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Charlotte 
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...   Erstellt am 25.03.2008 - 14:25Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Seine Filme wie: Die Zürcher Verlobung ... Ludwig II. Glanz und Elend eine Königs, Des Teufels General oder Das Haus in Montevideo füllten in den Nachkriegsjahre die Kinos.

Seine Stars waren die Elite der damaligen Zeit: Heinz Rühmann, Curd Jürgens, Lilo Pulver, O.W.Fischer , Maria Schell...

Seine Chansons wurden überall gesungen:
'Beim ersten Mal, da tut's noch weh' - 'Auf der Reeperbahn nachts um halb eins'.....

Dafür hat er Preise gesammelt und dafür hat man gerne übersehen, dass er einer der Väter der Durchhaltefilme des Krieges war.



Helmut Käutner



wird am 25. März 1908 als Sohn des Kaufmanns Paul Käutner und seiner Ehefrau Claire, die aus der berühmten Arztfamilie Röngten stammt, in Düsseldorf geboren. Früh verliert er seine Eltern.

Ab 1927 studiert er an der Universität München Deutsche Philologie, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft bei Artur Kutscher. Geld verdient er sich als Werkstudent und schreibt Satiren und Kulturberichte für bayerische Provinzzeitungen. Er entwickelt eine besondere Begabung fürs Kabarett. Zusammen mit seinen Kommilitonen tritt er in eigenen Revuen und Kabarettprogrammen, darunter "Yes Goddam, Allright" (1928) und "Die Sonderbar" (1930) auf. Die Truppe, bestehend aus Käutner, Kurd E. Heyne, Bobby Todd und dem Pianisten Werner Kleine, nennt sich in Anlehnung an das Kabarett der "Elf Scharfrichter", die im "Alten Simpl" auftraten, "Die Nachrichter".

1932 ist Käutner Regisseur, Autor, Schauspieler und Theaterunternehmer und nimmt u.a. Kontakt zu Werner Finck in Berlin auf. Den größten Erfolg verbuchen die vier Kabarettisten Anfang 1932 mit der parodistischen Goethe-Operette "Hier irrt Goethe".Er möchte ein unpolitisches literarisches Kabarett mit kulturkritischen und satirischen Glossen machen. Auf Tournee in Leipzig lernt er Erica Balqué, Tochter des Schauspielers und Regisseurs am Leipziger Schauspielhaus, Reinhold Baqué, kennen. Im Februar 1934 heiraten die beiden. Bei Vertragsverhandlungen in Berlin erweist es sich als zunehmend hinderlich, daß die Truppe keiner NS-Organisation angehört. Das Propagandaministerium stuft das Kabarettensemble als "zersetzend und destruktiv" ein und verbietet das Unternehmen.

Heyne und Todd emigrieren. Käutner jedoch wird ans Leipziger Schauspielhaus engagiert. In der Spielzeit 1938/39 kürzt Käutner die Revue "Der Apfel ist ab" für Willi Schaeffers "Kabarett der Komiker" zu einem Einakter zusammen. Erwin Bootz, Pianist der "Comedian Harmonists", komponiert die Musik, Regie führt Arthur Maria Rabenalt, Robert Dorsay agiert als Luzifer, Lizzy Waldmüller als Schlange. Goebbels ist begeistert.
Nun wird Käutner beim Lieblingsmedium des Propagandaministers - dem Film - eingesetzt. Es folgen betont unpolitische Filme, die in privaten Lebenswelten angesiedelt sind. In "Auf Wiedersehen, Frankziska !" mit Marianne Hoppe und Hans Söhnker. Mit den Melodramen "Romanze in Moll" (1943), dem Farbfilm "Große Freiheit Nr. 7" (1943/44) und dem auf Berliner Gewässern gedrehten Flußschifferfilm "Unter den Brücken" (1944/45) erreicht er große Anerkennung.

Käutner erlebt das Ende des Krieges in Cuxhaven und geht kurz darauf nach Hamburg.
Ihm gelingt was Veit Harlan verwehrt blieb, er kann ohne Schwierigkeiten an seine Erfolge anknüpfen und übernimmt die Intendanz am Hamburger Schauspielhaus. Eine Hörspielreihe beim MDR.. Arthur Brauner setzt ihn für die Filme ein, welche die Erfolge des deutschen Kinofilms der 50/60 Jahre begründen sollten.

Als diese Ära zu Ende ging, wechselte er ohne Schwierigkeiten zum Fernsehen, drehte für die viele Serien unter anderem Derrick, Der Kommissar, Eine Frau in Weiß oder Eichholz & Söhne. Inszenierte Fernsehspiele und steht auch selbst als Schauspieler z.B. im Tatort, vor der Kamera.
1977 lässt er sich in der Toskana nieder. Helmut Käutner, Träger zahlreicher nationaler und internationaler Auszeichnungen, stirbt am 20. April 1980 in seinem Haus bei Castellina/Chianti.




Quellen: Wikipedia/DeutscheFolmographie/Deutsches Filminstitut





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