esge Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 03.01.2007 Beiträge: 642 Nachricht senden | Erstellt am 03.01.2007 - 19:03 |  |
Les Passantes / Die Vorübergehenden
Georges Brassens
Paroles: Antoine Pol. Musique: Jean Bertola
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Ich will dieses Gedicht
all den Frauen widmen, die man heimlich liebt,
denen, die man kaum kennt
denen ein anderes Schicksal schlägt
und die man nie wieder trifft
Derjenigen, die einen kurzen Augenblick
aus ihrem Fenster sieht
Und gleich wieder verschwindet
doch deren schlanke Gestalt
so graziös und zart ist,
dass ein Lächeln bleibt.
Der Reisegefährtin, in deren Augen
der Weg einer bezaubernden Landschaft gleicht,
und ihn so kurz erscheinen lässt.
Man ist vielleicht der einzige, der sie versteht
und trotzdem lässt man sie aussteigen
ohne ihre Hand berührt zu haben
Der schlanken und geschmeidigen Walzertänzerin
die in einer Faschingsnacht
traurig und nervös schien
die unbekannt bleiben wollte
und die sich nie mehr auf einem Ball
im Kreise drehen wird.
Diejenigen, die schon vergeben sind
und graue Stunden erleben
neben einem, der nicht zu ihnen passt
Ein Blick in traurige Augen, die
eine triste Zukunft erahnen lassen
Traumbilder wahrgenommen
Hoffnungen, die der Tag nimmt.
Morgen sind sie vergessen
sobald das Glück erscheint
Man erinnert sich nur selten
an Episoden auf dem Weg
Aber wenn man es sein Leben lang vermisst hat
denkt man mit ein wenig Nostalgie
an all diese Glücksmomente
an Küsse, die man nicht wagte
an Herzen, die darauf warten müssen
an Augen, die man nie wieder gesehen hat
Und an Abenden der Sehnsucht
versucht man seine Einsamkeit zu vergessen
mit den Gespenstern der Erinnerung
Man beweint die abwesenden Lippen
all dieser schönen Vorübergehenden,
die man nicht zurückhalten konnte
Übersetzt von Dany
[Dieser Beitrag wurde am 20.01.2007 - 21:49 von esge aktualisiert]
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