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CrazyBecca ...
Admin Becca!
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...   Erstellt am 24.01.2012 - 13:20Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja Steff jetzt ist es passiert du kommst nicht mehr weg...

Mir gefällt irgendwie nicht das er zu denen jetzt hin will, das kann doch nur schief gehen

Der neue Ferrari ist echt geil, den hätte ich auch gern und nebenbei sollten wir das FBI rufen, denn Steff ist ne Schwerverbrecherin^^





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Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!

Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.


Lieb euch meine Mädels!

JasSy ...
Stu Mod!
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...   Erstellt am 24.01.2012 - 19:27Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Oh man, Steffi! Zu geil, klaut sie einfach n Einkaufswagen und marschiert mal eben 20 Meilen mit Jacky im Wagen nach Hause... Zu gut :D und dann beim Drive-in hahahahaa xD den Blick von dem Kerl muss zu gril gewesen sein :D aber ich bin sehr froh, dass ihr heile angekommen seid...
Ist da etwa einer eifersüchtig auf Kenzie? xD haha, na wenn er wüsste! Find ich aber gut, dass Steffi jetzt da bleiben muss... Und Kenzie findet das tief in seinem inneren auch gut, er weiß das wahrscheinlich nur noch nicht
Ich bin mir nicht sicher, ob ich möchte, dass Sam sich auf den weg zu diesen ___________ (hier bitte ein beliebiges schimpfwort einsetzen) fährt ;D
Aber wo ich mir zu 100% sicher bin ist, dass ich mehr möchte





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...sometimes we must be hurt in order to grow,
we must fail in order to know,
we must lose in order to gain,
because some lessons in life are best learned through pain...



samsbabe ...
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...   Erstellt am 26.01.2012 - 20:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sam scheint fast irre zu werden vor Sorge um seine Schwester und auch ich kann nicht glauben, was passiert ist. Ich bin schon kurz davor sie suchen zu gehen, als es am Garagentor pocht. Erschrocken drehen sich alle um und da stehen. Jacky und ... Steff! Ich traue meinen Augen nicht! Jacky sitzt in einem Einkaufswagen und sieht ziemlich mitgenommen aus. Und auch Steff scheint nicht in bester Verfassung zu sein. Ihre Lederjacke und ihr weißes Top sind nicht nur dreckig, sondern auch zerrissen. Ihr Gesicht mit Dreck bedeckt und ihre Haare stehen gefährlich wild aus ihrem Zopf.
Unsere Blicke treffen sich und sie schaut schuldbewusst zu Boden. Während Sam Jacky ins Bett bringt, wird meine Schwester von allen Seiten befragt.
„Was hattest du da überhaupt zu suchen?!“, will ich dann wissen. „Ich wollte mir das Rennen anschauen!“, nuschelt sie. Ich fasse das einfach nicht. „Und die Kerle sind ihr gezielt gefolgt?“, fragt Jay noch einmal. Sie nickt. “Und du bist dann gleich hinter her?!“, raune ich und muss zu sehen, dass ich meinen Zorn zügele. „Was hätte ich denn tun sollen? Ihr wart ja alle damit beschäftigt eure Ärsche zu retten!“. Es ist einen Moment still, dann legt Mus los „Und du dachtest es wäre mal ganz spaßig dich in deinem kleinen Ferrari zu setzen und Straßenkind zu spielen? Glaub nicht, dass du jetzt eine Medaille verdient hast. Und überhaupt weißt du eigentlich das du uns mit deinem Ferrari noch mehr Ärger einbrockst!? Kein normaler Mensch fährt so einen Schlitten, jetzt wissen sie doch ganz genau wo sie suchen müssen! Wegen dir ist niemand mehr sicher!“. Er brüllt und brüllt. Obwohl Steff ziemlich unbeteiligt wirkt, merke ich wie es ihr an die Nieren geht. „Es reicht jetzt!“, sage ich bestimmend. “Und was denkst du denn wer du bist, dass du mir sagst wann es reicht?!“. „Er hat Recht Mus!“, mischt sich nun Stu auch mit ein. „Außerdem wer sagt denn das ich mit meinem Wagen gefahren bin?!“, plustert sie sich auf und reißt dann ertappt die Augen hoch. „Nicht!?“, wollen alle wissen. „Ich bin vielleicht nicht so wie ihr, aber bescheuert bin ich noch lange nicht!“, protestiert sie. „Und was für ein Wagen bist du gefahren?“, frage ich zähneknirschend und ahne schlimmes. „EHM... ist doch nicht wichtig!“, flötet sie. „Steff!“, sage ich ermahnend. „Den Wagen von meinen Bruder.“. Sie schaut zu Boden und ich knacke mit meinen Knöcheln. „Was für ein Wagen?“, will Stu wissen. „Getunter VW Golf V!“. Ich reiße die Augen auf. [Der war doch nicht mal eingefahren] „Wieso hat dein Bruder so etwas?“, fragt Mus misstrauisch. „Wieso denn nicht? Er liebt Autos! Schnelle Autos!“.
Sam kommt wieder zurück und Steffi beschließt die Biege zu machen, doch Sam „befiehlt“ ihr hier zu bleiben. Fragend schaut sie mich an und ich nicke leicht.
Sie drückt mir den Schlüssel in die Hand, da ich mit Jay den Wagen abholen soll. Ich halte ihre Hand fest und überlege einen Moment, ob ich auf meine Tarnung scheißen soll und sie in meine Arme ziehe?!
Ich spüre Sams Blick auf uns und sehe ihr in die Augen. Sie sieht müde und geschafft aus, dennoch sehe ich das sie nicht will das ich meinen Job aufs Spiel setze.
Wir verschwinden und sie geht mit Sam nach oben.
Dieser Job gerät langsam etwas außer Kontrolle! Ich wollte nie, dass Steffi damit hinein gezogen wird und nun steckt sie so tief drin, dass sie nicht mehr heraus kommt. Und dann auch noch ausgerechnet in dieser Gruppe. Ich kann doch nicht meine eigene Schwester verhaften.
Als wir wieder kommen, gesellt sich Jay gleich zu Stu, Chris und Mus, die in einem kleinen Raum vor der Play Station hängen. Ich hole mir eine Cola und gehe ins Wohnzimmer. Da sitzt Sam und starrt auf den Bildschirm. Seine Arme hat er ausgebreitet und seitlich auf die Rückenlehne gelegt. Als ich um die Couch herum gehe, sehe ich wie meine Schwester mit ihrem Kopf auf seinem Oberschenkel liegt und friedlich schläft. Ich setze mich ihnen gegenüber und sehe sie an. Jetzt gerade sieht sie super glücklich aus. Ich seufze und schaue dann Sam an.
„Stehst du auf sie?“, fragt er direkt. Verdutzt sehe ich ihn an. „Wie kommst du darauf?“. „Ich habe deinen Blick gesehen!“. Ich sehe ihn an und versuche ihm klar zu machen, dass er spinnt. „Jacky mag dich!“, sagt er dann „Wenn du mit ihr nur ein dummes Spiel spielen willst, um Mus eins reinzuwürgen und dann mit Steffi durchbrennst, dann bist du hier an der falschen Adresse! Und ich schwöre dir, dass ich dich umbringen werde!“. Ich sehe ihn sehr ernst an „Ich schwöre dir bei allem was mir wichtig ist, dass ich keine Spielchen spielen will! Und mit 1000 prozentiger Sicherheit kann ich dir sagen, dass ich niemals mit Steff durchbrennen werde!“ [Immerhin ist sie meine Schwester]. Er wirkt nicht wirklich beruhigt. Ich trinke einen Schluck und frage dann „Wie geht es Jacky?“. Sam sieht mich an „Soweit ganz gut... denke ich... sie schläft!“. Ich nicke. Wieder schweigen wir und dann platzt es aus ihm heraus: „Wäre ihr etwas passiert, dann hätte ich mir nie verzeihen können! Sie ist meine kleine Schwester und ich habe nicht vernünftig auf sie aufgepasst! Ich will die Schweine dran bekommen, die das getan haben!“. Ich nicke [Kann ich gut verstehen! Geht mir nicht anders] „Ich habe meiner Mum damals an ihrem Sterbebett versprochen, dass ich immer auf Jacky aufpassen werde! Und jetzt habe ich sie zum zweiten Mal im Stich gelassen!“. Ich will ihm eigentlich Mut zusprechen, doch es kommt nur „Zum zweiten Mal?“ aus meinem Mund. Sam trinkt ein Schluck Cola und schaut auf Steffi herunter, ehe er mich ansieht „Bao Chen war damals ein sehr sehr guter der Familie. Doch Jacky hat schon immer gesagt, dass sie ihn komisch findet aber keiner hat sie wirklich ernst genommen. Nachdem meine Mum gestorben ist, hatte ich einige Dinge zu tun und bin nach Manchester gefahren. Jacky habe ich damals zu Hause gelassen und Bao darum gebeten auf sie aufzupassen. Als ich wieder zurückkam, lag Jacky weinend in ihrem Bett. Ihr Körper übersät von blauen Flecken und Hautabschürfungen. Ich habe lange gebraucht sie zu beruhigen und sie angefleht mir zu erzählen, was passiert ist!“. Sam schweigt und ich kann leicht erahnen, was geschehen ist. „Er hat sie vergewaltigt! Er war so etwas wie ihr Onkel und er hat sie einfach vergewaltigt! Nachdem sie mir endlich alles erzählt hat bin ich völlig ausgerastet und zu Bao gefahren. Ich habe so lange auf ihn eingeprügelt bis ich vor Erschöpfung zusammengebrochen bin! Ich wollte das er genau die Schmerzen hat und spürt, was er meiner kleinen Schwester angetan hat! Ich wollte das er dafür büßt und leidet! Alles was ich weiß ist, dass er lange im Koma lag und jetzt immer noch am Rollstuhl gefesselt ist!“. Ich schlucke schwer und mir wird schlecht. Auch wenn ich mit vielem gerechnet habe, war es auf jeden Fall nicht das! Ich frage mich, was ich wohl in der Situation getan hätte. Viel anders hätte ich auch nicht reagiert. Ich lasse mir die Geschichte durch den Kopf gehen und stelle fest, dass Sam und ich nicht wirklich verschieden sind, auch wenn ich mich dazu entschlossen habe einen anderen Weg einzuschlagen als er. Aber alles was für ihn zählt ist das Wohl seiner Schwester. Ich weiß, dass es falsch ist, aber so langsam verstehe ich, was er wirklich für ein Mensch ist! Und er wird mir immer sympathischer.
„Manchmal frage ich mich, ob ich es bereuen sollte?! Ob ich es bereue und ob ich es rückgängig machen würde!?“. Ich sehe ihn an „Und würdest du?“. Sam grinst leicht „Nie im Leben! Würdest du, wenn es deine Schwester gewesen wäre?“. Ich sehe flüchtig zu Steff. „Ich glaube ich hätte ihn komplett umgebracht!“. Er grinst und trinkt einen Schluck.
Immer wieder sehe ich zu meiner kleinen Schwester. An ihr ist etwas, dass mich nicht los lässt! Ich mustere sie und sehe, dass sie ihr Halstuch nicht mehr trägt. Ihr Hals ist übersät von blauen Würgemalen, durch die sich eine feine rote Linie zieht. Mir wird schlecht. Wieso habe ich das nicht mitbekommen? Ich spüre Sams Blick auf mir und muss mir nun etwas einfallen lassen, damit er nicht noch misstrauischer wird.
„Was hat sie da am Hals?“, frage ich und deute auf Steff. Er schaut sie an und begutachtet sie. Noch vor wenigen Stunden hätte es mich um einiges mehr gestört das er sie so anschaut, doch nach seine Geständnis, glaube ich nicht das Sam ein herzloses, Gehirnloses und hochbrutales Monster ist. Nein viel mehr hat er zu viel Herz und ist eigentlich ein guter Mensch, der nur auf der falschen Seite steht.
Sam sieht mich an und erzählt mir alles von dem Abend, an dem er sie aus dem Studio abgeholt hat.
Meine arme Kleine. Sie ist so unschuldig, so zerbrechlich. „Aber jetzt mal im Ernst Sam, wieso kümmerst du dich so um die Kleine? Ich meine du kennst sie kaum, hast keine Ahnung was bei ihr so abgeht oder wie sie lebt! Du hast keinen Schimmer, was sie will! Die anderen haben schon Recht mit ihren Vermutungen!“ „Deswegen sind es ja auch Vermutungen!“ „Denkst du, dass sie irgendein daher gelaufener Spitzel ist?“. Ich schüttele den Kopf. Wieder schaut er sie an „Ich weiß nicht! Sie fasziniert mich irgendwie!“. [Okay, ganz ruhig bleiben jetzt] „In wie fern?“. Er zuckt die Schultern. „Sie ist nicht so wie die anderen!“ Vielleicht habe ich mich doch in ihm getäuscht? Immerhin gehört sie nicht zu seiner Familie, da braucht er ja nicht so liebevoll sein wie er es bei Jacky ist. „Stimmt, sie ist nicht wie die Anderen! Aber meinst du echt, dass sie sich knacken lässt?!“. Sam schaut mich komisch an und dann wieder zu ihr „Sie ist keine Frau, mit der man nur einmal seinen Spaß hat!“, sagt er ernst. [Interessant] „Aber das ist jetzt nicht wichtig!“, sagt er bestimmend. „Wie soll es jetzt weiter gehen?“, will ich wissen. Er zuckt leicht die Schultern. „Jedenfalls werde ich nicht hier herum sitzen und warten, dass sie zurückkommen und meine Familie angreifen!“. Ich nicke. „Eine Idee?!“. Sam schüttelt den Kopf. „Ich werde mich mal um hören und dann sehen wir weiter!“. „Wir sollten zu sehen, dass wir uns alle etwas hinlegen! Es war für alle ein anstrengender Tag!“. Ich nicke zu und stehe auf. „Du pennst auf der Couch!“, sagt Sam bestimmend und hebt Steffi behutsam hoch. „Wir haben morgen viel vor uns!“. „Ich dachte du willst heute schon los ziehen?!“. „Es ist Freitag. Schon vergessen!? Du hast ein Date mit meiner Schwester! Und du solltest sie besser nicht versetzen“, er grinst und trägt Steff hoch in sein Zimmer.


Ich stehe in der Dusche und versuche nicht über die letzten paar Stunden nach zu denken. Müde und kaputt komme ich im Handtuch gewickelt und gehe in das Zimmer, welches Sam mir zugewiesen hat. Mit zwei Fingern hebe ich meine Klamotten hoch. Sie sind dreckig, zerrissen, mit Blut beschmiert und schweißgetränkt. Angeekelt lasse ich sie fallen und schaue mich im Zimmer um. Es ist nicht gerade groß und auch nur sehr spärlich eingerichtet. Ich entdecke ein Regal, dass als Kleiderschrank dienen soll.
Wenige Minuten später habe ich eine graue Jogginghose und ein weißes Axelshirt von Sam an. Ich lege mich ins Bett und sehe mich etwas in seinem Zimmer um. Mein Blick ruht auf ein Foto von ihm und Jacky. Ich lege mich zurück und atme seinen Duft ein. Kenzie fehlt mir. Gerade an einen Tag wie heute bzw. gestern.
Da ich eh nicht schlafen kann, schlage ich die Bettdecke zurück und schlendere durchs Haus nach unten. „Sexy!“, lacht Chris und sieht mich an. „Steht dir!“, grinst auch Stu. Ich lege den Kopf schief und sage mit einem müden Grinsen „Danke!“. „Er ist da!“, flüstert Chris und deutet aufs Wohnzimmer. „Ich wollte doch nur etwas zu trinken!“, sage ich und lüge gekonnt. „Ich hole dir was!“, bietet Chris mir an „Cola, Wasser, Kaffee, Saft?!“. „Tee?“. „Haben wir auch!“. „Tee wäre super!“, lächle ich und gehe zu Sam ins Wohnzimmer.
„Kannst du nicht schlafen?“, fragt er ohne sich zu mir umzudrehen. „Nein!“, antworte ich leise. Er klopft neben sich auf die Couch. Etwas unschlüssig gehe ich zu ihm und setze mich. „Danke!“, murmelt er. Ich lächle leicht „Das sagtest du bereits schon!“. „Ich kann es nicht oft genug sagen! Wenn du nicht gewesen wärst, dann wäre Jacky tot!“. Ich sehe ihm tief in die Augen, welche rot unterlaufen sind und sage sanft „Hey, du vergisst ich bin auch eine Schwester!“. Er lacht auf. „Und ich glaube ihr traut uns eindeutig viel zu wenig zu!“. Er schaut mich an und mustert mich. Kurz darauf nimmt er mein Gesicht in seine Hände und dreht meinen Kopf leicht. Einen Moment beginnt mein Herz anzurasen, da ich davon ausgehe jeden Moment seine Lippen auf meinen zu spüren. Doch als ich merke, dass er nur meinen Hals inspiziert, schaltet mein Herz auf normale Geschwindigkeit. „Ich dachte es wäre nur ein Kratzer!“, murmelt Sam. „Tja ist die Klinge doch tiefer reingegangen!“, nuschele ich und versuche mich von ihm zu lösen. „Sieht echt schlimm aus mit den blauen Flecken!“. „Geht!“. „Deswegen auch das Tuch?“. Ich nicke. „Sonst denkt noch jeder mein Freund hätte mich misshandelt!“. „AH dein Freund!“. Irgendwie klingt er komisch und ich grinse. „Was?“. „Da ich kein Freund habe, wäre es doch seltsam mit solchen Verletzungen aufzutauchen?!“. „One-Night-Stand?“. „Das ist nicht mein Business!“.
Wir schweigen etwas, dann fragt er „Wie geht’s dir?“. Ich sehe ihn an. „Ich bin okay!“. Er nickt leicht. „Mir fehlt mein Bruder!“. „Glaube ich dir.“ „Wie ist er so?“. Ich lächle und denke an viele erlebte Sachen zurück „Eigentlich ist er fast wie du!“
Die Tür geht auf und Chris kommt mit einer Tasse herein. „Hier Bitteschön eure Hoheit, der Tee!“, er grinst und schaut zwischen mir und Sam hin und her. „Danke! Lieb von dir!“. Ich nehme ihm die Tasse ab und rieche an dem Dampf. „Extra irgendetwas mit Ruhe und Kraft und so!“. Ich lächle und er verschwindet wieder. „Sieht aus als hättest du den Kleiderschrank gefunden!?“, stellt er fest. Ich grinse. „Meine Klamotten hätte ich nicht mehr anziehen können!“.
„Warum hast du Jacky geholfen?“. Ich schaue auf die Flüssigkeit in meiner Tasse. „Ich mein immerhin habt ihr euch gestern Morgen echt übel angezickt!“. „Irrtum! Ich habe sie rund gemacht!“. Sam lacht auf „Ja und ich glaube du bist bis jetzt eine der wenigen die keine Retourkutsche bekommen haben!“ „Hat sie auch gesagt!“. „Ich kann es dir nicht wirklich erklären Sam! Ich habe das Durcheinander gesehen, dann wie du sie drum gebeten hast zu verschwinden und dann kam plötzlich dieses Auto und fuhr ihr gezielt hinter her! Ich denke es war einfach eine Kurzschlussreaktion, weil keiner von euch das mitbekommen hat.“ „Ich hätte nie gedacht, dass jemand wie du sich für jemanden wie uns einsetzt!“. „Jemand wie ich?!“ „Na ja jemand mit viel Kohle und so!“ „Ich habe dir ja schon gesagt, dass du mich unterschätzt!“ Er sieht mir in die Augen „Jeden Tag aufs Neue!“ „Ob das so gut oder schlecht ist?!“ „Ich würde sagen gut für dich!“. Ich grinse und trinke meinen Tee. „Und für dich?“ „Ich weiß nicht! Etwas beängstigend dass ich nicht so aus dir schlau werde, wie aus anderen Leuten!“ „Jahrelanges Training!“ „Du hast gesagt du hast viel Scheiße mitgemacht?“. Ich nicke und trinke noch einen Schluck. „Willst du mir etwas erzählen?“. „Ich bin nicht so der gesprächige Typ!“. Er lacht. „Woher dieses ungesunde Misstrauen?“. „Von meinem Bruder und Kerlen wie dir!“. Ich fixiere ihn mit meinen Augen und versuche seine Reaktion zu deuten. Doch er bleibt cool und schaut mir in die Augen „Ich glaube du unterschätzt mich auch!“. „Mag sein, aber die Fakten sprechen dagegen!“ „Was für Fakten?“. „Seit dem du in mein Leben gekommen bist, hat man schon dreimal versucht mich umzubringen! Spricht nicht gerade für dich!“. Ich zwinkere ihm zu. Er hebt abwehrend die Hände „Damit habe ich nichts zu tun... also indirekt vielleicht!“. Wir albern etwas rum und lachen.
„Sam ich kann nicht die ganze Zeit hier bleiben!“. Sein Lächeln verschwindet aus seinem Gesicht. „Ich kann dich aber nicht mehr gehen lassen!“. „Aber meine ganzen Sachen sind zu Hause und das Studio!“ „Die Sachen können wir holen fahren...“ er sieht mich an „Das Studio liegt dir sehr am Herzen oder?“. Ich nicke und erkläre ihm, wie zuvor seiner Schwester, was es für einen Stellenwert für mich hat. „Ich verstehe, aber es geht wirklich nicht! Du musst Urlaub nehmen!“. Ich seufze und sehe ihn an „Jedenfalls so lange bis ich weiß, welche Kerle da hinter uns her sind!“. „Das geht nicht!“ „Es muss gehen!“ „Jo hat Urlaub ab nächster Woche und er fliegt weg! Ich kann das Studio nicht schließen, nicht jetzt wo es gerade anläuft!“. „Dann wird immer einer von uns da sein!“. „Aber...“ „Nichts aber!“ Ich bin immer noch nicht davon überzeugt. Er streicht mir das Haar hinters Ohr und nimmt mein Gesicht in seine Hände „Ich weiß, dass ich dich nicht zwingen kann zu bleiben, aber ich bitte dich!“. Seine Augen fixieren die meinen und es liegt etwas Bittendes in ihnen. Ich schlucke und nicke leicht. „Morgen fährst du mit Mus hin und holst deine Sachen!“. „Vergiss es!“. Fragend sieht er mich an „Ich fahre hin mit wem du willst, aber nicht mit diesem Idioten!“. „Ihr seid jetzt eine Familie!“. Ich ziehe die Augenbrauen hoch. „Ich habe nicht darum gebettelt zu euch zu gehören! Und deswegen soll er sich fern von mir halten!“. Sam schweigt und schaut mich an. „Kannst du nicht mitkommen?“, frage ich ruhig. „Ich habe etwas zu erledigen!“. Ich sehe ihn an „Sam bitte! Außer bei dir und Kenz fühle ich mich nicht sicher!“. Er zieht eine Augenbraue hoch. „Oder ich fahre später kurz mit Jacky rum!“. „Definitiv nicht!“. Ich will etwas erwidern, doch er sagt „Ich komme später mit! Du solltest jetzt etwas schlafen!“. Ich schaue zum Fernseher und seufze. „Alles ist gut! Dir wird hier nichts passieren! Dafür sorge ich!“. Ich nicke leicht. Wenn Kenzie so etwas sagt, weiß ich dass es stimmt. Bei Sam habe ich irgendwie genau das gleiche Gefühl. „Darf ich?“, will ich wissen und deute mit dem Kissen in meiner Hand, dass ich mich gerne auf seinen Schoß legen würde. Er lächelt leicht, nimmt mir das Kissen aus der Hand und platziert es auf seinen Oberschenkel. „Danke!“, sage ich leise und lege mich hin. Seine Hand fährt durch mein Haar und meine Augen werden immer schwerer. Bis ich schließlich einschlafe.




CrazyBecca ...
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...   Erstellt am 01.02.2012 - 19:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Soo erstmal ein ganz dickes Sry hab nit mitbekommen das hier was neues kam und somit konnte ich auch nichts kommentieren....


Ich stimme Kenzie zu ich hätte den Kerl zu tote geprügelt -.-
Ich hasse sowas, das geht gar nicht, da bekomm ich so nen hals

lol Mus is jetzt dein Bruder des geht doch^^
wobei ich sie voll verstehen kann xD





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...   Erstellt am 02.02.2012 - 19:19Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


So, nachdem ich nachdem ersten lesen einfach nich wusste, was ich sagen soll, Versuch ichs jetzt einfach nochmal...

Heftig... Ich hätte wohl nich anders reagiert...

Eine Familie.. Mus als Bruder.. da hätte ich ja auch üüüberhaupt kein bock drauf! Und mit dem Sachen holen sowieso nich...

Hoffentlich gehts schnell weiter





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...   Erstellt am 05.02.2012 - 22:07Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Als ich endlich meine Augen wieder öffne, habe ich das Gefühl noch geschaffter zu sein als vorher. Meine Zunge berührt meine Lippe und ich spüre das getrocknete Blut. [DUSCHE!] ist mein erster Gedanke und ich setze mich auf. Langsam stelle ich meine Beine vors Bett und sehe mich im drehenden Zimmer um. In meinem Kopf herrscht die reinste Verwirrtheit und mein Körper schmerzt. Ich lasse einmal meinen Nacken kreisen, ehe ich mich wackelig versuche auf die Beine zu stellen. [Au!] stark humpelnd bewege ich mich zu meinem Schrank. [Na das klappt doch eigentlich ganz gut!] ich lächele, bis mein Blick in den Spiegel fällt. Ich muss dringend duschen! Ich nehme ein paar Sachen aus dem Schrank und gehe dann langsam Richtung Bad. “Oh du bist erwacht!” lächelt Jay und packt mich am Arm. Ich lächele ihm dankend entgegen. “Wo willst du hin?” “Ins Bad!” murmele ich nur und lasse mich von ihm begleiten. “Brauchst du Hilfe? Soll ich Steffi holen?” “Mein Gott Jay! Du müsstest mich so gut kennen um zu wissen das ich mir bestimmt nicht beim duschen helfen lasse!” ich zwinkere ihm zu. “Schließ aber bitte die Tür nicht ab! Nur für den Fall der Fälle!” bittet er und ich nicke um ihn zu beruhigen. Langsam wickele ich die Verbände ab und stelle mich dann unter die Dusche. Das heiße Wasser lockert meine Muskeln und ich habe schon gleich das Gefühl mich viel besser zu fühlen. Als ich fertig bin und mich in mein Handtuch gewickelt habe, klopft es an der Tür. “Ja?” “Ich bins!” Es ist eine weibliche Stimme. “Komm rein Steffi!” grinse ich und sie öffnet sofort die Tür, die ich wie versprochen nicht verschlossen habe. “Ich dachte ich seh mal nach ob du Hilfe bei den Verbänden brauchst!” “Jay schickt dich, was?” sie nickt ergeben. “Ja wäre nett!” Ich setze mich auf den Badewannenrand während Steffi im Verbandskasten rumwühlt. “Ich muss sagen ich war überrascht!” sagt sie irgendwann in die stille und erntet einen fragenden Blick von mir. “Ich dachte nicht das der Zusammenhalt bei euch so groß ist! Aber ihr seit wirklich eine Familie!” Ich lächele. “Wir haben noch Platz!” grinse ich und zwinkere ihr zu. “Mach das anständig! Ich hab heut noch ein Date!” “Mit wem?” ihrem Blick nach zu urteilen scheint es so als kennt sie die Antwort schon, deswegen antworte ich erstmal nicht. “Mit dem überragend gut aussehendem?” hakt sie weiter nach. “Vorausgesetzt er will sich so noch mit mir sehen lassen!” wir lachen und schweigen dann wieder. “Du bleibst erstmal hier, was?” durchbreche ich irgendwann die stille. Sie scheint nach Worten zu suchen um sich vor mir zu rechtfertigen, doch findet keine. Ich packe ihr Handgelenk und sehe sie an. “Hey! Schon okay! Ich finde es gut!” ich sehe die Erleichterung in ihren Augen und auch ich bin erleichtert zu wissen das sie in Sicherheit ist. Ich verdanke ihr mein Leben und bin ihr etwas schuldig! Und auch wenn das nicht so wäre. Ich meine behaupten zu können das wir seit der letzten Nacht auf dem Weg sind so was wie Freunde zu werden. Sie passt gut bei uns rein auch wenn sie so gar nicht so ist wie wir. Na ja so kann man das ja auch nicht sagen! Irgendwie hat sie ja bewiesen das sie doch so ist wie wir. Auch wenn sie das bestimmt nicht zugeben würde. Steffi hilft mir dabei mich fertig zu machen und so gut wie es nur geht meine Blessuren zu verstecken. “Ja! Ich glaube so kannst du gehen!” zufrieden begutachtet sie ihr Werk. “Du glaubst? Das reicht nicht!” kreische ich und sehe sie geschockt an. “Jetzt sieh dich doch erstmal an!” Sie stellt mich vor den Spiegel. Ihr Gesicht ist voller Anspannung und erst als sie mich lächeln sieht, entspannt sie sich. “Ich würde dich so mitnehmen!” “Das freut mich ja schon mal, nur geht es leider nicht um dich!” Es klopft gegen den Türrahmen. Meine Zimmertür ist offen und Sam steht lässig an den Balken gelehnt. “Ausgeschlafen?” ich nicke und er kommt auf mich zu. “Gut siehst du aus!” “Hab ich Steffi zu verdanken! Man sieht gar nicht das ich gestern fast drauf gegangen wäre!” ich versuche es ins witzige zu ziehen doch Sam verfinstert seine Miene. “Das ist nicht komisch!” “Ja ja Miesepeter!” ich klopfe gegen seine Schulter und er zieht mich fest in seine Arme. Etwas überfordert lege auch ich meine Arme um ihn. “Ich bin ja auch froh das ich noch lebe aber irgendwann musst du mich loslassen!” Er schüttelt den Kopf “Sam ich hab ein Date!” “Sag nicht Date!” “Was dann?” “Sag du hast was zu erledigen!” Steffi neben uns prustet los. “Und wenn sie irgendwann mal Kinder bekommt dann natürlich nicht weil sie Sex hatte sondern wegen Bienchen und Blümchen!” sie kann sich kaum halten vor lachen und auch ich muss schmunzeln. “Ihr beide habt nun mal keine kleine Schwester! Frag mal deinen Bruder!” er sieht zu Steffi “Schwestern haben kein Sex! Genau wie Eltern und Großeltern!” “IHHH” jetzt verzieht Steffi das Gesicht. “Sag so was das noch nicht! Meine Großeltern….” Sam unterbricht sie “Hatten nie Sex! Und deine Eltern wurden vom Storch gebracht! Genau wie du!” Nun ist er es der laut los lacht. Von der einen auf die andere Sekunde wird er wieder ernst und sieht mich an. “Du passt doch auf dich auf oder?” “Kenz ist doch bei mir?!” er schüttelt den Kopf über mich. “Gerade vor dem sollst du dich ja in Acht nehmen!” Seufzend schüttele ich den Kopf. “Keine Panik” Er küsst noch einmal meine Stirn und dreht sich dann zu Steffi um. “Können wir los?” sie nickt. Behutsam legt Sam meine Hand an die Wand damit ich mich stützen kann und dreht sich dann zu Steffi um. Die beiden verlassen mein Zimmer. “Sam?” rufe ich noch, er antwortet nicht, doch weiß ich das er stehen geblieben ist. “Ich brauch ein neues Auto!” Ich kann keine Reaktion hören doch Steffi kann wohl eine sehen, denn sie ruft von der Treppe aus. “Ich glaub du kannst froh sein wenn du noch alleine auf die Toilette darfst!” ich verziehe das Gesicht da sich unweigerlich das Bild in den Kopf drängt wie Sam mich ins Bad begleitet. Als ich nicht antworte höre ich Steffi lachen, ihr Lachen ist leise. Sie sind wohl schon unten. Kurz darauf höre ich die Haustür ins Schloss fallen. Mühsam gehe ich zu meinem Bett zurück und setze mich noch einmal hin. “Jacky?” höre ich unten jemand rufen und irgendwie macht mein Herz einen Hüpfer als ich die Stimme erkenne. “Oben!” Wenige Momente später steht Kenzie in meinem Türrahmen wie Sam zuvor. “Fertig?” lächelt er und durchbohrt mich mit seinem Blick, was es mir schwer macht zu antworten, also nicke ich nur. “Na dann los!” er kommt auf mich zu und hält mir seinen Arm zum einhaken hin. “Bist du immer so ein Gentleman oder nimmst du nur Rücksicht auf den Krüppel?” verschmitzt grinse ich ihn an und hake mich bei ihm unter. “Das musst du wohl noch raus finden!” “Ich steh auf Rätsel!”


“So das ist es also!” ich sehe mich im Eingangsbereich der Villa um, sofort erblicke ich die Hochmoderne Alarmanlage. “Sicherer wie Ford Knox!” grinse ich. “Auch nicht beruhigend wenn man alleine hier ist!” sagt Steffi abwesend und sieht die Post durch. “Du bist oft alleine hier was?” Sie legt die Briefumschläge hin und sieht an die Decke als müsse sie sich ihre Antwort gut überlegen. “Ja!” sagt sie schließlich und schüttelt den Kopf um sich selbst in die Realität zurück zu holen. Ich versuche sie etwas aufzuheitern “Na ja! Die nächste Zeit wirst du wohl ziemlich viel Gesellschaft haben!” “Schade das man dafür erst ein paar Mordversuche über sich ergehen lassen muss!” murmelt sie und geht die Treppe nach oben. Ich bin unsicher ob ich einfach hier stehen bleiben soll oder ihr folgen soll. “Willst du Wurzeln schlagen?” ruft sie als sie die letzte Treppenstufe erreicht hat. Schnell schüttele ich den Kopf und folge ihr. Sie öffnet die Tür zu ihrem Zimmer. Es ist modern eingerichtet und in warmen Farben gehalten. Der Mittelpunkt ist das riesige Bett. Das Haus ist wirklich schön und doch versprüht es einen Funken Einsamkeit. Viele Dinge sehen unbenutzt aus. Es liegt nichts herum, was es fast unbewohnt erscheinen lässt. Klar ist es bei uns oft chaotisch wenn so viele Leute da sind, aber es zeigt etwas von Leben. “Setz dich ruhig!” sie deutet auf ein kleines weißes Sofa und geht dann zu ihrem Kleiderschrank. Ich sehe mich weiter in dem Zimmer um. “Dein Bruder?” frage ich als ich ein Bild entdecke von zwei Kindern. Das kleine Mädchen ist eindeutig Steffi. Sie sieht gelöst und glücklich aus und steht in den Armen eines etwas größerem aber immer noch kleinem Jungen. Verträumt sieht sie zu dem Bild und nickt. “Wie alt wart ihr da?” sie überlegt kurz. “Ich muss so 4 sein, dann ist er 7” Ich nicke und betrachte weiter das Foto. Es ist nicht groß, doch zieht es trotzdem sofort den Blick auf sich. “Hast du ihn informiert was hier los ist?” Energisch schüttelt sie den Kopf. “Er würde sofort her kommen! Und das wäre momentan nicht sicher für ihn!” Natürlich würde er sofort kommen. Wer würde das nicht. Ich kann allerdings auch Steffi verstehen das sie ihn schützen will. Wahrscheinlich ist diese Welt gar nichts für ihn und er würde gnadenlos untergehen. “Ich weiß gar nicht was ich mitnehmen soll!” murmelt sie irgendwann mehr zu sich selbst als zu mir. “Klamotten?” Kritisch sieht sie mich an. Frauen… ist doch wohl egal! Hauptsache man hat etwas zum anziehen. “Jacky hilft dir zur Not bestimmt aus!” “Ist dir aufgefallen das sie gut 15 cm kleiner ist als ich?” “Na doch!” [Nein! Eigentlich nicht] Sie grinst und packt weiter ihre Tasche. Zwischendurch geht sie ins Bad, kommt dann wieder zurück, geht wieder ins Bad und kommt wieder zurück. Sie wirkt verstreut. “Alles okay?” sie kommt vor ihrer Tasche zum stehen. “Ja! Ich hab nur nie gedacht das ich mal aus meinem zu Hause flüchten muss!” “Tut mir Leid!” sage ich schuldbewusst. Und das tut es wirklich. Ich wollte nicht das sie da mit rein rutscht. Sie hat in dieser Welt nichts zu suchen. Sie sollte sicher und behütet weiter ihr Leben leben können! “Du kannst ja nichts dafür!” verächtlich schnaube ich nach Luft. “Na gut vielleicht ein bisschen!” zwinkert sie “Ich glaub ich hab alles!” “Gut dann mal los!” ich stehe auf und nehme ihr die Tasche aus der Hand. Auf dem Weg nach unten versuche ich mich nicht groß in dem einsam wirkenden Haus umzusehen. Natürlich träumt jeder von so einem zu Hause und so wie es jetzt ist könnte man es fotografieren und in irgendeinen Katalog stellen, doch wäre das nichts für mich. Nicht so! Wenn ich so ein zu Hause hätte, dann würde ich wollen das es Liebe und Vertrauen ausstrahlt und ich bin mir sicher das auch dieses Haus das kann. Allerdings immer nur dann wenn Steffis Bruder ebenfalls zu Hause ist. Wir steigen wieder in meinen Wagen. “Hast du Hunger?” ich sehe zu ihr rüber. “Es geht!” “Na dann würde ich sagen wir holen noch was zu essen!” “Ich kann auch was kochen!” Skeptisch sehe ich sie an. “Kannst du das denn?” pikiert reißt sie die Augen auf und sieht mich an. “Ist das eine ernst gemeinte Frage?” “Ja!” mein Mund spricht bevor mein Kopf nachgedacht hat. “Na dir werde ich es zeigen!” Ich lache. “Ich hoffe das das jetzt nicht heißt das du mich um die Ecke bringst!” Sie schlägt mir gegen die Schulter. “Hey! Man sollte den Fahrer nicht schlagen!” “Als ob du dich davon aus der Ruhe bringen lassen würdest!”
Als wir wieder bei uns ankommen, ist das Haus so leer wie nie. “Ist ja fast schon gruselig!” murmele ich und schalte das Licht im Flur an. “Ach! Deswegen muss ich hier bleiben! Damit klein Sam nicht alleine zu hause ist!” witzelt Steffi. “Haha!” “Keine Angst! Ich beschütze dich!” sie baut sich vor mir auf. Streckt den Rücken durch, atmet tief ein und sieht die Schultern nach oben. Ich pieke ihr in die Seite und sofort sackt ihre Haltung wieder in sich ein und sie prustet die zuvor eingeatmete Luft in einem Stoß aus. “So wird das aber nichts!” lache ich und gehe in die Küche. Motzig stampft sie mir hinter her. “Das war auch nicht fair! Unerwarteter Angriff!” “Ach und meinst du ein Einbrecher klopft vorher an die Tür und warnt dich vor?” Ich tue so als würde ich mich erschrecken und fahre zu ihr rum. “PSST” ich lege meinen Finger auf ihren Mund und drücke sie an die Küchenzeile. Ihre Augen sind geweitet, sie atmet nicht mehr als nötig und ihre Pupillen drehen sich um Kreis und Suchen ihr unmittelbares Umfeld nach einem Eindringling ab. Ich muss grinsen. “Nein so wird das wirklich nichts!” flüstere ich und nehme meinen Finger um ihren Mund. “Spinnst du?” kreischt sie los “Wir sind nicht in der richtigen Situation für solche Scherze! Außerdem hätte ich jeden Augenblick nach dem Messer gegriffen!” “Welchem Messer?” lache ich. Sie greift auf die Küchenzeile. “Du willst sie mit einem Buttermesser verscheuchen?” nun kann ich mich nicht mehr halten und Steffi sieht verdutzt auf das Messer in ihrer Hand, dessen Klinge nicht mal leuchtet.




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...   Erstellt am 06.02.2012 - 17:02Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja, so ne dusche kann manchmal echt Wunder bewirken... Ist doch nett von Jay dir Steffi zu schicken um dir zu helfen... Hat sich doch wohl gelohnt da bin ich jetzt sehr gespannt wie diese "Erledigung" mit Kenzie verläuft :D

Gott sei dank statt da nur das Kinderfoto und keins wo die 2 älter sind... Und Gott sei dank hat er Kenzie nich erkannt...
Haha, ich wär auch zusammen gesackt :D:D:D und es ist echt mies sie so zu verarschen.. und sie dann wegen dem Buttermesser aufzuziehen :D der gute Wille zählt doch auch ein bisschen, Mensch! :D

Mehr davon bitte *-*





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...   Erstellt am 08.02.2012 - 23:30Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Ja ein buttermesser, das sollte jeder dabei haben, is schließlich das neue butterfly^^

Ja ich würde sagen das war echt glück das des ein älteres bild ist und kenzie nicht erkannt hat, sonst hätte des unschön enden können...


Ja wie wohl des rätsels lösung lautet^^ ich glaub ja das er des so lange ist bis er aht was er will und des scheint schon ganz nah zu sein xDD





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wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!

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...   Erstellt am 10.02.2012 - 21:18Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Wir fahren vorm ‘El Mundo’. Ich helfe Jacky aus dem Wagen zu kommen und unterstütze sie wie bereits vorhin beim Laufen. “Sam und Steff haben Rech! Du solltest mit dem Bein zum Arzt gehen.” Sie wirft mir einen vernichtenden Blick zu. “Nicht du auch noch! Ich dachte du würdest auf meiner Seite stehen!?”. Jetzt grinst sie. “Also wenn ich überhaupt auf eine Seite stehe, dann deine und deswegen will ich ja auch, dass es dir gut geht!”. Sie verzieht das Gesicht und ich lache. Nach einigen Minuten kommt der Kellner mit der Karte und zündet die Kerze auf dem Tisch an. Im Hintergrund läuft spanische Musik und auch sonst ist alles sehr spanisch an diesem Laden.
“Ich kann mich gar nicht entscheiden bei den ganzen Sachen hier!”. “Du kannst auch gern alles bestellen!”. “Wenn das dein Geldbeutel zu lässt!”. Ich grinse “Mach dir mal um den keine Sorgen!”.
Wir bestellen und unterhalten uns über irgendwelche belanglosen Dinge.
“Du und Sam stehen euch sehr nahe oder?”. Sie nickt. “Wir sind halt das Einzige was wir haben und was wirklich bedeutsam ist!”. “Und der Rest der Familie?”. Sie scheint etwas zu überlegen und erklärt mir dann, wie jeder einzelne zu ihnen gekommen ist. “Und bei dir und Mus?”. Verwirrt schaut sie mich an. “Was soll mit uns sein?”. “Ich mein, seid ihr ein Paar oder wart es mal?”. Sie schaut mich lange an, so als wolle sie meine Frage analysieren. “Wieso willst du das wissen?”. Sie hat sich also für eine Gegenfrage entschieden. “Ich habe mich nur gefragt, weswegen er so reagiert wie er es tut! Also ob es berechtigt ist oder nicht. Immerhin führt er sich teilweise schlimmer auf als dein Bruder!”. Sie grinst und auch ich muss schmunzeln. “Du hast meinen Bruder noch nicht richtig erlebt!”. “Ich habe die offizielle Erlaubnis heute mit dir hier zu sein!”. Überrascht zieht sie die Augenbrauen hoch. “Ach tatsächlich?”. Ich nicke “Da staunst du?”. “Ehrlich gesagt ja!”. “Also was ist jetzt da mit Mus?”. “Wieso dieses rege Interesse daran?”. “Warum nicht? Ist es verboten?”. Sie schüttelt den Kopf. “Und warum weichst du mir dann aus?”. “Tue ich nicht!”. “Oh doch! Gerade schon wieder!”. Wir lachen. “Zwischen mir und Mus läuft nichts und das wird es auch nie! Er hat ein paar Mal versucht mit mir auszugehen, aber ich habe jedes Mal abgelehnt. Er ist nicht der Richtige und außerdem versucht er viel zu sehr zu sein wie mein Bruder!”. Ich sehe sie an. “Woher weißt du, dass er nicht der Richtige ist?”. “Das spüre ich einfach! Ich werde schon merken, wenn es richtig ist”. Ich nicke leicht. “Aber das er Sam ähnelt ist doch nicht so schlecht oder? Ich meine dein Bruder hat viele tolle Eigenschaften, die du liebst und schätzt!”. “Schon, aber nicht wenn man krampfhaft versucht so zu sein… entweder man hat sie oder man hat sie nicht! Es sind alles Eigenschaften, die vom tiefsten Herzen kommen müssen und keine die man erlernen kann!”. “Und wie kommt es, dass jemand wie du nicht einfach die Jungs machen lässt und einen ganz normalen Job nachgehst?”. Sie mustert mich.
Ich denke es ist nicht wirklich fair von mir ihr eine solche Frage zu stellen. So rein aus Eigeninteresse.
“Es war schon immer so! Ich meine Sam hat zwar versucht mich aus diesen Dingen heraus zu halten, aber es war ja irgendwann zwangsläufig so weit, dass auch ich mich Autos und das Fahren interessiere. Mein Bruder hatte praktisch keine Chance gegen meinen Willen!”, sie lächelt leicht “allerdings lässt er mich nicht bei den normalen Straßenrennen mitfahren und auch sonst schaut er darauf, wo und gegen wen ich antreten darf!”. Ich nicke leicht, auch wenn es mich nicht wirklich beruhigt.
“Und was ist mit deinen Eltern?”. “Meine Mutter ist sehr früh gestorben und mein Vater abgehauen. Aber hör mal wird das hier ein Verhör?”. Sie boxt mir lachend gegen die Schulter. Ich grinse nur.
Wir sind beim Dessert angekommen und ich merke, wie sehr ich den Abend mit ihr genossen habe. Wir wohl ich mich in ihrer Gegenwart fühle und das der Drang in mir immer mehr wächst, ihr so nahe wie nur möglich zu sein. Ich spüre aber auch, dass ich in einen sehr üblen Konflikt gerate, bei dem es darum gehen wird, dass ich mich entscheiden muss. Doch diesen Gedanken schiebe ich ganz weit nach hinten.
“Was willst du wissen?”, frage ich sie und schaue ihr in die Augen. “Warum bist du zu uns gekommen?”. “Das weißt du doch!”. “Ich meine was war der wirkliche Grund?”. “Ich brauchte etwas Neues! Eine Herausforderung und vor allem den Ausblick auf Geld. Gutes Geld!”. Sie nickt leicht. Sau blöde Erklärung, aber etwas anders ist mir nicht auf die Schnelle eingefallen.
Wir reden noch etwas weiter, bis uns der Kellner freundlich darauf hinweist, dass sie den Laden bald schließen möchten.
Ich helfe Jacky in ihre Jacke und bringe sie zu meinem Auto.
“Was war mit dem Rennen heute?”, fällt ihr plötzlich wieder ein. “Sam hat es abgesagt!”. Skeptisch schaut sie mich an und ich blicke fragend zurück. “Sam hat noch nie ein Rennen abgesagt!”. Ich starte den Motor und rolle langsam vom Parkplatz. “Das mit gestern und so war einfach zu viel! Er wollte nicht das schon wieder so viele Unbeteiligte damit hinein gezogen werden!”. Sie nickt. “Er wird sie suchen oder?”. Ich schweige etwas und sie seufzt. “Du bist seine Schwester und er liebt dich! Er hat riesige Schuldgefühle dir gegenüber und er will und kann es nicht auf sich sitzen lassen!”. Nun ist es sie die schweigt. “Hör mal, es ist doch klar dass er dich beschützen will und er will es jetzt wieder gut machen!”. “In dem er in die nächste große Scheiße reinstolpert und womöglich dann von den Bullen für immer weggesperrt wird?”. Ihre Stimme klingt heiser und Tränen sind in ihren Augen. Die Angst ist deutlich zu hören. “Sam ist nicht dumm! Er weiß wie er es anstellen muss und…” “und er hatte immer nur ganz viel glück dabei!”. “Du bist seine Schwester!”. “Das hat nichts damit zu tun!”. “Wäre das meiner Schwester passiert, dann würde ich genau so reagieren!”. Nun laufen doch vereinzelte Tränen aus ihren wunderschönen Augen. Ich beuge mich zu ihr rüber und wische ihr sanft die salzige Flüssigkeit von ihren Wangen. “Ich habe Angst!”, flüstert sie. “Du brauchst keine Angst haben! Sam weiß was er tut!” [Hoffe ich]
Obwohl ich mir dessen eigentlich sicher bin. Bis jetzt wusste er immer ganz genau, was zu tun ist.
“Kenz?”, sagt sie leise ohne die Augen von mir abzuwenden. “Hmm?”. “Versprichst du mir etwas?”. Ich nicke ohne zu zögern. “Pass auf Sam auf bei dieser Sache ja?! Kein anderer der Jungs würde es packen, aber ich weiß du kannst auf meinen Bruder aufpassen!”. Ich lächle leicht “Versprochen!”. Sie lächelt und begutachtet sich dann im Spiegel. Ich biege in die Straße, in der sie wohnen und beobachte sie aus dem Augenwinkel wie sie versucht sich frisch zu machen.
Ich grinse leicht. “Lust auf eine kleine Spritztour?”. Verdattert schaut sie mich an, bis sie begreift. “Ja, danke!”.


Ich schaue auf das Messer in meiner Hand und dann auf Sam. [Du solltest lieber aufhören zu lachen mein Freund!] Innerlich fängt es an zu brodeln. Wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann ist es für dumm und naiv gehalten zu werden. Und viel schlimmer wird dieses Gefühl, wenn sich dann auch noch jemand über mich lustig macht. “Bist du fertig?”, frage ich gereizt doch Sam bekommt sich nicht ein. Immer wieder und wieder beginnt er von Neuem an zu lachen. “Hoheit Sie müssen noch viel lernen!”, prustet er. [Okay Junge, du hast den Bogen überspannt!] “Na ja!”, sage ich leicht gelangweilt. Mache zwei, drei Bewegungen und halte Sam dann im Schwitzkasten, während ich seine Arme auf dem Rücken immer verrenke “Wenn ihr dir in dieser Position das Messer mit voller Wucht in die Halsschlagader rammen würde, dann wäre auch das popelige Buttemesser eine echte Gefahr für dich! Und die ‘Prinzessin’ lasse ich mir gerne noch gefallen, aber dein ‘Hoheit’ kannst dir klemmen!”. Ich lasse Sam los und er reibt sich die Handgelenke. Misstrauisch sieht er mich an. “Was? Glaubst du nicht Prinzessinnen können sich auch wehren?”. Ich grinse frech und spiele mit dem Buttermesser in meiner Hand. Immer noch sagt er kein Wort sondern taxiert mich immer noch. “Ich sagte doch, dass du mich nicht unterschätzen solltest!”. “So langsam machst du mir aber Angst!”. Ich grinse. “Woher kannst du das?”, fragt er und man kann den Misstrauen in seiner Stimme gar nicht überhören. Ich lege das Messer weg und sehe ihm in die Augen, um ihm klar zu machen das ich die Wahrheit sage. “Mein Großvater und mein Vater waren beide bei der Polizei. So etwas lernt man dann eben von klein auf an. Außerdem habe ich später viele Selbstverteidigungskurse belegt.” “Wieso das denn?”. “Ich habe mir gedacht, dass wenn ich mit Problemfällen arbeiten und dieses Studio eröffnen möchte, wäre es sinnvoller zu wissen wie ich mich in Gewissen Situationen verhalten sollte!”. Sam schweigt immer noch und schaut mich an. Ich grinse ihn frech an und füge dann hinzu “und wie schon gesagt, ich habe einen Hang für schlechte Typen…” nun kehrt langsam sein Grinsen zurück. “Du kannst übrigens froh sein, dass ich dich nicht aufs Kreuz gelegt habe!”. Er lacht auf. “Hey, das meine ich ernst!”. “Schon klar!“. “Ach komm, dir wäre es doch viel lieber gewesen, wenn ich weiter auf kleine naive und hilflose Snob-Tussi gemacht hätte!“ “Vielleicht wäre mir diese Variante lieber gewesen, obwohl ich auch darauf stehe wenn eine Frau weiß, wie sie Männer aufs Kreuz legen kann!”. Langsam kommt er auf mich zu und seine Augen mustern meinen gesamten Körper. Mein Herz fängt an zu rasen und auch ich lasse ihn nicht aus den Augen. Unsere Blicke treffen und fixieren sich. Ich laufe langsam rückwärts, was ihn zum Grinsen bringt. “Lass das!”, murmle ich zerstreut “du machst mich nervös!”. “Gut vielleicht will ich ja auch genau das!”. “Ich werde dich bestimmt nicht aufs Kreuz legen!”. Ich stoße mit meinem Po an die Küchenzeile. “Und wenn ich es versuche?”, will Sam wissen und steht vor mir. Immer noch wandern seine Blicke begierig über mich und auch ich kann nicht mehr klar denken. “Versuchs doch!”, nuschele ich. Sam beugt sich langsam zu mir hinunter. Unsere Augen schließen sich. Doch bevor es zu einem Kuss kommen kann, platzen Stu und Jay ins Haus.
“Hey Sam!”, rufen sie und stürmen zu uns in die Küche. In diesem kurzen Augenblick, in dem Sam abgelenkt ist, entwende ich mich dieser Situation und flüchte nach draußen.
“Stu und Jay sind wieder weg! Wolltest du nicht etwas kochen?”. Sams Stimme klingt so, als wäre nichts passiert und somit beschließe auch ich diese Situation zu vergessen. “Ja, aber nicht wenn ihr alle in der Küche herumsteht!”. Er grinst und lässt mich ins Haus.
“So dann schauen wir mal!”. “So lange ich es auch später essen kann!”. Ich werfe ihn einen bösen Blick zu und öffne den Kühlschrank. “Na wenn ich dich bekochen soll, dann hättest du wenigstens etwas essbares kaufen sollen!”. “Sag mir nicht, dass der Kühlschrank leer ist!”. Ich öffne die Tür damit er es sehen kann. “Mus!”, verdreht er die Augen und guckt zur Uhr. “Alle Läden haben geschlossen! Lass uns irgendwo eine Kleinigkeit essen.”. “Mein Kühlschrank ist noch voll!”. “Wir sollen wieder zu dir fahren!?”. “Ich kann das eh doch nicht essen, weil du mich hier gefangen hältst!”. “Ich halte dich nicht gefangen”. “Aber fast! Also was ist jetzt? Zum wegschmeißen ist es auch zu schade und außerdem hattest du vorhin gar keine Führung!”. “Wofür? Ich habe dein Zimmer gesehen und das reicht doch!”. “Das war das Gästezimmer!”. “Wieso schläfst du im Gästezimmer?”. “Weil das dichter an der Wohnungstür ist… kleiner Tick von mir, wenn ich alleine bin!”. Er grinst frech und schnappt sich seinen Autoschlüssel. “Na dann komm Prinzessin!”
Etwas später fahren wir wieder unsere Einfahrt hinauf und parken vor der Haustür. Ich öffne wie auch vorhin mit meinem Fingerabdruck die Tür und betrete die Eingangshalle. “Komm ich zeig dir mein Haus!”, strahle ich und nehme automatisch seine Hand. Zu erst ziehe ich ihn hoch in die erste Etage und zeige ihn dort alle Räumlichkeiten, bis auf das Zimmer meines Bruders. “So und hier ist mein Zimmer!”, ich öffne die Tür und erstaunt blicht er sich um. “Du hast einen Kamin in deinem Zimmer?!”, fragt er überrascht. “Ich mag es halt kuschelig!”, sage ich verteidigend. “Wo geht die Treppe hin?”. Er deutet auf die paar Stufen. “Zu meinem Badezimmer und meinen Kleiderschrank!”. Er nickt nur. “Und hier über den Balkon kommst du zum Schwimmbereich.” Ich öffne die Balkontür und gehe mit ihm durch einen kleinen Durchgang auf unsere überdachte Schwimmterasse. “Nicht schlecht!”. Wir gehen wieder zurück und über eine andere Treppe direkt hinunter ins Wohnzimmer. Anschließend in die Küche, wo ich den Kühlschrank leer räume und in Kisten verstaue. “Ich hätte nicht gedacht, dass dein Haus doch gemütlich wirken kann!”. “Na ja allerdings nur mit Leben drin!”, ich lächle leicht gequält. “Das ist doch immer so!”. Als alles fertig gepackt ist , nehme ich wieder seine Hand und grinse breit “Das Beste hast du aber noch gar nicht gesehen!”. Er zieht eine Augenbraue hoch. “Komm mit!”, ich gehe mit ihm zum Fahrstuhl. “Langsam ist das alles zu viel für mich!”, spaßt er. “Jetzt hat die auch noch einen Fahrstuhl!”. Ich lache.
In diesem kleinen Raum schaue ich in die verspiegelte Front und muss feststellen, dass ich Sam immer noch an der Hand halte und auch er keine Anstalten macht sie los zulassen. Es fühlt sich auf einer Seite richtig gut an und auf der anderen Seite finde ich, dass er mir auch super steht. Ich grinse leicht, als ich sehe dass auch Sam sich oder mich oder uns durch die Spiegel beobachtet.
Die Türen öffnen sich und schon schlägt uns der Duft von Metall und Gummi entgegen. “WOW!”, staunt Sam und sieht sich in unserer Garage um. “Das sind aber nicht alles deine oder?”. Ich schüttele den Kopf. Ich lasse ihn noch etwas gucken, ehe wir zu ihm fahren.
“Du kannst also tatsächlich kochen?!”, grinst er und lehnt sich gegen den Türrahmen. “Sagte ich ja! Es ist jetzt auch fertig!”. Er nickt und deckt den Tisch. Schweigend essen wir.
Schon ein komischer Tag, schon komische Vorkommnisse. Ich muss an Jackys Worte denken “alle stehen auf ihn!”. Natürlich kann ich nicht sagen, dass er nicht anziehend auf mich wirkt. Aber das so viele Tussis auf ihn abfahren, damit habe ich schon ein Problem! Schon immer konnte ich das, was am meisten begehrt wurde nicht leiden! Wieso dann aber ihn? Ich schüttele leicht den Kopf und ziehe an meiner Zigarette. Es ist eine klare Nacht und viele Sterne sind am Himmel zu sehen.
Das heute Abend war eine ziemlich brenzlige Situation und so etwas darf nicht noch einmal vorkommen! Ich habe Kenz versprochen, dass ich die Finger von Sam lassen. Aber andererseits wieso darf er dann mit Sams Schwester ausgehen? Da trifft das mit dem kriminellen Pack dann nicht zu? [Nein! Ich will keinen heißbegehrten Frauenschwarm, der ein Püppchen nach dem anderen zum spielen mitnimmt!] Dann frage ich mich auf der anderen Seite, wieso er so eine verdammt liebevolle und einfühlsame Art hat?!
Die Tür öffnet sich und Sam kommt in langer Jogginghose und einem Axelshirt heraus. “Kannst du schon wieder nicht schlafen? Es ist kalt hier draußen!”. Ich spüre, wie er mir eine Decke um die Schultern legt und dann meinen Blick folgt, bis auch er sich in dem Sternenmeer verliert. Er steht hinter mir, legt seine Arme um meine Taille und stützt sein Kinn auf meiner Schulter ab. Ich drehe meinen Kopf leicht und schaue ihn an. Er lächelt, was ich erwidere. Dann schauen wir beide weiter schweigend in den Himmel, bis er irgendwann sagt: “Du solltest rein! Es ist ganz schön frisch!”. Ich nicke und folge ihm ins Haus.
Etwas zögerlich bleibe ich an der Treppe stehen und sehe, wie er Richtung Wohnzimmer geht. “Sam?!”. Er dreht sich um und schaut mich an. “Gute Nacht!”. “Schlaf gut Prinzessin!”




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...   Erstellt am 14.02.2012 - 19:29Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


chacka des hab ich hier ja ganz übersehen -.- shame on me...


Na ich würd sagen da hat Jacky das richtige Händchen in der Wahl der Aufpassers gefunden^^
Des gibt bestimmt noch des ein oder andere was da schief laufen wird...

Alter das ist kein Haus das ist schon ne fette Villa so wie sich das anhört...aber allein da drin wäre ich auch ungern, klingt nach großer einsamkeit, da dann doch lieber bei sam und der Familie...

Aber da wirds auch noch spannend, so brenzlig wie des bei denen is, ich warte nur drauf das es passiert...





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