esge Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 03.01.2007 Beiträge: 642 Nachricht senden | Erstellt am 05.04.2009 - 20:53 |  |
Das erste Mädchen - La première fille
Paroles: Georges Brassens. Musique: Georges Brassens 1954
Vidéo
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Die Feldzüge von Austerlitz und Waterloo
von Italien, Preußen und Spanien
von Pontoise und Landernau
habe ich völlig vergessen
Nie im Leben
vergisst man
das erste Mädchen
das man in den Armen hielt.
Die erste Fremde
zu der man "Du" sagte.
Mein Herz, erinnerst du dich dran?
Wie lieb sie uns war
ob es ein anständiges Mädchen
oder eine Dahergelaufene
oder eine Nutte war.
Man erinnert sich an sie.
Man wird sich
an das erste Mädchen erinnern,
dass man in den Armen hielt
Sie sind pfeilschnell verflogen
meine Erinnerungen an Suzon
und mein Gedächtnis lässt mich im Stich
bei Julie, Rosett oder Lison
Nie im Leben
vergisst man
das erste Mädchen
das man in den Armen hielt.
Es war ein schöne Affaire
mein Herz, erinnerst du dich daran?
Ich tauschte meine Tugend
gegen eine Schlüsselblume
was als großer Pomp
bei anständigen Leuten
und denen auf der Straße galt.
Man erinnert sich an sie.
Man wird sich
an das erste Mädchen erinnern
dass man in den Armen hielt
Du gabst mir die Liebestaufe
und den siebenten Himmel
Ich behüte dich und ich liebe dich
letztes Geschenk vom Weihnachtsmann
Nie im Leben
vergisst man
das erste Mädchen
das man in den Armen hielt.
Man spilte schön den Braven
als sie sich auszog.
Mein Herz, erinnerst du dich daran?
Man hat´s damit nicht weit gebracht
und wahrscheinlich
foltgen seitdem viele andere.
Ja, aber von all denen,
die man kannte
ist das letzte
was man vergisst
das erste Mädchen,
das man in den Armen hielt
[Dieser Beitrag wurde am 05.04.2009 - 21:03 von esge aktualisiert]
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Didier 

Status: Offline Registriert seit: 18.11.2009 Beiträge: 7 Nachricht senden | Erstellt am 18.11.2009 - 13:25 |  |
Voilà la version que je chante = Hier die Fassung, die ich singe
Das erste Mädel = La première fille
(G. Brassens / dt. D. Kaiser)
Ich weiß nichts mehr von Kriegs-Kampagnen
von Waterloo und Wellington,
nichts mehr von Preußen und von Spanien, von Leipzig und Napoleon.
Doch nie aus dem Schädel
weicht dir der Charme
des ersten Mädels, das du nahmst in die Arm.
Die erste Fremde, zu der man sagte „Du“.
Mein Herz du weißt noch heute,
wieviel sie dir bedeutet.
Ob von guten Eltern oder einem Tunichtgut,
Ob sie noch war Jungfer oder schon eine Nutt.
Sie geht nicht aus dem Schädel.
Sie geht da nicht mehr raus, das erste Mädel,
das man mitnahm nach Haus.
Grad wie im Flug ist sie verflogen
meine Erinnerung an Sofie,
Und mein Gedächtnis hat getrogen,
denk ich an Margot und Marie.
Doch nie aus dem Schädel kriegst du sie raus,
das erste Mädel, das du mitnahmst nach Haus.
Es war toll für ein Weilchen,
mein Herz, weisst du es noch?
Ich hab’ meine Tugend
getauscht gegen ein Veilchen.
Ob’s war mit großem Pomp
wie bei Herrschaften heut’,
oder auf der Gass’
wie bei Hunden und armen Leut’.
Sie steckt dir noch im Schädel,
du kriegt sie nie mehr raus,
das erste Mädel, das mit dir kam nach Haus.
Du gabst mir die Taufe in Sachen Lieben,
den siebten Himmel, wie ein Orkan.
Dich lieb ich, du bist mir geblieben,
letztes Geschenk vom Weihnachtsmann.
Sie steckt dir im Schädel,
du kriegst sie nie raus,
das erste Mädel,
das du mitnahmst nach Haus.
Sie ließ die Hüllen fallen.
Man bald zu Kreuze kroch.
Mein Herz, weisst du es noch.
Schnell bist du umgefallen.
Seitdem sind viel Sirenen
gekommen ins Haus.
Jedoch von all denen,
die gingen ein und aus,
bleibt sie für immer drinnen
in deinem Oberhaus,
das erste Mädel,
das du mitnahmst nach Haus.
Signatur Didier |