home News Memberlist regist. login


Neuer Thread ...
More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]


ErstellerThema » Beitrag als Abo bestellenThread schließen Thread verschieben Festpinnen Druckansicht Thread löschen

samsbabe ...
MegaUser
......



Status: Offline
Registriert seit: 17.03.2006
Beiträge: 377
Nachricht senden
...   Erstellt am 31.12.2011 - 02:57Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


sooooo leider etwas später als geplant folgen nun die letzten infos zur ff...morgen früh um diese zeit gibt es schon ordentlich etwas zu lesen
vielleicht errät ja auch einer von euch, welche filme zur inspiration der ff dienten und an welcher geschichte sie sich orientiert bzw. an vielen passagen gleicht

Haus Foulkes


Haus Mackenzie


Das Spielzeug


und wer es anhand der Bilder noch nicht ganz erraten hat, für den kommt hier noch ein kleiner tipp

http://www.youtube.com/watch?v=0W2IQn3E … re=related

und hier noch einer, weil es DAS lied 2011 war!!!und einfach dazu gehört

http://www.youtube.com/watch?v=2I16D0cw … re=related

[Dieser Beitrag wurde am 31.12.2011 - 03:03 von samsbabe aktualisiert]




samsbabe ...
MegaUser
......



Status: Offline
Registriert seit: 17.03.2006
Beiträge: 377
Nachricht senden
...   Erstellt am 01.01.2012 - 00:00Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


!!!Happy New Year!!! Jacky and Steff :*

Vorab noch eine Info:
Farbeinteilung wie zu vor auch bei der anderen FF


Sam
Kenz
Jacky
Steff



10 seconds - Hart am Limit


Die LED-Leuchte des kleinen Wecker, der auf dem Nachttisch steht zeigt ungeduldig 08:59 Uhr an. Kaum ist die Minute vergangen tönt das schrille Klingeln und läutet meinen Tag ein. Meine linke Hand wandert zur Taste, womit das verhasste Geräusch endlich verstummt. Ich schlage die Bettdecke zurück, strecke mich und hüpfe aus meinem Bett.
Auf dem Weg in die Dusche entledige ich mich meiner Klamotten, drehe den Wasserhahn auf, Putze meine Zähne und steige unter das erfrischende Nass.
In meinem Zimmer angekommen, suche ich mir – in meinem Handtuch gewickelt – mein heutiges Outfit zusammen, trockne mich ab, creme mich ein, ziehe mich an, mache meine Haare und schminke mich dezent.
Auf dem Weg nach unten horche ich an dem Zimmer meines Bruders, doch dort herrscht nur gähnende Leere. Ich seufze und laufe weiter.
Während der Kaffee durch die Maschine läuft und die Orangen frisch gepresst werden, gehe ich zum Briefkasten, um die Tageszeitung zu holen. Vor mir steht nun ein reichlich gedeckter Frühstückstisch, ich schlage die Zeitung auf und beginne mit dem Essen.
Meine Augen überfliegen die Aktien- und Politikseiten, Stellenanzeigen und Werbeanzeigen. Gerade als ich beim Tagesgeschehen angekommen bin, höre ich den Schlüssel im Türschloss klicken. Kurz darauf streckt mein Bruder seinen Kopf in die Küche. „Morgen!“, gähnt Kenzie mir entgegen und kommt auf mich zu. „Guten Morgen!“, gebe ich zurück. Kenz schnappt sich mein Brötchen und meinen Kaffee. „Hey mach dir gefälligst selber was!“, brumme ich und sehe ihn an. „Keine Zeit!“, schmatzt er. Fragend sehe ich ihn an. „Ich muss gleich zurück ins Büro!“. „Du kommst doch bestimmt erst von da!“. Er schweigt. „Hast du wenigstens etwas geschlafen?“. „Zwei Stunden vielleicht! Gleich ist Lagebesprechung.“ Nun bin ich es die schweigt. „Irgendetwas neues?“, will er mit einem Nicken auf die Zeitung wissen. Ich zucke die Schultern und schlage sie wieder auf. Er stopft sich ein weiteres Brötchen in den Mund und weicht es mit Kaffee ein.
„Nein, nichts besonderes!“, murmle ich und stocke dann „oder doch! Mehrere Verletzte bei illegalen Autorennen! Diverse Blechschäden, vor allem bei unbeteiligten Passanten!“. Mein Bruder nickt. „Hier ist noch ein Artikel bezüglich des ungeklärten Falls von Brightstone!“. Er wird hellhörig. „Sie schreiben, dass die Polizei weiterhin im Dunkeln tappt und fragen sich, ob es keine Taktik ist die schlampigen Ermittlungen zu verbergen!“. Kenz schüttelt den Kopf. „Das ist wieder so typisch!“, knurrt er und trinkt nun die dritte Tasse. „Die drehen eh schon alle durch, weil es einfach keine Anhaltspunkte gibt! Mason ist kurz davor einen Herzinfarkt zu bekommen und zu allem Überfluss drohen sie jetzt auch noch ihm dem Fall zu entziehen!“. Ich nicke. „Als ob die das besser hinbekommen würden! Jedenfalls sind die ganz scharf drauf uns den Arsch aufzureißen!“. „Aber ich dachte ihr habt jemanden in Verdacht?“. „Das ist es ja! Verdacht ist Verdacht und keine eindeutigen Indizien, dass wir sie hoch nehmen können!“, erklärt er als wäre ich ein acht jähriges Mädchen. Sein Handy klingelt. „MacKenzie!?“, brummt er. „Bin fast da!“, gibt er zurück und legt auf. „Willst du nicht aufessen?“. „Keine Zeit!“, sagt er und steht auf, um sich von mir zu verabschieden. „Du solltest dir wenigstens die Zeit nehmen und kurz unter die Dusche springen!“, merke ich an „Du müffelst fürchterlich!“.
Einige Stunden später, Kenzie ist schon lange aus dem Haus, gehe ich zu meinem Auto. Schmeiße meine Arbeitssachen hinein, setze mir die Sonnenbrille auf und düse los.
Wenn man aus einem langem Urlaub zurückkehrt, dann hat man das Gefühl als hätte sich die komplette Welt verändert. So auch die Umgebung des Studios in dem ich arbeite. Ich steuere den Parkplatz an und sehe schon von weiten die zahlreich getunten Karren, die fein säuberlich nebeneinander geparkt wurden. Und einer von ihnen blockiert meine Parkbox. Wütend schnaube ich und sehe mich nach einer anderen Möglichkeit um, mein Auto abzustellen.
„Da bist du ja endlich!“, lächelt mir Jo entgegen. „Tut mir Leid! Irgendein Vollhorst hat sich auf meinen Parkplatz gestellt!“. Schnell lässt er seinen Blick nach hinten schweifen. Ich folge ihm und sehe eine Gruppe von Leuten, die mit wahrer Freude trainiert. „Wer sind die?“, will ich wissen. „Samuel Foulkes und seine Leute!“. Ich schlucke schwer. „Was wollen die hier?“. „Sie haben gehört, dass wir umgebaut haben und sind der Meinung, dass wir jetzt das perfekte Studio für sie wären!“. „Ich habe doch gesagt, dass es ziemlich bescheuert ist das Studio in dieser Gegend wieder aufzubauen! Hier laufen nun mal nur kriminelle Spacken rum!“. Jo zuckt mit seinen massigen Schultern. Ich seufze und schmeiße mich dann in meine Dienstkleidung.
„Wenn etwas sein sollte, dann ruf mich an!“, bittet Jo mich, der nun zur Mittagspause gehen will. „Was soll schon sein? Ich werde die Jungs jetzt erst mal erziehen gehen!“, grinse ich. Er lacht und macht sich dann auf dem Weg.
Nachdem ich mich erst einmal etwas umgeschaut und eingerichtet habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als jetzt in den Freihantelbereich zu gehen. Bereits auf dem Weg dort hin merke ich, wie mich einige der Typen anstarren und zu sabbern beginnen.
Ich schaue mich in dem Bereich um, der schon über Kopf geräumt wurde. „Hallo, hallo! Wen haben wir denn hier?“, grinst mich ein braungebrannter dunkelhaariger Kerl an. „Mus benimm dich nicht wie ein pubertierendes Kind!“, verdreht ein anderer seine Augen. Doch Mus reagiert nicht und lehnt sich lässig an die Wand. „Also, wer bist du?“, will er wissen. „Jemand der dir Nahe legt dein Chaos hier zu beseitigen!“. „Meins? Süße dafür bist du doch zuständig!“. „Ich glaube nicht, dass ich deine Mami bin und dir alles hinter räumen werde! Also sieh zu, dass hier alles schnell wieder an seinen Platz kommt ehe sich noch einer verletzt!“. „Ich glaub gar nicht dran, deine Arbeit zu erledigen Schätzchen und wage dich ja nicht noch einmal meine Mama damit rein zuziehen!“. Er baut sich vor mir auf und versucht mich dadurch einzuschüchtern. „Ist das jetzt dein ernst?!“, frage ich nur belustigt. „Du möchtest dich als tatsächlich so lächerlich machen?“. „Dafür das du hier alleine bist, hast du eine ganz schön große Fresse!“. „Dafür das du so klein bist, hältst du dich für einen ganz großen!“. „Pass auf!“, zischt er wütend und ballt seine Hände zu Fäusten.
Am Rande bekomme ich nur mit, wie seine Kumpels versuchen ihn zu besänftigen und andere mir Raten mich zu verziehen. „Auf was denn?“. Ich gehe ihm entgegen und laufe weiter, so dass er gezwungen ist rückwärts zu laufen. „Räum doch einfach deinen Scheiß zurück und das war's!“. „Mach's doch selber!“. Genau in diesem Moment stolpert er über eine Hantel, die er im Weg hat liegen lassen und fällt rücklings auf den Boden. Alle brechen in schallendes Gelächter aus, nur Mus nicht! Er springt hoch und stürmt auf mich zu. Genau in diesem Moment frage ich mich, weswegen ich nicht die Klappe gehalten habe. Doch kurz bevor Mus mich erreicht hat, wird er zurück gehalten. Sein und mein Blick schnellen nach rechts, zu der Person die mit seinem ausgestreckten Arm Mus gestoppt hat. Fragend schaut er in die Runde. „Was ist hier los?“. Mus öffnet schon seinen Mund, da funke ich ihm dazwischen. „Ich habe ihn darum gebeten seinen Scheiß aufzuräumen, was er allerdings nicht eingesehen hat...“. Der Blick wandert zu Mus. „Das ist doch ihre Aufgabe!“, verteidigt er sich. „Es geht doch nicht nur darum die schweren Gewichte für euch ständig aufzuräumen, sondern auch darum dass irgendwer darüber fallen und sich verletzen kann, wie er selber gerade feststellen durfte!“. Der Kerl grinst. „Räum deinen Scheiß weg Mus! Und das wirst du in Zukunft auch immer machen, hast du verstanden?“. „Aber...“. „Hast du verstanden?“. „Ja!“.
Ich grinse und drehe mich zum Gehen um. „Du hast ganz schön Power, wenn du dich für eine Sache einsetzt!“. „Klar oder glaubst du ich möchte das mein Studio schon nach einer Woche wieder wie ein Schlachtfeld aussieht?!“. „Dein Studio?“. „Okay, die Hälfte!“. Er nickt. „Ich bin übrigens Steff!“. „Sam!“, sagt er und schüttelt meine Hand. „Wenn sie wieder Stress machen sag mir Bescheid!“. „So lange sie sich an die Spielregeln halten dürfte das kein Problem werden!“. „Und woher wissen sie, was die Spielregeln sind?“. „Das werde ich ihnen schon zeigen, wenn sie sich daneben benehmen!“. Er grinst und ich zwinkere ihm zu. Er macht sich wieder auf dem Weg nach hinten und ich schaue ihm nach. Irgendetwas hat er an sich, vielleicht das unnahbare.


Frisch geduscht und mit einem sauberen Hemd mache ich mich auf dem Weg ins Büro. Dort haben sich schon diverse Leute zur Teambesprechung in dem gläsernen Konferenzraum zusammen gefunden. Allen voran Mason, der wie sooft puterrot im Gesicht ist. Ihm ist der Stress ins Gesicht geschrieben. Leicht nervös durchforstet er seine Unterlagen und zerrt an dem viel zu engen Hemdkragen.
An der Seite der schweren Eichentisches sitzen Jassy Baker und Liane Hill. Die beiden sind die einzigen Frauen im Team und mussten relativ schwer für ihre Anerkennung kämpfen.
Obwohl wir im Zeitalter der Emanzipation leben, gibt es dennoch einige Berufe und vor allem Kollegen, die mit ihren Ansichten im tiefsten Mittelalter stecken geblieben sind. So auch Paul O'Conner. Wäre er nicht ein verdammt guter Polizist und schon ewig im Dienst, hätte ich ihn bereits vor die Tür gesetzt. Dennoch muss ich nicht selten meine Beherrschung an mich halten, wenn er wieder einen seiner frauenfeindlichen Witze erzählt. Neben O'Conner hat es sich Michael Dempsey bequem gemacht und versucht etwas Schlaf nachzuholen.
„Morgen Chef!“. Ich drehe mich um und schaue in das Gesicht von Detective Oliver Burns. Ich lächle leicht. „Morgen!“. Schnell huscht er an mir vorbei in dem Besprechungsraum und setzt sich neben die beiden Frauen.
Ich bin schon seit geraumer Zeit bei der Polizei, doch bis jetzt haben meine Erfolge nicht ausgereicht, um mich zum Detective Chief Inspector zu machen. Dennoch werde ich gern von einigen Kollegen als 'Chef' betitelt, was vielmehr damit zusammenhängen mag das ich der leitende Detective der Ermittlungen bin.
Bevor ich ebenfalls den Konferenzraum betrete, mache ich einen Abstecher in mein Büro. Nur um sicher zu gehen, dass keine neuen Erkenntnisse in der gleich folgenden Besprechung unterschlagen werden.
Mein Büro sieht genauso aus, wie ich es vor einigen Stunden verlassen habe. Auf dem Schreibtisch stapeln sich diverse Akten und Papiere. Gegenüber auf der Magnetwand sind die wichtigsten Hinweise gepinnt. Fotos von Schwerverbrechern, Verdächtigen und potenziellen Attentätern dekorieren meine Wände.
Ich schnappe mir meine Notizen und geselle mich zu meinen Teammitgliedern.
Da es leider keine großartig neuen Erkenntnisse gibt, endet die Besprechung relativ schnell. Nur Mason und ich bleiben zurück.
„Wir müssen zusehen, dass wir schleunigst irgendwelche Anhaltspunkte bekommen! Die machen mir jeden Tag aufs Neue die Hölle heiß MacKenzie!“. „Ich weiß Sir!“. „Es reicht mir nicht, dass Sie das wissen, sondern das endlich auch was passiert!“. Ich schweige. „Es kann doch nicht angehen, dass Sie nichts finden!“. „Foulkes hinterlässt einfach keine Anhaltspunkte! Er ist schlau und weiß wie man keine Aufmerksamkeit auf sich zieht!“. „Was hat die Beschattung ergeben?“. „Nichts!“. „Wie nichts?“. „Sie sind den Kollegen entwischt!“.
Mason fährt sich mit seinen Händen durchs Gesicht. „Und die eingeschleuste Person?“, versucht er es mit einem Hoffnungsfroher. „Innerhalb von einer Stunde aufgeflogen Sir!“. „Gott! Arbeiten denn hier nur noch Schwachköpfe!?“. Ich zucke die Schultern. Wir schweigen und Mason scheint als würde er alle Informationen noch einmal im Kopf durchgehen. „Und wenn ich...“. Er schüttelt den Kopf. „Sie sind der leitende Detective MacKenzie, da kann ich Sie doch nicht für einen Undercovereinsatz einziehen!!“, sagt er und grübelt „nein... nein! Wir müssen einen anderen Informanten finden!“. Wieder schweigt er. „Kennen Sie die 'Island of Sports'?“. Ich nicke „Meine Schwester hat dort die Leitung!“. Seine Augen blitzen und er setzt sich auf. „Ach tatsächlich? Das ist ja interessant!“. Fragend sehe ich ihn an. „Wir haben gehört, dass Foulkes mit einigen seiner Gefolgsleute sich dort seit neusten treffen, um Sport zu machen!“. Ich verstehe immer noch nicht so ganz genau, worauf er hinaus will. „Und wir wissen ja alle, dass man gerade beim Sport gut plaudern kann!“. „Sie meinen also, dass sie dort ihre Pläne schmieden, was sie als nächstes Starten wollen!?“. Mason nickt und nippt an seinem kalten Kaffee, worauf er den Mund verzieht. „Wenn Ihre Schwester also das Studio leitet, ist sie bestimmt sehr oft vor Ort?!“. Ich nicke „So ziemlich den ganzen Tag!“. „Interessant!“. Langsam fängt es in mit zu dämmern an, was Mason mit seinen Fragen bezwecken will. „Vergessen Sie es Mason!“, rufe ich. „Ich will nicht, dass meine Schwester auch nur in irgendeiner Art und Weise in diesem Fall mit hineingezogen wird!“. „Aber verstehen Sie doch MacKenzie, Ihre Schwester sitzt genau an der Quelle, um uns Informationen zu lassen zu kommen!“. Ich schüttele den Kopf. „Sie soll doch gar nicht großartig mit hineingezogen werden, sondern nur als Informantin dienen!“. „Sir ich bitte Sie, wir wissen doch alle wie das im Regelfall bei Außenstehenden abläuft!“. „Nun ja da handelt es sich im Normalfall ja auch nicht um die Angehörigen von Polizisten!“. Wieder schüttele ich den Kopf. „Trauen Sie ihrer Schwester denn nichts zu?“. [Leider viel zu viel!] „Darum geht es doch nicht Sir!“, sage ich und seufze „Sondern?“. „Ich möchte einfach nicht, dass meine Schwester in Schwierigkeiten kommt!“. Ich mache eine Pause. „Sie soll ein normales Leben führen können, ohne Zielscheibe von irgendwelchen Verrückten zu werden.“ „Sie ist die Schwester eines Polizisten. Sie hat kein normales Leben!“. Ich schweige wieder. „Gut MacKenzie, wenn sie es nicht wollen, dann werde ich es so akzeptieren müssen!“. Ich nicke „Danke Sir!“.
Wieder fährt er sich mit seinen Händen durchs Gesicht und überlegt. Der Schweiß hat sein weißes Hemd bereits durchnässt und fängt langsam an zu müffeln. Hoffentlich sind wie hier bald fertig, ehe mir noch von dem Gestank übel wird.
„Lassen Sie es mich doch versuchen Sir! Es ist doch ein Versuch wert. Entweder es gelingt mir oder aber ich fliege sofort auf. Dann werden sie mich gar nicht erst an sich heran lassen! Aber Sie müssen sich doch eingestehen, dass es zur Zeit das Einzige ist, was uns übrig bleibt!“. Er schaut mich an und mustert mich. „Also gut MacKenzie, Sie haben mich überzeugt! Kümmern Sie sich darum einen geeigneten Nachfolger für Sie zu finden, dem Sie die Ermittlungen übertragen und melden Sie sich dann im Hauptoffice wo man Sie mit all dem Ausstatten wird, was Sie benötigen!“. Ich lächle und nicke.
Zwanzig Minuten später habe ich mein Team zusammengetrommelt, um ihnen meine Entscheidung mitzuteilen.
„Und wer übernimmt jetzt das Kommando?“, will O'Conner wissen. „Dempsey und Baker werden die Bereiche unter sich aufteilen!“. Die beiden nicken und O'Conner wirft ein „Bist du dir sicher Kenz? Dann können wir doch gleich alles gegen die Wand fahren lassen!“. Ich verdrehe genervt die Augen. „Was willst du damit sagen?“, faucht Jassy. „Nur das es jede menge Arbeit sein wird, der dir deinen Schönheitsschlaf raubt!“. „Im Gegensatz zu dir habe ich das nicht nötig!“, faucht sie zurück. „Mädchen im Gegensatz zu dir weiß ich wie der Hase hier läuft und das es nichts für dein zartes Seelchen sein wird!“. Jassy öffnet den Mund, doch ich unterbreche sie „Es reicht jetzt ihr zwei!“. Einfach unglaublich. „Jassy ist einem verdammt gute Beamtin und hat schon mehrmals bewiesen, dass sie bei uns richtig ist Paul! Wenn du ein Problem damit hast, dann weißt du ja wo die Tür ist!“. Abwehrend hebt er seine Hände „War doch nur ein Witz!“. „Solche Witze können wir hier nicht gebrauchen! Wir stecken in einer Situation fest, wo niemanden zum Spaßen zu Mute sein sollte!“, sage ich ernst.
Wir gehen noch einige Dinge durch ehe ich die Versammlung auflösen lasse. Bevor alle verschwinden, ziehe ich Dempsey noch mal bei Seite „Pass auf, dass du O'Conner sooft wie möglich unter deine Fittiche nimmst, damit ihr hier keinen Stress bekommt!“. Michael nickt. „Sollte es nicht funktionieren, dann musst du ihn dann halt dem Team verweisen, aber er ist ein verdammt guter Detective Sergant!“. „Ich bekomme das schon hin Kenzie!“. „Ja ich weiß! Viel Glück!“. „Danke! Dir auch!“.


[Dieser Beitrag wurde am 09.01.2012 - 10:08 von samsbabe aktualisiert]




JasSy ...
Stu Mod!
............

...

Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2009
Beiträge: 935
Nachricht senden
...   Erstellt am 01.01.2012 - 22:10Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gefällt mir!!! Ich bin jetzt schon verliebt in eure ff. Aber das war ja eh zu erwarten ;D
Da hat sich Mus ja ganz schön lächerlich gemacht xD bin gespannt wie das weiter geht... Hoffentlich postet Jacky schnell


Ach und... Euch auch noch ein frohes neues :*





Signatur
...sometimes we must be hurt in order to grow,
we must fail in order to know,
we must lose in order to gain,
because some lessons in life are best learned through pain...



BabyGirl1004 ...
Mus Mod!
............



Status: Offline
Registriert seit: 12.06.2006
Beiträge: 2666
Nachricht senden
...   Erstellt am 02.01.2012 - 22:06Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


“Du hättest mir vor der kleinen nicht so in den Rücken fallen dürfen!” brummt Mus und setzt sich neben mich auf die Bank. Ich trinke mürrisch an meinem Wasser. “Alter wir tun alles um nicht aufzufallen und so machst hier so ne Szene! Komm mal klar! Oder hast du Lust das wir irgendein Aufsehen erregen!” “Für was wollen sie mich hochnehmen? Weil ich meine Hantel nicht weggeräumt habe?” lacht Mus. Wütend funkele ich ihn. Ist der so dumm oder tut er nur so? “Alter! Die warten nur auf die Gelegenheit um uns wegen irgendwas hochzunehmen! Oder meinst du die Penner haben uns nicht im Visier?” er brummt nur vor sich hin und sagt nichts. Ich sehe in die Runde. Die Jungs gehören zu meinen Kumpels seit ich denken kann! Da ist Mus der seit ich denken kann das Haus neben uns hatte. Stu und Jay die beide 2 Straßen weiter lebten und Chris und Marcel die irgendwann einfach da waren. Ich lasse meinen Blick weiter schweifen in den “Mädchenbereich” des Studios wie ich ihn gerne nenne. Fahrräder, Laufbänder und irgendwelche Geräte um Bauch, Beine, Po zu trainieren. Meine Schwester Jacky steht gerade auf einem Laufband und hat die Kopfhörer ihres Ipods in den Ohren. Sie und die Jungs sind alles was mir geblieben sind nachdem unsere Mum früh starb und unser Dad sich einige Jahre später überfordert aus dem Staub gemacht hat. Eines Morgens lag ein Zettel auf dem Küchentisch das er keinen Nerv mehr für uns hat und weg war er. Meiner Mutter hatte ich am Sterbebett versprochen das egal was kommen mag, ich auf meine kleine Schwester aufpasse! Auch ohne dieses Versprechen würde ich sie nicht aus den Augen lassen! Auch wenn ich mir jeden Tag wünsche sie würde nicht so tief mit drin stecken wie sie es tut! Allerdings schafft sie es auch nicht sich irgendwo rauszuhalten. Wahrscheinlich ist das in dem Umfeld in dem sie lebt auch ziemlich schwer. Und doch versuche ich immer wieder sie rauszuhalten. Momentan läuft es bei uns ziemlich gut. Ich muss zugeben das wir unser Geld nicht gerade legal verdienen aber gut, wer tut das heut zu Tage schon? Sieht man sich doch mal die ganzen Politiker an! Die sind ja wohl um einiges krimineller als wir! Und das was wir tun, machen wir gut! Wir haben genügend Autos, eine Werkstatt, ein Dach überm Kopf und ne Menge kohle! Wir können froh sein das sich doch immer noch genügend Idioten finden die es sich zutrauen ein rennen gegen uns zu fahren. Mein Blick fällt wieder auf die kleine hinterm Tresen. Mein Handy kündigt eine SMS an.
-Kings. 01- 5000-
Sofort lösche ich den Posteingang wieder.
“Geht heute noch was?” fragt Jay und wirft sein Handtuch neben mich. “Kingsroad. 1 Uhr. 5000 Startgeld.” Er nickt grinsend und geht weiter seinem Training nach. Ich sehe mich um. Auch meine Schwester und Mus sehen auf ihre Handys, dann sehen sie auf, suchen meinen Blick und nicken. “Ich mach mich schon mal auf den Weg!” Stu schlägt mit mir ein und schnappt sich seine Sachen. “Räum dein Zeug noch weg!” blöckt Mus beleidigt und sieht noch mal zu der kleinen an dem Tresen, welche ihm einen zuckersüßen Blick zuwirft. Ich stehe auf und schlendere auf sie zu. Sie ist gerade total in irgendwelche Unterlagen vertieft. “Steffi also hm?” Erschrocken blickt sie auf, nickt dann aber. “Na wenn der Schuppen zur Hälfte dir gehört dann sehen wir uns ja jetzt öfter!” “Achja? Tun wir das?” ihre Augen funkeln herausfordernd. “Dafür müsst ihr euch aber benehmen!” “Ich bitte dich? Sehen wir so aus als könnten wir uns nicht benehmen?” Ihr Blick fährt rüber zu Mus. “Das ist ne Ausnahme!” winke ich ab. “Das will ich doch hoffen! Noch so ein Ding und er kann Äste im Park stemmen, klar?” Ich muss grinsen. Ganz schön kess die kleine. “Klar!”
“Sam! Wir müssen!” Ich drehe mich rum und sehe wie Jay mich zu sich winkt. “Alles klar!… Also Steffi! Wir sehen uns dann!” Ich klopfe auf den Tresen, sie nickt unbeeindruckt und ich lasse sie stehen. Eigentlich hätte ich ein “Ja definitiv!” oder ein “Ich freu mich” erwartet. Zumindest ist das die normale Reaktion der Frauen wenn ich so was sage wie “Wir sehen uns dann!”
20 Minuten später haben wir das Studio verlassen und fahren zurück zur Werkstatt.
Einige Männer bezeichnen das Geräusch ihres Motors als ein schnurren. Ich allerdings bezeichne meinen als ein Knurren, ein lautes brüllen das alle anderen übertönt.
Ich steige aus meinem Wagen und klopfe auf Mus Motorhaube. “Alles klar! Macht die Kisten klar!” Alle machen sich wie ein eingespieltes Team sofort an die Arbeit. “Jay wir müssen noch ein paar Teile bei Mike bestellen!” er nickt und zückt einen Zettel, ehe er einen Rundgang an den geöffneten Motorhauben vorbei macht.


“Lins mir nicht so unter die Haube! Mit dem Baby ist alles in Ordnung!” ich zwicke Jay in die Seite. “Als du das zum letzten mal gesagt hast, haben deine Bremsen versagt!” höre ich Stu lachen. “Versagt ist ja mal total übertrieben!” ich verdrehe die Augen und gehe zu meinem Bruder der unter seinem Auto liegt. “Sam?” “Hm?” “Darf ich mitkommen?” er lässt sich unter seinem Auto hervor rollen und sieht mich an. “Du kannst mir aber du fährst nicht!” “Aber..:” ich will protestieren. “Nein!” “Ich bin kein Kind mehr Sam!” “Die Russen fahren heute Abend mit und ich will nicht das du mitfährst klar! Das sind keine fairen Fahrer!” Ich verdrehe die Augen. Wie kann es nur sein das Männer immer gleich zu Rivalen werden wenn um Geld, Autos oder PS geht? Sam verschwindet wieder unter seinem Wagen. Wütend stampfe ich davon. “Baby machst du was zu essen?” höre ich Mus rufen. “Leck mich Arschloch!” keife ich und zeige ihm den Mittelfinger. Er lacht und widmet sich sofort wieder seiner Motorhaube. Ich schlage die Motorhaube meines Wagens zu, steige ein und fahre mit einem lauten Getöse aus der Garage. Die Musik voll aufgedreht rase ich durch die Straßen. Ich ermahne mich schnell. Wenn ich jetzt erwischt oder geblitzt werde mit 150 Sachen in der 50 Zone dann wäre das wohl ein gefundenes Fressen.
Oft habe ich mich gefragt wie es jetzt wohl wäre wenn unsere Mutter nicht gestorben wäre. Ob wir dann auch so unseren Lebensunterhalt verdienen würden. Wohl kaum! Denn es wäre jemand da gewesen der auf uns aufgepasst hätte! Zu Anfang habe ich nicht viel mitbekommen. Sam und die Jungs haben an irgendwelchen kleinen Autos herumgeschraubt, die irgendwann immer größer und aufwändiger wurden. Ich habe den Papierkram der Werkstatt gemacht und mich irgendwann gefragt wie Sam diese ganzen Ausgaben tragen kann. Auf langes betteln hin, nahm er mich irgendwann zu einem der Rennen mit. Allerdings musste noch sehr viel Zeit vergehen bis ich selbst mal hinterm Steuer saß. Und das tat ich auch nicht mit seiner Erlaubnis. Ich wusste nur das ich wissen wollte worin der Kick lag! Ich kam schnell dahinter! In einem Auto zu sitzen, das Gaspedal durchzudrücken und quasi davon zu fliegen ist ein wahnsinnig befreiendes Gefühl. Wer einmal damit angefangen hat, hört nur schwer wieder damit auf. Sam ist eine wahre Legende in der Stadt und zweifellos der beste Fahrer den wir haben! Für mich und seine Freunde ist er der wohl loyalste und aufopferungsvollste Mensch den es gibt, doch für seine Feinde ist er ein wahrer Alptraum! Manchmal möchte ich gar nicht wissen zu was Sam im Stande ist. Ich habe mich schon oft gefragt ob das ganze Geld tatsächlich nur von den Straßenrennen kommt. Immer wenn mir dieser Gedanke kommt, verwerfe ich ihn auch sofort schon wieder! Tag für Tag drängt sich der Gedanke in meinen Kopf das von heute auf morgen alles vorbei sein könnte! Immerhin steht mein Bruder mit einem Bein im Knast! Immer wenn ich Zweifel oder Panik deswegen bekomme, ist er sofort zur Stelle um mich zu beruhigen. Gerade vorgestern saß er plötzlich auf der Terasse hinter mir und legte den Arm um mich. “Hör auf zu weinen kleines! Irgendwann ist Schluss damit! Dann haben wir genug Kohle um irgendwo ganz neu anzufangen! Ohne die Bullen im Nacken! Versprochen!” hatte er gesagt und meine Stirn geküsst. Ich hoffe es! Immer öfter mussten wir in letzter Zeit die schlecht geplanten versuche von Undercover Bullen sich bei uns einzuschleusen über uns ergehen lassen. Der erfolgreichste hat genau 3 std. und 6 Minuten in der Nähe von Sam verbracht und weder die Werkstatt geschweige denn unser Haus von innen gesehen. Traue niemanden. Das pflegte auch unser Vater schon immer zu sagen´, wenn das Jugendamt in Zivil vor unserer Tür stand und er die Wodka Flaschen unter meinem Bett hat verschwinden lassen. Wer sucht auch schon den Alkohol in dem Zimmer einer 11-jährigen? Irgendwann war die Kiste unter meinem Bett leer und somit auch der Kleiderschrank unseres Erzeugers.
Erst als meine Tankleuchte zu leuchten beginnt, drehe ich den Wagen um und steure den Heimweg.
“Du bist spät!” murmelt Sam aus einer dunklen Ecke als ich die Tür zu meinem Wagen schließe. Ich antworte nicht. “Wir müssen los!” er nimmt mir die Schlüssel für meinen Wagen ab und hält mir kurz darauf seine Beifahrertür auf. Wortlos steige ich ein und lasse ihn die Tür schließen. Er öffnet das Garagentor. Im Rückspiegel sehe ich wie die Lichter der anderen Autos angehen und kurz darauf die Motoren aufheulen. Sam betätigt das Gas und fährt seinen Wagen dicht gefolgt von den anderen auf die leergefegten Straßen.




CrazyBecca ...
Admin Becca!
............



Status: Offline
Registriert seit: 20.10.2006
Beiträge: 1947
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.01.2012 - 10:51Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Hamma geil, man ich wünschte man könnte auf knopf druck mehr bekommen und muss nicht erst auf einen post von euch warten^^

Einfach klasse, bin echt super gespannt wie des alles noch weiter geht...

Steffi die den kerlen bei bringt wie man sich benimmt und jacky mim bleifuß was will man mehr xD





Signatur


Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen,
wenn wir uns entscheiden einmal daraus zu erwachen!!!

Es gibt etwas gutes in der Welt
und dafür lohnt es sich zu kämpfen.


Lieb euch meine Mädels!

JasSy ...
Stu Mod!
............

...

Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2009
Beiträge: 935
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.01.2012 - 12:38Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Becca, du sagst es!
Heult sich Mus direkt erst mal aus... Pahahaha :D
Find ich gut, dass Steffi ihm "die Kälte Schulter zeigt" und denen erst mal manieren bei bringt :D
Weiter bitte will mehr von dem Stoff *-*





Signatur
...sometimes we must be hurt in order to grow,
we must fail in order to know,
we must lose in order to gain,
because some lessons in life are best learned through pain...



jamu ...
Admin Julia!
............

...

Status: Offline
Registriert seit: 14.05.2005
Beiträge: 6864
Nachricht senden
...   Erstellt am 03.01.2012 - 17:37Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Sau genial : )
Gefällt mir.
Na schauen wie das beim Rennen wird und ob da alles glatt läuft : )

Also ich hätte Lust auf mehr ; )
Bin total begeistert : )





Signatur
Thinking of you, whereever you are
Spike

...Wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft nur verlieren...

Simone bist die beste Therapeutin. Lieb Dich
Mädels lieb euch

samsbabe ...
MegaUser
......



Status: Offline
Registriert seit: 17.03.2006
Beiträge: 377
Nachricht senden
...   Erstellt am 04.01.2012 - 21:46Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Gegen frühen Abend fahre ich mit meinem neuen Wagen und meiner neuen Identität aus der Straße des Polizeipräsidium. Während ich meinen Blick auf die Straße geheftet habe, überlege ich ob es tatsächlich alles eine so gute Idee gewesen ist. Andererseits, was hätten wir denn noch für eine Wahl gehabt.
Als ich an einer roten Ampel stehe, saust ein schwarzer Flitzer an mir vorbei – viel zu schnell. Ich unterdrücke den Drang die Verfolgung aufzunehmen, denn immerhin bin ich nicht mehr im Dienst, jedenfalls indirekt. Außerdem scheint es fast als würde dieser Wagen zu einen der Foulkes gehören, deswegen sollte ich meine Tarnung bestimmt nicht aufs Spiel setzen.
Ich biege in unsere Straße ein und steuere die kleine Villa am Ende der Straße an. Kurz vorher drücke ich den Knopf unserer Tiefgarage und parke wenig später neben der „Blackpearl“ meiner Schwester. Den Audio hat sie von mir zu Weihnachten bekommen, ein Wiedergutmachungsgeschenk, weil ich sie ständig alleine lassen muss. Es war eher ein Geschenk um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen und besonders wenn genug Geld vorhanden ist, fallen diese Geschenke einfach eine Nummer größer aus.
Ich schaue mich in der Garage um, in der einige der beliebtesten Autos stehen. Ich lache leicht auf. Einige würden ihrer Schwester Blumen kaufen oder sie zum shoppen ausführen – ich schenke meiner Autos.
„Du bist ja schon früh zurück!“, lächelt Steff und kommt aus der Küche zu mir. „Mh, aber nur um ein paar Sachen zu packen!“. Meine Schwester schaut mich an. „Ich hab einen Undercovereinsatz!“. „Ich dachte das hat endlich ein Ende!?“. „Es geht nicht anderes!“. „Kenz bitte...kann niemand anderes gehen? Wieso du? Wieso musst ausgerechnet du das wieder machen?“. „Uns läuft die Zeit davon und alle anderen Undercoveragenten sind bereits aufgeflogen.“ „Du hast mir versprochen das es aufhört!“. „Ich weiß! Aber es gibt keine andere Möglichkeit und wenn ich es hin bekomme, dann werde ich auch endlich befördert!“. „Und was wenn nicht?“. Tränen stehen ihr schon in den Augen und sie sieht mich an. Ich ziehe sie in meine Arme und wische ihr die Tränen von der Wange. „Hey glaubst du echt, dass ich ein so schlechter Bulle bin?“. Sie schüttelt den Kopf. Ich grinse leicht. „Bis jetzt habe ich es immer geschafft!!!“. „Ich weiß!“ „Dann hör auf dir so einen Kopf um mich zu machen! Ich bekomm das hin!“. Sie schluchzt und wendet den Blick von mir ab. „Hey, hey... sieh mich an!“, bitte ich und ziehe ihr Gesicht am Kinn zu mir „Sieh mich an! Du brauchst keine Angst um mich haben, hörst du?! Ich bekomme das hin. Ich schaffe das ohne mir auch nur einen Kratzer zu holen! Versprochen!“. Sie schaut mich lange an. „Ich will aber kein neues Auto, wenn du zurück kommst!“. Ich lache auf und auch meine kleine Schwester grinst. Dann gebe ich ihr einen Kuss auf die Stirn und sage: „Ich liebe dich!“. „Ich liebe dich auch!“.
Sie hilft mir beim Packen, obwohl ich genau merke wie schwer es ihr fällt. „Ist das wieder so ein Einsatz, wo du dich überhaupt nicht bei mir melden wirst?!“. „Besser ist es!“. „Schön, dann werde ich also die Nächte hier herumsitzen und mich fragen, ob du noch am Leben bist!“. „Also wenn ich es schaffe, dann werden wir uns im Studio sehen!“. Überrascht sieht sie mich an. „Sag mir nicht, dass du nicht wusstest das die Foulkes dort trainieren?!“. „Doch schon! Aber ich kann dann nicht mit dir reden!“. „Klar kannst du, nur nicht als Bruder!“. Sie seufzt und setzt sich auf mein Bett. „Es wird alles gut werden!“. „Ich hoffe es!“.
Ich blicke auf die Uhr. „Ich muss los! Heute Abend steigt ein Straßenrennen!“. Fragend sieht Steff mich an. „Wenn ich dort mit fahre ist es meine Chance in ihr Team aufgenommen zu werden!“.

Schon vom weiten dröhnt laute Musik zu mir ins Auto und ich sehe viele Menschen auf einem Haufen stehen. Ich gehe vom Gas und fahre langsam in die kleine Gasse, in der mir ein Platz zugewiesen wird an dem ich meine Karre abstellen soll.
Ich steige aus und sehe mich etwas um.
Alle scheinen extrem aufgeregt zu sein und mit großer Spannung auf die Hauptattraktion zu warten. Mit dem einen oder anderen komme ich ins Gespräch und deute an, dass ich heute unbedingt fahren will. Eine gute halbe Stunde später teilt sich die Masse und vier extrem getunte Autos fahren auf uns zu.
„Wer ist denn das Weißbrot da?!“, flötet der eine kaum das er ausgestiegen ist. „Halt den Mund Mus!“, zischt Foulkes und kommt auf mich zu. Provokativ baut er sich vor mir auf und lässt seine Muskeln spielen. „Also wer bist du?“. Einige Umstehenden lachen leicht. „Kenz!“. „Was'n das für ein bescheuerter Name?“, lacht Foulkes und seine Gefolgschaft bricht ebenfalls in schallendes Gelächter aus. Ich zucke gleichgültig mit den Schultern. „Spitzname halt!“. „So heißt doch niemand du Spacken! Also was ist das denn für ein dämlicher Name?!“, grinst der Typ von eben. „Was interessiert dich denn bitte mein Name so brennend? Ist deiner noch beschissener, das du dich dran aufgeilen musst?“. Alle lachen und selbst Foulkes grinst breit. „Hals Maul!“.
Ein Kopfnicken von Foulkes und drei seiner Freunde stürmen auf mich zu. Während zwei mich packen und fest halten, tastet der Dritte meine Hose ab und zieht mein Portemonnaie aus der hinteren Tasche. Wie ein kleiner Hund rennt dieser freudig zu seinem Herrchen und drückt es seinem Herrchen in die Hand. Foulkes öffnet meine Geldbörse und durchstöbert sie, bis er meinen Personalausweis gefunden hat. Er linst drauf und schaut mich an.
Für einen Augenblick schießt mir durch den Kopf, dass er mich doch erkannt haben könnte und nun alles vorbei ist.
Foulkes steckt meinen Perso zurück und bedeutet seinen Jungs mich los zu lassen. „So, so James Viktor Mackenzie!“, sagt er und taxiert mich mit seinen Augen. „Was willst du hier?“. „Ich will fahren und etwas Spaß haben!“. Er zieht eine Augenbraue hoch „Spaß haben?!“. „Komm jetzt sag mir nicht, dass es dir keinen Spaß macht?!“. Er lacht. „Mir das Fahren keinen Spaß machen?!“. Er dreht sich etwas im Kreis und spricht zu seinen Leuten [Arrogantes Arschloch]. „Macht mir das Fahren keinen Spaß?!“. „NEIN!“, schreit die Masse. „Hätte mich auch gewundert, bei dem Ruf der dir voraus eilt!“, sage ich nun und bin es der ihn fixiert. „Mein Ruf?“. „Ja!“. „Was sagt mein Ruf denn?“. „Das du der beste Fahrer in ganz England bist!“. Er grinst zufrieden „Und du möchtest jetzt heraus finden, ob es tatsächlich so ist?!“. „Was dagegen?!“. „So lang du das Startgeld dabei hast?!“. [Mist!] Schnell überlege ich, wie ich aus der Nummer jetzt rauskomme. „Komm Bambino schwirr ab!“, lacht Mus und macht mit seinen Händen eine Bewegung, als wolle er mich verscheuchen. „Ich hab 150 dabei und meine Wagenpapiere! Der Gewinner bekommt meine Karre!“. Überrascht sehen mich alle an. „Ohne zu wissen was unter deiner Haube steckt? Nie im Leben!“. Ich grinse und gehe zu meinem Wagen.
Einige Minuten wird mein Motor inspiziert und von Foulkes Techniker kommentiert.
„Nicht schlecht Mckenzie! Woher so viel Ahnung?“. „Ich habe in diversen Werkstätten gearbeitet! Also was ist? Bin ich jetzt dabei?“. Foulkes legt seinen Kopf schief. „Und was ist wenn du gewinnst?“. „Dann bin ich mit dabei und bekomme die Anerkennung, die ich verdient habe!“. Wieder brechen alle in Gelächter aus. „Er will die Anerkennung, die er verdient!“, lacht Foulkes.
In diesem Moment tritt eine dunkelhaarige Schönheit hinter seinem Rücken auf. „Wollt ihr dumm quatschen oder anfangen?“, fragt sie und verschränkt ihre Arme vor ihrer Brust. Ich kann nicht anders, als sie anzuschauen. „Glotz nicht so blöd Dummkopf!“, ruft Mus und schlägt mir auf dem Hinterkopf. Sie grinst frech und wendet sich Foulkes zu. „Wir sollten wirklich langsam los!“. Er nickt und gibt das Zeichen. Etwas unschlüssig bleibe ich stehen, da lässt Foulkes sein Fenster runter und ruft: „Mackenzie?! Worauf wartest du? Die Anerkennung kommt nicht von allein! Fahr uns hinter her!“. Ich nicke leicht und steige in meinen Wagen.
Jetzt geht es los.


Seufzend gehe ich durch unsere Wohnung und überlege krampfhaft, was ich jetzt anstellen kann. Ich hasse es, wenn mein Bruder solche Aktionen fährt! Die Angst um ihn steigt immer mehr an, bis ich es nicht mehr zu hause aushalte.
Ich fahre runter in unsere Tiefgarage und steige in meinen Wagen. Wir brauchen dringend noch etwas zu essen.
Gedankenverloren schlendere ich durch den Footstore und packe wahllos Dinge in den Einkaufswagen, ehe ich kurz vor der Kasse feststelle, dass ich die nächste Zeit alleine zu hause verbringen werde.
Dennoch bemühe ich mich nicht all die Sachen, die ich eigentlich für Kenzie geholt habe wieder zurück in die Regale zuräumen, sondern stelle mich in die Schlange an der Kasse an.
“Das macht dann 156,95!”, lächelt die Kassiererin und ich starre überrascht auf die kleine Leuchtanzeige. [So viel habe ich doch jetzt auch nicht gekauft!] Da die Leute hinter mir allmählich ungeduldig werden, zücke ich schnell meine Kreditkarte und bezahle. Im Auto drehe ich die Musik auf und beginne alles im Kofferraum zu verstauen. [Und als Nächstes?]
Ich starte meinen Wagen und lasse den Motor aufheulen. Kenzie hat doch etwas von einem Straßenrennen erzählt. Vielleicht sollte ich da einfach mal vorbei schauen?! Passieren kann ja nicht… ich meine wenn er fährt wird er mich schon nicht entdecken und auch sonst wird niemand da sein, dem ich auffallen werde! Also warum nicht einen Blick riskieren?
Ich überlege welche Adresse er mir genannt hat und fahre dort hin. Doch als ich dort ankomme, stelle ich fest dass die meisten schon so gut wie weg sind. Vielleicht auf dem Weg zur Rennstrecke. Ein Glück, dass ich mich den Letzten anschließen und ihnen hinter her fahren kann. Nur wenige Kilometer ist die Fahrt dann auch schon wieder zu Ende und die Fahrer beginnen zu parken. Es ist eine ziemlich belebte Gegend in die sie mich geführt haben. Hier gibt es zahlreiche Einkaufsläden, einige Restaurants und Bars. Das macht es die ganze Situation leichter für mich, denn sollte mein Bruder mich erwischen kann ich im Nachhinein immer noch behaupten ich sei hier mit Becca zum Essen verabredet gewesen. Ich parke etwas abseits und laufe die Straße entlang.
Schon vom weiten höre ich die laute Musik und das Aufgeregte Plappern einiger Leute.
“Ihr solltet euch bereit machen!”, ruft eine Frauenstimme und ich erkenne dass es das Mädchen ist, was heute ebenfalls mit im Studio trainiert hat.
Ich drängele mich etwas durch die Menge, so dass ich eine vernünftige Sicht auf die Straße bekomme und dennoch im Schutze eines großen Kerls stehe. Etwas weiter weg steht der ätzende Kerl von heute Mittag und ruft meinem Bruder irgendwelche Beleidigungen zu. Ich wusste doch, weswegen ich diesen Spinner schon von vorne herein nicht mochte.
Kenzie grinst nur selbstsicher und steigt dann in seinen Wagen. Mein Herz fängt an zu hämmern und ich bete zu Gott, dass alles gut verläuft. Tief im Inneren weiß ich, dass er es schafft. Wenn mein Bruder etwas wirklich will, dann schafft er es auch! Und er ist nun mal der Beste auf seinem Gebiet.
Ich schließe die Augen und hole tief Luft. Als ich diese wieder öffne, sehe ich direkt in zwei wunderbar warme braune Augen. Es dauert einen kleinen Moment bis ich realisiere, wer dort vor mir steht.
Sam schaut mich abschätzend an und grinst nur frech, ehe auch er wortlos in sein Auto steigt.
Das war jetzt nicht gerade hilfreich, denn zu meinem Herzklopfen kommen nun auch zittrige Beine.
Meine Augen verfolgen ihn und jede seiner Bewegungen und erneut an diesem Tag frage ich mich, was alle so toll an ihm finden. Natürlich muss auch ich mir eingestehen, dass er ziemlich attraktiv wirkt. Er mit seinen Muskeln, seinem Charme, seinem frechen Lächeln, seinen Grübchen an den Augen und an den Mundwinkeln. Aber mal abgesehen davon?!
“Okay Jungs, die Bullen sind bei einem Mord in Harrow! Da die Stadt nun so gut wie leer gefegt ist, gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt als jetzt!”, ruft das Mädchen. Sam nickt den anderen zu und sie fahren zur Startlinie.
Wie gebannt starre ich auf den Wagen meines Bruders, welcher sich genau neben dem von Sam befindet. Unbemerkt überkreuze ich die Finger und wünsche Kenz im Stillen alles Glück was ich aufbringen kann.
Motoren heulen auf und eine ziemlich leicht bekleidete Dame stolziert vor den Autos auf und ab und gibt das Kommando. Kurz darauf rasen sie los. Mein Atem stockt und ich traue mich kaum hinzusehen.
Innerhalb von 10 Sekunden haben sie die viertel Meile (402,336m) hinter sich gelassen und es ist kaum zu glauben, dass Kenzie tatsächlich verloren hat und als Letzter über das Ziel gekommen ist!
Niedergeschlagen übergibt er Sam, der - wie alle anderen es vorher schon gewusst haben - gewonnen hat und spricht kurz mit ihm, also plötzlich jemand schreit: “Die Bullen kommen!”. Kurz darauf sind schon die ersten Sirenen zu hören. Die Masse prescht auseinander und alle laufen panisch zu ihren Autos. Auch ich mache mich schleunigst auf dem Rückweg. Kurz vor meinem Auto angekommen höre ich jemanden rufen “Komm steig ein!”. Als ich mich umdrehe, sehe ich wie Sam in seinem Wagen auf meiner Höhe steht und sich aus dem Fenster lehnt. “Nein danke!”, gebe ich zurück und steige in meinen Wagen, lasse das Fenster herunter. Ich überlege einen kurzen Augenblick, ob ich noch etwas sagen sollte, beschließe dann aber ihn lieber kurz anzugrinsen und mit einem Augenzwinkern zu verschwinden.
Kaum in den normalen Berufsverkehr eingeordnet, beginnt mein Puls sich wieder zu normalisieren und ich begreife erst jetzt was ich getan habe. Das mit Sam sollte ich mir schleunigst aus dem Kopf streichen, denn a) spiele ich ganz bestimmt nicht in seiner Liga und b) hatte ich bereits genug schräge Typen an der Hacke, da brauch ich so einen wie ihn ganz bestimmt nicht.
Polizeiautos rasen mit überhöhter Geschwindigkeit und Blaulicht an mir vorbei, ohne auch nur den Hauch einer Notiz von mir zu nehmen.
Genauso schnell wie der Gedanke mit Sam aufgekommen ist, habe ich ihn auch wieder verworfen. Es steht eindeutig fest, dass der Typ echt nicht meine Kragenweite ist und ich auch gar nicht erst heraus finden möchte, wie es sich anfühlen würde. Schon jetzt ist er mir zuwider und das soll auch gefälligst so bleiben.
Langsam biege ich in unsere Straße ab, öffne das Tor unserer Tiefgarage und parke mein Baby neben den zahlreichen anderen Autos die dort herumstehen und darauf warten spazieren gefahren zu werden.
Nach einer ausgiebigen Dusche falle ich müde ins Bett und freue mich erstaunlich doll auf den nächsten Tag. In der Hoffnung meinen Bruder lebendig vorzufinden.



Steffs 'Black Pearl'




jamu ...
Admin Julia!
............

...

Status: Offline
Registriert seit: 14.05.2005
Beiträge: 6864
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.01.2012 - 11:24Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Geiles Auto : )

Knappe Kiste aber ehrlich.
Hätte auch anders ausgehen können.

Und war irgendwie klar das kenz verliert
Wenn das mal gut geht mit seiner Undercover Aktion
Und wie lange

Sehr schnell weiter bin sehr gespannt : )





Signatur
Thinking of you, whereever you are
Spike

...Wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft nur verlieren...

Simone bist die beste Therapeutin. Lieb Dich
Mädels lieb euch

JasSy ...
Stu Mod!
............

...

Status: Offline
Registriert seit: 24.08.2009
Beiträge: 935
Nachricht senden
...   Erstellt am 05.01.2012 - 14:15Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


*-* ich habe mich so eben in dein Auto verliebt, Steffi :D hab mir gestern Nachmittag auf der Audi hp mal einen ertellt xD bin auf "nur" 186000€ gekommen xD und wenn das als nur eine Nummer größer angegeben wird, kauft er dir demnächst wohl n Flugzeug zum Geburtstag :D
Ja, einkaufen ist heutzutage echt teuer, Steffi :D
Und das Kenz verliert war ja schon klar, als er sagte, dass er den UndercoverEinsatz macht^^ und das Sam Steffi entdeckt war ja auch irgendwie klar^^
Mich würde ja interessieren was da noch so für Autos in eurer Tiefgarage rum stehn, aber ich denke, früher oder später werden wir das auch noch erfahren
Bin sehr gespannt wies weiter geht, also meine lieben, schnell weiter bitte





Signatur
...sometimes we must be hurt in order to grow,
we must fail in order to know,
we must lose in order to gain,
because some lessons in life are best learned through pain...



More : [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]

Neuer Thread ...

Geburtstagsliste:
Heute hat kein User Geburtstag!
----------------------------------





Dieses Forum ist ein kostenloser Service von razyboard.com
Wollen Sie auch ein kostenloses Forum in weniger als 2 Minuten? Dann klicken Sie hier!



blank