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Ryou ...
Admin/ Masochist
.....................



Status: Offline
Registriert seit: 24.04.2006
Beiträge: 1226
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...   Erstellt am 17.08.2006 - 21:21Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen


Disclaimer: YGO gehört nicht mir und blablabla und blablabla (hoffentlich habt ihr verstanden, was ich damit sagen will XD)
Warnungen: nen wenig darkfic...
Kommentar: so, meine erste kurze ff... hab sie in Frankreich geschrieben^^
ich hoffe, ich konnte alles verständlich rüberbringen, aber wenn ich es ausführlicher gemacht hätte, wärs wieder so ne ellenlange Story geworden... und das wollte ich nicht, schliesslich hab ich ja noch "Rot" und "meet again"
ach ja, mir ist kein Titel für die Fic eingefallen
Bitte helft mir!!!!!

Langsam gehe ich durch die Strassen. Biege rechts ab, gehe weiter. Weiter, immer weiter. Ein Ziel habe ich schon lange keines mehr. Nein, falsch. Ich habe immer das selbe vor Augen. Ich weiss nicht, wie lange schon. Sind es Tage? Wochen? Monate? Ich weiss nichts mehr. Nichts. Nur, dass ich weg will. Weg. Weg von dem Ort, der Jahrelang mein Zuhause war.

~*~*~*

Du kamst immer spät nach Haue, obwohl die Schule kaum zehn Minuten von deinem Haus entfernt lag. Oft warst du nass, schmutzig oder gar verletzt.
Jedesmal, wenn du so leise wie möglich die Haustür öffnetest, stand ich auf, begrüsste dich.
Jedesmal, wenn du mich sahst, hast du gelächelt, und mir versichert, dass du einen schönen Tag gehabt hättest.
Jedesmal bist du in dein Zimmer gegangen, um Hausaufgaben zu machen.
Jedesmal, wenn du dich in deinem Zimmer eingeschlossen hattest, bist du hinter der Türe weinend zusammengebrochen.
Jedesmal hab ich gegen neun zu abend gekocht.
Jedesmal öffnetest du zögerlich deine Zimmertüre und hast zuerst dem Badezimmer einen Besuch abgestattet.
Jedesmal betratest du die Küche mit deinem schüchternen Lächeln, wie immer, wenn du jemand im Raum wusstest.
Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten.
Ich kochte dir etwas zu essen, stellte es dir vors Zimmer.
Und kurz, bevor du nach Hause kamst, verliess ich das Haus.
Ich kehrte erst zurück, wenn du nach Hause kamst.
Ich wärmte den Rest deines Essens in der Mikrowelle –oftmals hattest du nicht mal die Hälfte gegessen- danach legte ich mich schlafen, stand auf, kochte, machte die Wäsche und wieder verliess ich das Haus.
Ich sah dich nicht mehr.
Nie wieder.
Ich bemerkte nur, dass du Tag für Tag weniger gegessen hast.
Es war Sommer, doch obwohl die Sonne den ganzen Tag die Erde verbrannt hatte, fröstelte ich. Ich zog meinen Mantel enger um meinem kränklichen Körper, denn nicht nur du hattest in letzter Zeit immer weniger gegessen.
Ich betrachtete gerade die Sonne, wie sie in einem Meer aus Blut unterging, da fühlte ich etwas. Etwas, tief in mir, von dem ich nicht einmal wusste, dass es existiert, zerriss.
Eine unendliche Leere machte sich in mir breit.
Nun bist du tot.

~*~*~*

Seit diesem Tag lebe ich auf der Strasse.
Ich weiss nicht einmal, ob deine Leiche gefunden wurde. Oder für welche Todesart du dich entschieden hast. Wenn ich Hunger habe, klaue ich, was ich brauche.
Wenn sie mich erwischen, ist es mir egal.
Dann verbringe ich eben ein paar Tage im Gefängnis.
Irgendwann hielt ich die Schuld nicht mehr aus.
Ja, ich gab mir die Schuld am Tod meines Seelenpartners.
Ich begann, mein Bewusstsein in Drogen zu ertränken.
Dann kann ich dich manchmal sehen.

~*~*~*

Da bist du wieder.
Mit deinem wunderschönen, unschuldigen Lächeln.
Ich habe dich so sehr vermisst.
Ich gehe auf dich zu.
Nehme dich sanft in den Arm.
Zärtlich lege ich meine Lippen auf die Deinen.
Ich will dich ja nicht erschrecken.
Gewaltsam dringst du mit deiner Zunge in meinem Mund ein.
Presst mich gegen dich.
„Ryou“
Leises Lachen.
„Was denn?“
„Ich liebe dich“
Wieder lachst du.
„Wirklich?“
„Ja. Ich werde es dir beweisen?“
„Wie denn?“
„Ich tue alles, was du willst“
„Alles?“
„Alles!“
„Dann zeig mir, wie sehr du mich liebst, Hure!“

~*~*~*

Langsam öffne ich die Augen.
Taste nach dem Geld.
Doch meine Hand greift ins Leere.
Statt dessen fühle ich plötzlich einen Körper, der sich eng an mich kuschelt.
Was ist denn das für einer?
Meine Freier bleiben sonst nie.
Plötzlich fühle ich eine Zunge, die zärtlich mit meinem Ohrläppchen spielt.
Ich drehe den Kopf....
und blicke in das unschuldigste Gesicht mit dem schüchternsten Lächeln der Welt
Ich habe dich ja so sehr vermisst.





Signatur
Nenn mich, wie du willst
Gib mir deinen Namen
ich bin so wie alle sind
ich hab euch nichts zu sagen

Habt den Mut, anders zu sein!
Nieder mit der Masse!
Es lebe das Individum!


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