20.03.2005 Beiträge: 180 Nachricht senden | Erstellt am 15.05.2005 - 19:48 |  |
Da Cherry diese FF gefallen hat, stell ich sie hier auch mal rein ^^
Titel: 10th man down... man? Teil: 1/1 (One-Shot) Autor: Yumi/Hi-chan Fandom: Eigene Serie Disclaimer: Alle Charas gehören mir, mir, mir! ^^ Kontakt: hi-chan@hmx.net Pairing: gibt keins Rating: PG12 Warning(s): death, songfic, drama, fantasy Widmung: allen Nightwish Fans ^.^ Kommentar: So was entsteht, wenn ma zu viel Nightwish hört und einen Death-Fimmel hat ^^" Wer also auf ein Happy End hofft, der sollte das vielleicht nicht lesen. *drop* Seid bitte nicht zu streng mit mir, ja? Das war eine der ersten FFs, dich ich geschrieben hab. Da das Lied "10th man down" heisst, müssen es logischerweise 10 sein, aber es sind nur 3 wichtige Charas und zwei noch wichtigere Charas, die anderen sind zu Hause im Dorf. Hier stehen nur die Namen, damit ihr wisst, über wen die Rede ist. Ich hasse Charabeschreibungen, das musste dieses mal aber sein....wollte das Aussehen der charas nicht zu sehr in die Geschichte einbringen, da es ja um was anderes geht. Inspiriert hat mich der Song "10th man down" von Nightwish (na so was xD). Es ist eine Songfic, aufgebaut auf dem Lied. Na ja, hab mir dann einfach mal so was ausgedacht... Haltet mich nicht für brutal oder verrückt, weil ich das hier schreibe. ôo Ich kanns halt nicht lassen xD Die Geschichte spielt im Mittelalter. Noch was... ich weiss nicht, wie ich darauf gekommen bin, aber: Alle Gedanken und gesprochene Texte der Charas sind in englisch geschrieben. (keine Angst, ist aber nicht schwer, wenn sogar ich es hinbekomme xD) Die Songtextstellen sind kursiv geschrieben. ^^
Legende: "Blabla" - sprechen //think// - denken
Charabeschreibungen:
Name: Kalia Geschlecht: weiblich Alter: unbekannt; schätzungsweise 20 Aussehen: lange, schwarze Haare; grüne Augen; schlanke, aber männliche Statur; relativ groß Charakter: mutig, selbstbewusst, entschlossen, treu (in jeder Hinsicht); hilfsbereit Sonstiges: in der Story ist sie die Hauptrolle, ist jedoch eher zurückhaltend. Für ihre vier Freunde würde sie alles tun...sogar ihr Leben opfern...
Name: Damion Geschlecht: männlich Alter: unbekannt; schätzungsweise 19 (auf alle Fälle jünger, als Kalia) Aussehen: kurze, braune Haare; braune Augen; schlanke, jedoch muskulöse Statur; größer als Kalia Charkter: naiv; zerstreut; mutig; in sich gekehrt Sonstiges: Ist in Kalia verliebt, würde es aber nie zugeben. Wird er sich je trauen?...am Ende aller Dinge...?
Name: Manuel Dermont Geschlecht: männlich Alter: ca. 30 Aussehen: kurze, blonde Haare; grün-graue Augen; kräftige Statur Charakter: böse, grausam, herzlos, kurz: der Bösewicht Sonstiges: Er ist der grausamste Mensch dieser Zeit und übernimmt immer mehr Dörfer.
Sonstige Charas: Huke, Tylor, Aamiel, Samilio, Lan, Meras, Dark, Paul und Phil (<- alles Männer ^^)
10TH MAN DOWN...MAN?
*Flashback* Der heulende Wind trug die Schneeflocken über das Schlachtfeld. Es schien ein richtiger Wirbelsturm zu werden. Doch das kümmerte keinen, denn alle waren viel zu sehr damit beschäftigt die Gegner aus dem Weg zu räumen. Knarrende Bäume beugten sich der Kraft des Windes und verbogen sich in alle Richtungen. Die Spitzen der Grashalme lugten unter der Schneedecke hervor. Doch inzwischen waren sie nicht mehr grün, sondern rot; getränkt in das Blut der Soldaten und Bauern.
Cut me free, bleed with me, oh no One by one, we will fall, down down Pull the plug, end the pain, run´n fight for life Hold on tight, this ain´t my fight
Klirrende Schwerter, die aus der Hand des Führendes geschleudert wurden, Schwerter und Dolche, die durch die zitternden Körper der einfachen Leute gebohrt wurden, das Winseln, der am Boden liegenden Männer und das flehen um ihr Leben (was schliesslich doch nicht geschohnt wurde). All das konnte Kalia hören und sehen. Doch sie war vertieft in ihren Kampf mit einem stark gebauten Mann, der es ihr nicht leicht machte. *Flashback ende*
Ein leeres Feld. Der Schnee fast nicht mehr vorhanden - weggeweht vom Wind des Todes, geschmolzen durch die Sonne des Hasses. Da stand sie alleine, sah sich um. Keiner lebte mehr. Der Platz war übersäät von Leichen der Bauern, die für ihr Land und ihre Rechte gekämpft hatten. //An unfiar fight...//, dachte Kalia. //They were only 100 farmers...against 500 soldiers.// Sie senkte den Kopf und dachte weiter nach. //And where, the hell, are Damion, Huke, Aaamiel and Tylor?// Die Tatsache, dass sie alleine auf dem Feld stand, brachte jedoch keinerlei Gefühl des Sieges in ihr hervor. Unruhig ging sie über das Feld, darauf achtend in keinen zerrissenen Körper zu treten. "Damion!", rief sie und sah sich genaustens auf dem Boden um. "Huke! Tylor!" Sie ging immer schneller. //I hope that you're still alive...// Ein ungutes Gefühl machte sich in ihrem Magen breit. Noch mehr beschleunigte sie ihre Schritte. Nun rannte sie schon fast. "Aamiel!" Der einzige der Namen, den sie noch nicht gerufen hatte. Doch wieder erhielt sie keine Antwort. Die Toten könnten ihr ohnehin nicht sagen, wo sie waren. Ausser sie seinen natürlich selbst tot, doch daran wollte sie gar nicht denken. Schwer atmend blieb sie stehen und erinnerte sich an das erste mal, als sie die zehn getroffen hatte. Am gleichen Tag, als sie auch das erste mal getötet hatte...
*Flashback* Today I killed, he was just a boy Eight before him, I knew them all In the fields a dying oath: I´d kill them all to save my own
Ein einsames Mädchen stand mitten in einer Wiese. Sie hatte ein Schwert in der Hand, Blut klebte daran. Acht Männer und ein Junge langen auf der Wiese, in gewissen Abständen von einender entfernt. Das Mädchen starrte mit Angst erfülltem Blick auf die zehn Gestalten, die sich ihr langsam näherten. Sie wirkten groß und unheimlich auf das 14-jährige Mädchen. Würde sie diese Gestalten auch töten müssen, wie die anderen Männer und den Jungen? Sie hob ihr Schwert und war zu allem bereit. Die Gestalten kamen immer näher auf sie zu und nun konnte sie erkennen, dass es sich um zehn junge Männer handelte, die nach einfachen Bauern und Volksleuten aussahen. Doch trugen sie alle ein Schwert und eine Art Rüstung. Nicht so wie die großen Kämpfer, die Soldaten, die sie kannte, aber einen Helm und ein wenig Schutzkleidung. Die Bilder verschwammen vor ihren Augen und sie roch das Blut ihrer zahlreichen Wunden. Sie kniff sie ein mal zusammen, um wieder einen klaren Blick zu haben. Doch lange hielt die zurück erlangte Schärfe nicht. Wieder verschwommen die Gestalten vor ihren Augen und sie konnte nur noch wage Umrisse erkennen. Plötzlich wurde alles schwarz und sie konnte sich nicht länger auf den Beinen halten. //It's over...//, dachte sie noch, bevor sich in die Dunkelheit sank und hart auf dem Boden auffiel. *Flashback ende*
//They cared for me...// Tränen traten in ihre Augen, doch sie wischte sie weg, denn sie wusste, dass weinen nichts brachte. Schliesslich war sie ja auch nicht mehr das kleine Mädchen von damals und musste für sich selber sorgen. Auf ein mal hörte sie ein Krächzen. Sie wirbelte herum, denn sie kannte dieses Geräusch. Kalia sprang über ein paar tote Männer. Da erblickte sie ihn, sie hatte sich also nicht getäuscht. Auf einem toten Körper trohnte Makkim, Aamiels Adler. Wieder machte sich ein ungutes Gefühl in ihr breit... und das auch berechtig. Vorsichtig kniete sie sich zu dem Vogel hin und strich ihm über die Federn. "Where's Aamiel?", fragte sie ihn. Makkim wusste immer, wo sein Menschenfreund war und er war immer ganz in seiner Nähe. Der braune Adler rührte sich nicht von der Stelle. "No...", hauchte sie, denn sie konnte sich denken, was das zu bedeuten hatte. Der Vogen stiess einen Schrei aus, der Kalia das Blut in den Adern gefrieren liess. Langsam senkte sie ihren Blick und betrachtet den Körper vor ihr, auf dem Makkim sass. //Aamiel...// Wieder traten Tränen in ihre grünen Augen, doch dies mal wischte sie sie nicht weg. Sie war sich sicher, dieses Tote musste Aamiel sein. Erkennen konnte sie ihn durch den Schlamm, Schnee und das viele Blut nicht, aber sie wusste es einfach... Die Tränen strömten über ihre Wangen; sie schloss die Augen. Doch auch das verhinderte nicht, dass sie an ihren Wimpern heruntertropften. Makkim schmiegte sich an den leblosen Körper seine Freundes und würde nicht von seiner Seite weichen, bis er sich wieder rührte. Doch das würde nicht geschehen. Dabei hatte Kalia ihm doch gesagt, dass er besser zu Hause im Dorf bleiben sollte. Sie erinnerte sich an den Moment, als sie losgezogen waren.
*Flashback* Kalia klopfte vorsichtig an der Tür. "Come in." Sie öffnete die knarrende Tür und trat in das schwach beleuchtet Zimmer, wo auch schon ihre zehn Freunde sassen. Jeder hatte eine trübe Miene und schien über etwas angstreng nachzudenken. Kalia trat ein und schloss die Tür hinter sich. Zaghaft trat sie zu den anderen und sah sie der Reihe nach an. Ihr Blick blieb an Damion hängen, der am gefassteten aussah. "You're afraid, right?", fragte sie die Zehn. Fast alle anworteten mit einem stummen Nicken, die anderen waren nicht mal dazu in der Lage. "You don't have to be afraid.", lächelte sie. "We'll win." Sie schaute sie wieder der Reihe nach an. "Huke...Tylor...Aamiel...Damion..." Sie wandte dann den Kopf nach rechts und sah die anderen sechs an. "Lan...Dark...Samilio...Phil...Meras...Paul." "With you by my side...I can win. And also you." In diesem Augenblick flackerte das alte Feuer des Mutes in ihren Augen auf. "But..." sagte sie, bevor einer von ihnen sie falsch verstand. "It'll go only fife of us" Alle schauten sie verwundert an. "Why?", fragten alle im Chor. "Six should stay here and protect the village.", erklärte sie. Nach langem Disskurtieren, kamen sie endlich zu einer Lösung. Damion, Huke, Aamiel, Tylor und Kalia würden gehen. Jeder der Auserwählten hatte darauf bestanden, auch wenn Kalia nicht sehr glücklich damit war die beiden Jüngsten Aamiel und Huke mitzunehemen.
Nach dem Gespräch verliessen sie alle Damions Hütte und nur er selbst und Kalia waren drinnen geblieben. Sie musste einfach noch mit ihm reden. Zögerlich nähere sie sich ihm und schaute ihn an. "Damion...there's something I have to say, before we'll go to fight for our lives und our honour." Er sah sie überrascht an und sein Herz machte einen Hüpfer. Doch, das was sie sagte, war nicht das, was er sich erhofft hatte. "Deliver me from this war, it´s not for me it´s because of you. Devil´s instant my eternity. Obey to kill to save yourself..." Stumm nickend sah er sie traurig an. Kalia drehte sich um und verliess die Hütte. Schliesslich müssten sie morgen früh in den Kampf aufbrechen. *Flashback ende*
Immer noch traurig sah sie ihn an. //If only he had stayed at home...// Was war mit den anderen? Waren sie auch tot? Bei dieses Vorstellung kniff sie die Augen zusammen.
*Flashback* "This is our moment.", flüsterte Kalia den anderen zu. Sie hatten sich alle ihre Kampfkleidung und ihre Rüstungen, Helme...angezogen und standen vor dem Dorftor. Das Dorf war schon lange von "Lord of Darkness" (wie die Dorfbewohner Manuel Dermont nannten) in Besitzt genommen. Er war der grausamste und gefürchteste Mann weit und breit. Er kannte kein Mitleid und seine Methoden Menschen zu töten, waren einfach schrecklich und abstossend. Und genau gegen seine Soldaten sollten sie Kämpfen. "For our honour...", rief Kalia den versammelten Bewohern zu. "FIGHT!", erwiderten sie alle im Chor und ein ungeheurer Wille lag ihn ihren Stimmen. "For our pride...", rief sie noch lauter, damit auch alle Bewohner sie hören konnten. "FIGHT!" Am lautesten riefen ihre sechs Freunde, die im Dorf bleiben würden. "For our freedom!", rief sie zum Schluss und das Dorftor öffnete sich. Mit lautem Gebrüll der Menge im Nacken rannten die fünf los, um sich dem Kampf zu stellen. Sie liefen voran, 100 Bauern und einfache Leute liefen ihnen hinterher... in einen Kampf, der aussichtsloser hätte nicht sein können. Sie hatten alles dabei, was sich als Waffe eigente. Dolche, Heugabeln und manche hatten sogar richtige Schwerter. Sie hatten einen Tagesmarsch vor sich, bis sie die Mannsherden Dermonts antreffen würden. Die meisten Dorfbewohner würden in den Feldern beim Kampfe sterben, doch es gab Hoffnung, dass einige, wenn auch nicht siegreich, zurückkehren würden.
Cut me free, bleed with me, oh no One by one, we will fall, down down Pull the plug, end the pain, run´n fight for life Hold on tight, this ain´t my fight *Flashback ende*
Langsam stand Kalia auf. Sie wischte sich die Spuren der Tränen von den Wangen und wollte sich gerade auf den Weg machen die anderen zu suchen, doch sie bemerkte nicht, wie sich ein einzelner Soldat Dermonts von hinten an sie heranschlich. Ein fataler Fehler. Er holte zum Schlag aus und zielte auf ihren Kopf. Er hatte den Befehl, alle, die noch am Leben waren, Mr. Dermont auszuliefern...lebend. Kalia dachte gerade nach, wo sie weiter suchen sollte, da fühlte sie einen kurzen Schmerz am Hinterkopf, der nicht lange anhielt, denn sie fiel ihn Ohnmacht und nahm ihn nicht mehr wahr.
Der Schneesturm hatte alle braunen Blätter, die sich hartnäckig gegen den Winter gewehrt hatten, von den Bäumen geblasen. Der Wald sah unheimlich und verlassen aus. Kein Tier, kein Vogel, keine grüne Pflanze war weit und breit zu sehen. Das einzige, was aus der grau-braunen Öde hervorstach war ein Pfosten, der mitten im Wald stand. Um ihn herum lagen lauter tote Soldaten, aber auch Bauern. Der große Pfahl war keineswegs um sonst aufgestell worden. Das Blut lief langsam an ihm herunter und der weisse Stoff ihres Kleides wehte stark im Wind. Man hatte die bewusstlose Kalia an den Händen und Füssen an den hölzernen Pfosten gebunden. Ihr schwarzes Haar verdeckte ihr Gesicht und ihr Kopf lag auf ihrem Dekolleté. Sie zog die Augenbrauen zusammen und öffnete langsam die Augen. Durch den heftig wehenden Schnee konnte sie sie kaum offen halten, denn der Wind bliess ihr genau ins Gesicht. Ein Auge kniff sie zu und mit dem anderen versuchte sie sich umzusehen. Die Gefesselte konnte nur Umrisse der Bäume und einiger Gestalten erkennen. Das erinnerte sie an das erste mal, als sie ihre treuen Freunde und Begleiter getroffen hatte. Sie hatten sie aufgenommen, obwohl sie nur ein Kind gewesen war...Ein Kind, das mit 14 Jahren schon neun Menschen umgebracht hatte. "KALIA!" Jemand schrie ihren Namen, doch so gleich verstummte er wieder und man hörte nur noch undeutliches aus seinem Mund, denn genau der wurde ihm mit Schnee gestopft. Sie zuckte zusammen. //This voice...// "Damion!" Verzweifelt zerrte sie an ihren Fesseln und musste feststellen, dass sie unglaublich fest gezogen waren. Ein reissender Schmerz brachte sie dazu, dass sie aufhörte, weil sie sich sonst ins Fleisch geschnitten hätte. Ein Mann machte ein paar Schritte auf sie zu und der Schnee knarrte unter seinen Füssen. Ihr Kopf wirbele herum. "Argh..." Erst jetzt merkte sie, dass er ziemlich schmerze. Das musste vom Schlag des Soldaten gekommen sein, der sie bewusstlos gemacht hatte und sie hier her getragen hatte. "A woman..." Eine kalte, raue Stimme drang in Kalias Ohr. Doch nun konnte sie auch sehen, wem sie gehörte. Sie hatte sich auf das schlimmste gefasst gemacht, und das Schlimmste war auch eingetroffen. Manuel Dermont stand vor ihr und hatte ein fieses Grinsen aufgesetzt. Kalia funkelte ihn böse an. "Dermont...", knurrte sie und wich seinem kalten Blick nicht aus. Lieber würde sie hier und jetzt sterben, als sich ihm zu beugen...was auch immer er von ihr wollte. "Beautiful eyes...such wonderful black hair...", schwärmter er und fuhr mit einer behandschuhten Hand über ihren Bauch. Er grinste wieder, als sie bei seiner Berührung zusammenzuckte. "Don't be afraid...", lächelte er, jedoch war sein Lächeln keinesfalls angehem und beruhigend. Er sprach weiter und seine Stimmer wurde noch tiefer, als normal. Kalia kam es vor, als würde duch ihn der Teufel sprechen. "I envy the 9 lives that gave me hell, my path made up by their torn bodies. Man to man, soldier to soldier, dust to dust.", gröhlte er und zeigte mit der Hand auf die am Boden liegenden Männer. Kalia entdeckte unter ihnen ihre zwei Freunde Huke und Tylor. Tränen schossen ihr in die Augen und als sie das erneute Grinsen des "Lord of Darkness" sah, konnte sie sich nicht mehr beherrschen. "COWARD!!!", schrie sie ihn an. Sein Grinsen wurde noch breiter. Doch dann wurde er plötzlich wieder ernst und schrie genauso laut, in wütendem Ton: "Call me a coward but I can´t take it anymore!" Kalia zitterte am ganzen Leib. Sie dachte an Damion, der irgendwo hier von bestimmt einem Duzend Männern festgehalten wurde, nur um zu sehen, wie Dermont Kalia verspottete. "We found six men in your village...they were really good in fighting for their lives.", sprach er weiter. Kalias Magen verkrampfte sich. Doch nicht nur ihrer, auch Damions. Er stand ein paar Meter entfernt von dem Pfosten und wurde von ein paar Männern festgehalten. Er konnte nicht sprechen, noch sich bewegen. Sie würden ihn töten, das wusste er. Doch er wollte nicht mit ansehen, wie sie Kalia, seine Freundin, folterten. Bilder kamen ihm ins Gedächniss; Bilder, als er von der kleinen Kalia lernte mit dem Schwert umzugehen. Sie war eine harte Trainerin. Nach den vielen Übungsstunden war er immer echt fertig gewesen. Doch wenn er sie dann immer abends, alleine und trauig am Bach sitzen gesehen hatte, wurde ihm immer schwer ums Herz. Sie hatte niemanden. Deswegen hatte er beschlossen immer an ihrer Seite zu sein und sie immer zu beschützen. //I've failed...That's all my foult.// Er redet sich ein, dass das alles seine Schuld war. Hätte Kalia seine Gedanken gehört, hätte sie ihm sicher eine Ohrfeige verpasst, weil dies nicht stimme. Das war ihre Art ihn auf den Boden zurück zu holen. Kalia ballte die gefässelten Hände zu Fäusten und sträubte sich gegen die Stricke, so gut sie konnte. "They wait for me back home, they live with eyes turned away, they were the first ones to see, they are the last ones to bleed...", sagte Kalia verzeifelt. //They can't be dead...// Als hätte Dermont ihre Gedanken erraten sagte er belustigt: "Hm, they fought two hours...but they hadn't a chance..." Kalia spürte einen Stich ins Herz, doch keinen echten. Es war nur ein unheimlich schmerzendes Gefühl aus dem Mund eine Tyrannen, diese Worte zu hören. //So they are also dead...// Am liebsten hätte sie Dermont noch etwas an den Kopf geworfen, doch es schnürte ihr einfach die Kehle zu. Sie wandte den Blick von ihm an und in genau in diesem Moment merkte Dermont, dass er gewonnen hatte. Seine Augen funkelten gefährlich, als er sprach: "The ultimate high as all beautiful dies. A ruler´s tool, priest´s excuse, tyrant´s delight... I alone, the great white hunter. I´ll march till the dawn brings me rest. 10th patriot at the gallow´s pole!" Bei den letzten Worten hatte er geschrieen und sein spitzes, glänzendes Schwert gezogen. Mit ganzer Kraft und mit ganzer Wut gegen Kaila hatte er es ihr in ihren Bauch gerammt. "Nnnnnnnnnn...", würgte Damion hervor, gedämpft durch die Hand des Soldaten. Er biss ihn in den Finger und dieses lies refexartig und fluchend von ihm ab. "KALIA!!!!!!!", schrie Damion aus vollem Halse und seine Augen weiteten sich bei ihrem Anblick. Ihr Kopf war wieder auf ihr Dekolleté gesunken und ihre Augen waren geschlossen. //No...// Damions Augen funkelten und Tränen traten aus ihnen heraus. Kalias Blut tränkte ihr weisses Kleid, das sie unter der Rüstung getragen hatte, in tiefes Rot und lief langsam ihre Beine hinuter, bis es zu ihren nackten Füssen kam und langsam auf den schneebedeckten Boden tropfte. Ihr Körper zitterte nicht mehr, doch auf ihrer Haut war noch eine Gänsehaut zu sehen. Ihre Haare waren voller Schneeflocken und ihre Hände hatten sich wieder entspannt. Es schien, als würde sie schlafen... Die anderen Soldaten hatten Damion losgelassen, da dieser nun keine Bedrohung mehr für sie war. Er sank auf die Knie und starrte fassunglos auf den Pfahl. Kalia fing wieder an zu zittern, doch dies merkte keiner. Alle dachten, sie wäre tot, doch in Wirklichkeit sammelte sie nur ihre letzten Kräfte, um sich aus dieser ihr unwürdigen Position zu befreien. Sie wusste, das sie sterben würde. Die Wunde war zu schlimm, als das sie es hätte bis ins Dorf schaffen können, wo ohnehin fast keiner mehr war, da war sie sich sicher. Also bereitet sie sich einfach auf ihren Tod vor. "Cut me free!", rief sie plötzlich und alle um sie herum zuckten zusammen. Dermont hatte sich von ihr entfernt und hatte sein weisses Pferd bestiegen. Er wirbelte herum, als er ihre Stimme hörte. "What the hell...?" Sie schrie und entlud all ihre Kraft, wehrte sich mit ihr gegen die Fesseln. Sie schnitten ihr ins Handgelenk, doch den Schmerz spürte sie nicht mehr. Dieser unglaubliche Wille... sie wollte sich befreien und Damion noch ein letztes mal sehen. Die Fesseln an Händen und Füssen rissen langsam... Kalia schrie noch lauter und kniff die Augen zusammen. Die Fesseln rissen und Kalia fiel keuchend auf den Boden. Damion nutzte seine Chance und lief, so schnell ihn seine Beine tragen konnten, zu ihr. "Kalia...", flüstere er und sank schnell in zu ihr runter. Er stütze sie und sah sie mit Tränen in den Augen an. "You fool...don't cry.", lachte sie schwach. Das Schwert steckte immer noch in ihrem Körper. "It doesn't even hurt..." Sie nahm seine zitternden Hände und legte sie auf den Griff des Schwertes. "Shall I...?", fragte er und lies seine Hände von ihr führen. "Yes... pull the plug, end the pain." "No, I can't.", sagte er schlicht. Sie lächelte schwach und schloss die Augen. "Please..." Es schüttelte ihn am ganzen Leib. Er umfasste den Griff etwas fester und zog das Schwert aus ihrem Körper. Sofort fing das Blut an aus der Wunde zu quellen und sie drohte zu verbluten. Ihr Lächeln blieb auf ihren Lippen, als sie sich zu ihm beugte und leicht hustete. "Run´n fight for life. Hold on tight,.... this ain´t my fight." Sanft legte sie ihre Lippen auf die seinen. Er erwiderte den zarten Kuss, bevor sie die Augen für immer schloss und nach vorne sackte; hinein in seine Arme, die ihren leblosen Körper fest umklammerten. "Kalia...no...don't leave..." Doch es war zu spät.
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Damion gelang es irgendwie aus der Gefangenschaft zu befreien. Er wusste selbst nicht wie, denn all seine Gedanken waren bei Kalia. "I love you...", hauchte er, als er ihren Körper in den Armen hielt und auf einem Hügel stand, in den Himmel starrte und nachdachte. Die Soldaten hatten Kalia einfach liegen gelassen. Nicht mal das Schwert hatte Dermont mitgenommen. Es war, wie er sagte, ein "verunreinigtes Schwert", weil er damit eine Frau getötet hatte, die sich ihm wiedersetzt hatte. Damion war an den Ort ihres Tode zurückgekehrt und hatte ihren Körper mit ins Dorf genommen. Ebenso hatte er das Schwert mitgenommen. Dabei hatte er sich geschworen, eines Tages... eines Tages Dermont damit zu töten.
~Owari~
*phu* Ihr könnt mir glauben...alles an einem Stück zu schreiben macht einen echt fertig xD Hoffentlich wisst ihr jetzt, was ich mit "10th man down...man?" meinte. Kalia ist als 10. von den 11 Freunden gestorben, deswegen der Titel. Und deswegen mussten es auch 11 sein, damit sie die 10 ist. ^^ Hoffentlich seit ihr mir nicht böse für das Ende, aber ich hatte euch ja gewarnt! ôo Danke schon mal im vorraus, für Kommentare. ^^ Egal, ob gut oder schlecht ^^ ~Yu-chan
Signatur ~Grüsse~
Ich liebe Popmusik! (gemeiiiin ><~)
Sweet greetz an mein Lu-chan *____* |