Twoballs  Skunk
   

Status: Offline Registriert seit: 10.11.2005 Beiträge: 302 Nachricht senden | Erstellt am 23.11.2005 - 18:41 |  |
Hallo Marcel,
tja, was genau macht man da?
Erstmal ist es wichtig, das die Leute die sich treffen verstehen. Es muß Spaß machen, gemeinsam etwas zu unternehmen. Je größer die Personenzahl ist, umso einfacher fällt es einem natürlich sich wohl zu fühlen, da man sich einer bestimmten Personengruppe "anzuschließen" kann, die einem am meisten liegt. Bei vielen Leuten kann man sich eigentlich nicht mit allen gleich gut verstehen.
Dann ist es wichtig Interesse für das Hobby als solches mitzubringen. Man sollte sich ein wenig für Geschichte interessieren und im Laufe der Zeit "seinen" Geschichtsabschnitt kennen. Man sucht sich die Zeit und die Personengruppe aus, die man am interessantesten hält und ..... lebt sein Hobby (sobweit möglich).
Auf dem Treffen finden sich alle interessierten wieder, man tauscht Gedanken zum Hobby aus. Aber unterhält sich natürlich auch über das "normale" Leben.
Ein Treffen welches über mehrere Tage läuft, ist meist am interessantesten, da man sich nicht nur durch Unterhaltungen die Zeit vertreibt, sondern das Hobby und was dazu gehört auch "lebt".
Zum Zeitvertreib gehören z.B. Messer- und Beilwerfen, Bogenschießen oder andere kurzweilige Sachen. Schön, aber aufwendig ist auch immer ein Trapperlauf, der gleich mehrere "Aufgaben" erfüllt. Einerseits kann man sein Wissen, sein Geschick und oft auch sein Glück testen. Hier wird quasi "quer Beet" alles gebraucht was zum Hobbyisten-Dasein gehört. Über Feuermachen, Spuren lesen, Fachwissen beweisen bzgl. Tiere, Wald und Wiese, Geschichte etc. wird einiges abgefragt. Die Siegerehrungen gehören natürlich auch dazu um den Anreiz zu erhöhen.
Tja und dann noch das ganze "Drum und Dran". Die Atmosphäre eines Treffens kann man schlecht beschreiben. Da wird auf dem offenen Feuer gekocht, gegrillt und gebraten. Also lecker gegessen und getrunken, man ist fast den ganzen Tag draußen, muß (will) mit wenig Komfort auskommen und es trotzdem so gemütlich und angenehm wie möglich haben. Also "back to the roots" könnte man es umschreiben.
Das sind die Sachen, die mir als erstes einfallen, wenn man mich fragt: "Was macht ihr denn so überhaupt?"
Mir würde sicherlich noch einiges mehr einfallen, aber es ist eh schon lang genug geworden.
Gruß Twoballs
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