kikimacs Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 08.01.2008 Beiträge: 2397 Nachricht senden | Erstellt am 14.04.2008 - 16:22 |  |
Fleming: Ich hätte ihm geraten, mal zu jemandem zu gehen, sich testen zu lassen, wie gut die Stimme ist, wie gut er ist. Vielleicht hätte dir das was geholfen, vielleicht wärst du mal zu mir gekommen, ich hätte dich mal abgehört
Daniel: Ich hab übrigens ein gutes Workshop in Wien mit sehr professionellen Gesangs…
Fleming: Ja, aber ich hätte dir auch Einiges beibringen können, ich hätte das auch gemacht
Daniel: Das glaube ich dir
Fleming: und es ist wirklich so, wie du sagst, du warst 17, kein Mensch hat dir geholfen, du hast es allein entschieden und das ist ja grad das Tragische
Stein: Ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, dass hier Behauptungen aufgestellt werden, die nicht stimmen. Also unabhängig davon, es gehört auch eine gewisse Form des Hörens dazu. Wenn man etwas zuhören möchte, kann man auch was aufnehmen. Und es gibt auch Menschen, die sind beratungsresistent. Das muss man auch mal deutlich sagen
Plasberg: Zählt er dazu? Daniel Küblböck? Meinen Sie Daniel Küblböck?
Stein: Und ich mein, in einer Zeit, und das weiß ja Daniel selber, wir haben die Diskussion ja über den Tellerrand hinaus gehabt
Plasberg: Na gut, also Sie waren bis vor Kurzem eben seine Plattenfirma
Stein: Richtig und deswegen haben wir auch diskutiert und wir haben uns auch getrennt, richtig
Plasberg: Warum?
Stein: Genau aus dem Grund, weil es gibt einfach Dinge, und die finde ich auch völlig in Ordnung, wenn er das selbst machen möchte, dann muss er es auch selbst durchführen und auch selbstverantwortlich dann durchziehen. Macht er ja, ist ja auch richtig, nur er muss nicht erwarten, dass andere das dann auch mittragen
Daniel: Das ist absoluter Schwachsinn
Fleming: Kann ich nur befürwörten…Applaus für des
Stein: Ist doch so, du hörst einfach nicht zu, das ist das Problem
Daniel: Denn ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, du weißt es ja selber, wie viele Leute aus der Plattenfirma kommen und sagen: mach diese Schlagzeile, mach diese Schlagzeile, damit verkaufst du deine Platten
Stein: Diese Schlagzeilen hast du selber gemacht…
Daniel: Deswegen wär das jetzt ein Pakt mit dem Teufel zu sagen, dass man beratungsresistent ist
Stein: Du bist selber nackig…nein, du sagst ja selber…kein Mensch hat dich gezwungen, in der Bildzeitung dir die Ohren annähen zu lassen, also sei mir nicht böse, das sind Eigenentscheidungen
Broder: Was wäre passiert, wenn Sie’s nicht gemacht hätten, was man zu machen Sie verpflichtete. Was wäre dann gewesen?
Daniel: Naja es ich ja auch so, dass, wenn man etwas macht, muss man natürlich auch dafür gerade stehen, das ist ganz klar
Broder: Aha
Daniel: und man muss auch mit der Konsequenz rechnen
Broder: Genau
Daniel: Aber wie gesagt, das ist auch mir als junger Mensch mit 22 ganz logisch, und deswegen ist es auch für mich…ich möchte aber noch mal auf das Thema zurückkommen
Broder: Entschuldigung, wo hört die Jugend auf?
Daniel: Ich finde das absolut nicht, was Herr Stein sagt, dass den Leuten da positiv geraten wird, ich finde es im Gegenteil, vor allem mit einer Persönlichkeit wie mir, wo man genau gewusst hat, dass der Boulevard extrem drauf es abgesehen hat, hat man genau gesagt: mach das, mach diese Schlagzeile, sag das, damit wir auch Platten verkaufen. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Das kann ich so nicht nachvollziehen
Broder: Herr Küblböck: Entschuldigung. Wenn man Ihnen gesagt hätte: Leg dich vor die U-Bahn, das wird dann live übertragen. Hätten Sie’s auch gemacht?
Fleming: So blöd wär der wohl nicht gewesen sein
Daniel: Da muss ich Ihnen natürlich auch Recht geben, dass man auch immer selber der Mensch ist, der ja und nein sagen kann und deswegen habe ich auch grad eben ihnen auch schon gesagt, dass es auch viele Sachen gegeben hat, die ich im Nachhinein bereue und die ich auch…aber das will ich nicht so abstempeln, wie Herr Stein das meint, dass eben ein Künstler beratungsresistent ist, sondern im Gegenteil, ich finde es wurde sehr Vieles gesagt von einer großen Industrie: Mach das, das ist gut für dich. Und natürlich als junger Mensch, wenn man noch nicht diese Erfahrung hat, macht man vielleicht Vieles, was man jetzt in diesem Alter nicht mehr machen würde
Plasberg: Die Sendung heiß „Hart aber fair“ Wir haben einen Ausschnitt aus ihrer Karriere gezeigt
Daniel: Ich merk das schon, jetzt kommen die alten Schinken raus
Plasberg: Ich wollte was Nettes zeigen
Broder: Das ist eine behütete Werkstatt hier, wirklich. Gleich werden hier die Schultüten verteilt, an jeden eine
Daniel: Ich liebe dich. Wir zwei, wir
Broder: Nein. Nein hör auf, hör auf, sonst gibt’s Schmerzensgeld
Daniel: Ohhh, um Gottes Willen
Plasberg: Möchte man mir vielleicht noch mal zuhören? Dankeschön. Wir haben eben die Geschichte von Daniel Küblböck erzählt entlang den Skandalschlagzeilen. Man kann sie aber auch entlang seiner Erfolge, faktisch erzählen. Und das wird auch Sie beeindrucken, Frau Fleming
Einspieler
Plasberg: Ja was? Frau Fleming, das hätten Sie ihm doch nicht zugetraut, warum verziehen Sie das Gesicht
Fleming: Also ich muss sagen, was ich vorher gehört hab und jetzt da. Ich finde es toll, dass er sich so entwickelt. Finde ich schön, dass er was draus macht, dass er nicht da stehen bleibt, wo er war, sondern dass er sich weiter entwickelt, denn er muss ja weiter existieren, er kann ja auf die Plattenfirma nicht mehr rechnen, also, muss er auf die Bühne gehen, live singen…
Plasberg: Auf die nicht, aber es gibt auch andere. Wenn sie die Karriere so gesehen haben, Herr Stein, hat sich Ihre Prophezeiung erfüllt, dass er als Typ eben, sich auch als Künstler etablieren kann?
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kikimacs Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 08.01.2008 Beiträge: 2397 Nachricht senden | Erstellt am 14.04.2008 - 16:26 |  |
Stein: Also ich glaube, das habe ich auch von Anfang an gesagt, er hat vom Charisma war etwas, das ihm im lange Jahre im Showgeschäft noch weiter hilft und er hat ja auch, wie ich grad eben gehört, ne ganze Reihe von Entwicklungen, wirklich positive Entwicklungen mitgemacht und deswegen, mit 22 ist das Leben ja noch nicht zu Ende, zumindest hoffe ich das nicht, aber ich denke, es ist ja auch möglich, er muss ja nicht auf andere angewiesen sein, denn n bisschen Geld ist ja bei der ganzen Geschichte mit RTL auch rumgekommen. Es ist ja nicht so, dass es ein kostenloses Darben war sondern da hat man ja richtig viel Geld verdient. Also insofern ist jetzt auch noch n bisschen was auf der hohen Kante
Aufruf zum Internetvoting: Hart aber fair sucht den Superdiskutierer
Bergmann: Ich gucke nachdenklich, weil ein wichtiger Punkt verloren gegangen ist und das würde ich gern noch mal sagen. Herr Stein hat erwähnt, die habe Psychologen dahinter, hinter der Bühne. D.h., die wissen, dass sie junge Menschen in eine Ohnmachtsituation, mit der sie seelisch nicht fertig werden, möglicherweise, wahrscheinlich sogar und dass die psychologische Hilfe brauchen, Punkt 1.
Punkt 2: unter fachlichen Gesichtspunkten, solch eine Psychologin, wie Küblböck gerade gesagt hat, die kann schlichtweg gar nichts machen, das ist ne reine Alibifunktion, sie hat null…
Stein: Aber Herr Bergmann, wenn Herr Küblböck hier in der Sendung gerade sagt, man habe ihm eine Psychologin an den Hals gebunden, dann heißt es, er sie gar nicht wahrnehmen wollen, es ist ja eine Frage des Wollens und nicht nur des Könnens. Man muss ja auch mal auf jemanden zugehen: Achtung möglicherweise brauch ich das auch. Und wenn man das nicht wahrnehmen möchte, da kann ich 17, 20 oder 23 sein, spielt keine Rolle. Was mach ich falsch?
Plasberg: Jetzt haben wir ne ganze Zeitlang über das böse Privatfernsehen gesprochen. Ich finde, jetzt ist noch mal höchste Zeit genau für das hier:
Einspieler
Plasberg: So, nur mal zwischendurch.
Dass sich Menschen, dass sich Künstler einer Auswahl stellen, das ist eigentlich nichts Besonderes, im ernsten Fach heißt das Vorspielen oder Vorsingen. Auch bei solchen Terminen da entscheiden sich Schicksale, da entscheiden sich Lebenswege: wo geht’s hin. Es ist die Frage, in welchem Ton das in diesen ernsteren Fächern passiert. Wir haben da mal bei der 18jährigen Lea aus Gütersloh genau hingehört. Ihr größter Traum ist auch, Sängerin zu werden.
Einspieler
Zuschauerresonanz
Einspieler „gefakter Lebenslauf“
Plasberg: Herr Broder, schöne neue Begriffe. Sind es nur Begriffe oder hat sich tatsächlich was geändert an der Programmierung des Menschen?
Broder: Es hat sich glaube ich auch was geändert. Der Leistungsdruck ist eindeutig stärker geworden, aber dem kann man sich auch entziehen. Es gibt heute Leute, die ziehen in Landkommunen, sie machen dann Weinanbau oder sie züchten Kleintiere, es gab noch nie so viele Möglichkeiten, sich dem Leistungsdruck auch zu entziehen. Aber deswegen geht es ja nicht nur um Talente, es geht auch um Chancen und das ist hier, glaube ich, zu kurz gekommen. Früher haben die Jungs im Ruhrgebiet Fußball gespielt und hofften alle entdeckt zu werden, Karriere zu machen, andere machten Boxen oder andere Sportarten, die eher dem Prekariat vorbehalten waren und heute hat das Fernsehen diese Rolle übernommen
Plasberg: Wie übersetzen Sie Prekariat
Broder: Na da gibt’s ja viele Übersetzungen. Ich glaube die offizielle z.Z. heißt glaube ich „bildungsferne Schichten“
Plasberg: Prekariat gleich SPD
Broder: Nein dann der Unterbezirk von Kurt Beck eigentlich schon im engeren Sinne.
Nein, es ist eine große Chance, die die Jugendlichen da kriegen. Das Problem ist nicht, dass sie die Chance ergreifen oder dabei auch gelegentlich hinten rüberfallen. Der Skandal und das Problem ist, dass ein Drittel bis ein Viertel aller Hauptschulabsolventen nicht lesen und nicht schreiben können. Das ist der eigentliche Skandal dieser Gesellschaft. Und das liegt eindeutig nicht am Fernsehen. Das liegt an den Eltern und das liegt an den Lehrern und das liegt auch in diesem ganzen Erziehungsgeschäft, das, entschuldigen Sie meine leise Vermutung, dass das eigene Versagen abwälzt und rüberträgt auf solche Sendungen. Wenn das Schulsystem nicht versagt hätte, wären solche Sendungen wahrscheinlich nicht nötig. Das ist der Zusammenhang von Ursache und Wirkung und nicht andersrum.
Plasberg: Herr Bergmann
Bergmann: Naja, das war jetzt eine äußerst kühne These, das haben sie auch selber, während Sie sie entfalteten gemerkt
Broder: Wieso unterstellen Sie mir ständig was? Bin ich hier auf der Bank? In der Analyse oder was?
Bergmann: So’n Anti-Therapeuten-Effekt ist da
Broder: Wissen Sie, zu meinen Grundfreiheiten gehört, mir meinen Therapeuten auszusuchen. Sie wären es nicht.
Bergmann: Ich würde gern auf 2 Punkte kommen. Sie sprechen von den Fußball spielenden Jungen im Ruhrgebiet. Ja, die konnten auch versagen. Aber dann gingen sie nach Hause, dann waren sie ein bisschen gekränkt und suchten andere Möglichkeiten
Broder: wurden von ihrem ganzen Verein ausgelacht
Bergmann: Wenn ich aber vor der Kamera versage, dann redet am nächsten Tag der ganze Schulhof, da wird gewispert, und wenn der Bohlen einen üblen Spruch hatte oder einen witzigen Spruch ausnahmsweise, dann wissen alle auf dem Schulhof diesen Spruch, alle Klassenkameraden, ich kann mich nicht mehr bewegen, ohne mit meinem Versagen konfrontiert zu sein. Das ist unethisch. So wie ich auch diesen Management-Lehrgang, den ich eben gesehen habe, meinen Kindern, meinen Söhnen und meiner Tochter niemals empfehlen und niemals zumuten würde
Plasberg: Herr Stein, Sie sind Manager seit Jahrzehnten in der Musikindustrie
Stein: Ich finde es ganz furchtbar. Wir sind in einem globalisierten Umfeld. Wir müssen uns messen lassen an dem, was in Amerika passiert. In Amerika sind die Kinder mit 4 in der Schule und die sind uns alle meistens 2-4 Jahre voraus
Plasberg: Warum ist Globalisierung gleich Hingucken nach Amerika?
Stein: Ganz einfach, weil Benchmarker hier genannt wurden, weil ja sehr viele internationale Formulierungen und die Städte, die ich gesehen habe, waren auch nicht aus Deutschland, also war es international. Es heißt also, du bist tatsächlich heute in einem völlig anderen Vergleich als es vor 20 30 Jahren noch der Fall war. Die Leute haben heute ein anderes Bildungsempfinden, andere Leute haben ein anderes Bildungsniveau und vor allem wird es vorgemacht in anderen Ländern der Welt, dass das auch notwendig ist. In Folge dessen bist du in nem permanenten Vergleich und wenn Herr Bergmann sagt, er würde seinen Kindern nicht empfehlen dort hinzugehen, dann empfehle ich den Bauernhof auf dem Lande, weil dort kann er dann mit den anderen Bauern möglicherweise konkurrieren. Aber es ist heute gang und gebe…
Plasberg: Sie wissen, was jetzt Bauern denken, nach dem Motto, mit Schäufelchen…die sind auch einem Druck ausgesetzt
Stein: Hab ich ja grad gelesen, aber es ist in der Tat so, dass man dann sich wirklich einem Beruf unterstellen soll, der nicht in diese Leistungsprinzipien eingeht. Es ist heute unvermeidbar in international agierenden Firmen, solche Kurse mitzumachen, solche Stufen durchzulaufen, das geht gar nicht anders. Wenn man es nicht macht, dann hat man eben nicht die Chance dort mitzumachen
Bergmann: Ein sehr verengtes Managerweltbild. Das ist das erste und das zweite: Ich würde nicht unbedingt das Durchschnittsbildungsniveau in Amerika zum Maßstab nehmen und als Vorbild nehmen
Stein: Das ist eine Plattitüde, eine absolute Plattitüde, gehen Sie an die Universitäten in Amerika: Waltons, Harvard und wie sie alle heißen, da sind ausgezeichnet ausgebildete Menschen und wir dürfen nicht so tun, als wenn das jetzt nur Amerika wär, das ist England, ich kann Ihnen da noch viele andere Sachen sagen
Plasberg: Herr Küblböck
Daniel: Es ist ja immer so gewesen, dass, das weiß man vielleicht auch als Zuschauer, dass ich immer n Mensch war, der sein Herz auf der Zunge trägt, was vielleicht schon sehr altmodisch klingt heutzutage und es ist so, wenn ich mir z. B. jetzt das Format noch mal anschaue und eine Kandidatin beispielsweise erwähne, sie heißt Linda, sie hat letztes Mal im Interview gesagt, als sie gefragt wurde, ob sie Angst vor ihren Konkurrenten hat und sie meinte dann, dass sie ihre Ellbogen noch nicht ausgestreckt hat, aber wenn sie sie benützen müsste, dann wird sie sie ausstrecken. Und das ist etwas, was für mich persönlich sehr unsympathisch ist und ich würde auch von niemandem eine Platte kaufen, der für mich unsympathisch und egoistisch rüberkommt und ich glaub, das würde auch Herr Thomas Stein als Geschäftsmann genauso sehen, dass komischerweise eigentlich immer die Menschen, egal ob es Bankenbosse sind – ich hab auch schon sehr viele wichtige Leute kennen gelernt, z.B. Peter Boenisch, der leider schon verstorben ist, der ehemalige Regierungssprecher von Helmut Kohl und er hat zu mir gesagt „mein Junge“ - er hat auch die Bravo erfunden - „schau aus dem Fenster, es gibt so viele Gefahren da draußen, aber wenn du an dich glaubst, dann wurst du es schaffen“ und des sind für mich so Eigenschaften, die ich mir zu Herzen nehme
Plasberg: Und Ihre Ellbogen sind jungfräulich. Glauben Sie das selbst?
Broder: Also das ist jetzt wirklich ne Posse. Was sie jetzt hier spielen ist so diese alte Komödie unter dem Titel „Junge Huren – alte Betschwestern“ Jetzt sind Sie ein bisschen gefallen und jetzt können Sie eigentlich mit der Nummer wieder auf Tournee gehen. Ja, dann sind Sie voll rehabilitiert und Sie können Erziehungsberater werden
Daniel: Ja, ich war im Kindergarten. Ich hab ja Kinderpfleger gelernt.
Broder: Oh die Kinder, die Kinder. Welchen Therapeuten haben die Kinder jetzt?
Daniel: Aber wie gesagt, das sehe ich so. Ich hab Ihnen schon gesagt, das klingt vielleicht etwas altmodisch, aber das ist halt nun mal meine Meinung
Broder: ist nicht altmodisch, Sie sind altklug, das ist viel schlimmer
Plasberg: Frau Fleming
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kikimacs Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 08.01.2008 Beiträge: 2397 Nachricht senden | Erstellt am 14.04.2008 - 16:28 |  |
Fleming: Darf ich mal auch irgendwann mal was sagen, ich war jetzt die ganze Zeit ruhig. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich froh bin, ja, sehr froh bin, dass – ich sing schon seit 50 Jahren, bin immer noch wohl da
Plasberg: Wann ist Ihr nächster Auftritt?
Fleming: gleich, gleich live wieder mit Band
Plasberg: Nee wann, wann, damit Herr Broder dahin gehen kann
Fleming: Sehr viele Fernsehauftritte. Er? Ihn würde ich gar nicht reinlassen.
Ich will nur sagen, dass ich froh bin, dass ich in meinem Alter noch wirklich 2 Stunden ordentliche Musik machen kann und ich bin froh, dass ich es von der Pike auf gelernt habe und muss mich nicht hinstellen, muss irgendwas erzählen. Ich bin froh, wenn mein Publikum klatscht, wenn die Häuser voll sind, ja, trotz meinem Alter, weil er ja vorhin die Bemerkung gemacht hat und da bin ich sehr froh drüber, dass ich wirklich wahre, echte Musik mache und mich nicht meit solchen Sachen ständig befassen muss, also da bin ich froh
Plasberg: Wir haben viel über „Deutschland sucht den Superstar“ gesprochen und haben auch über Jugendliche gesprochen, die’s gucken, vielleicht hören wir zum Schluss eonfach noch mal, warum’s Jugendliche gucken und fragen uns dann, ob die Aufregung und die Sorge auch, Herr Bergmann, so berechtigt sind.
Einspieler
Plasberg: Ja, das waren n paar von 5,5 Millionen Zuschauern bei RTL. So viele schauen da zu, vermutlich auch wieder nächsten Samstag um 20.15h, wenn es in die Greatest Hits-Show geht. Herr Bergmann, waren das alles fehlgeleitete Menschen, die ihren niederen Instinkten folgen, wenn sie Dieter Bohlen gut finden
Bermann: Nein nein, also so muss man ja nicht rummoralisieren. Ich hab ja gesagt, ich lass meine Kleine das auch anschauen. Es lesen auch ganz viele Leute die Bildzeitung, trotzdem würde niemand behaupten dass die Bildzeitung die Spitze des Journalismus ist, also man kann die Dinge auch spannend und witzig finden, aber wir haben hier einen ganz wichtigen Punkt erreicht, finde ich, und den würde ich gern noch mal sagen. Dieses Beispiel des Managers, ich werde kontrolliert, ich werde getestet, da muss ich mich durchsetzen, dann werde ich wieder kontrolliert mein ganzes Leben lang und Herr Stein sagt dann: ja, das ist die globalisierte Welt, da gibt’s gar keine Alternative außer vielleicht n Bauernhof. Das Zweite bezweifel ich, was ich aber sage ist, diese Castingshow, so wie sie hier inszeniert wird, man könnte es ja auch anders machen, diese Castingshow ist sozusagen die Zuspitzung, die Dynamisierung dieses völlig zynischen Prinzips. Ich bin dagegen
Plasberg: Danke, dass Sie das noch mal so gesagt haben. Und ich hab hier das Ergebnis des Internet-Votings „Hart aber fair sucht den Superdiskutanten“. Ich sag mal in 20 Minuten haben über 75000 Zuschauer geklickt, das ist schon mal ne super Zahl. Herr Bergmann, was haben Sie für ein Gefühl für sich, wo sehen Sie sich
Bergmann: Och so im unteren Drittel, wie immer
Plasberg: Herr Broder, wo sehen Sie sich?
Broder: Im Nirwana
Plasberg: Ernsthafte Antwort einmal
Broder: Das war ernsthaft. Wirklich. Nein, keine Ahnung. Ich würde alles unternehmen, nur nicht Publikumsreaktionen abschätzen
Plasberg: Wo sehen Sie sich, Herr Stein?
Stein: Keine Ahnung
Auflösung
Ergebnis zur Online-Abstimmung
Diesen Studiogast von hartaberfair finde ich am besten: (hat die besten Argumente, gibt die beste Vorstellung):
• Wolfgang Bergmann: 45,9 %
• Thomas M. Stein: 19,6 %
• Daniel Küblböck: 13,4 %
• Joy Fleming: 11,1 %
• Henryk M. Broder: 10,0 %
Einspieler Gongshow
Schlussrunde
Plasberg: Die Schlussrundenfrage ist natürlich, mit wem aus dieser Runde würden Sie gern ein Duett singen, um entweder Dieter Bohlen zu überzeugen oder für immer verstummen zu lassen? Mit wem aus dieser Runde, wen wählen Sie aus, um dieses Duett zu singen, Herr Bergmann Sie fangen an als Sieger
Bergmann: Ich würde selbstverständlich gern, wahnsinnig gern ein Duett singen mit Frau Fleming, aber, ich sage auch, ich habe eine schwarze Stimme, das sieht man mir nicht an, das ganze Elend der Sklaverei am Mississippi schwingt darain mit, wir hätten ein wunderbares Duett
Plasberg: Mit wem würden Sie gern?
Fleming: Ja ich hätte gern mit dem Letzten, mit dem Dicken gesungen (singt)
Plasberg: Hammer! Respekt einfach mal so aus dem Sitzen
Herr Küblböck, mit wem hätten Sie gern dieses Duett gesungen?
Küblböck: Also, du ich sag’s ganz ehrlich, ich würde mit ihm das Duett machen, denn bei Modern Talking gibt es auch immer den Netten und den Bösen
Plasberg: Herr Broder
Broder: Ich glaube, ich würde mich klonen und mit mir auftreten
Plasberg: Herr Stein mit wem?
Stein: Logischerweise mit Herrn Broder, weil dann wären die 2 aus der Muppetshow wieder real
Plasberg: Herzlichen Dank nicht nur für diese originelle Schlussrunde…
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