esge Administrator
    

Status: Offline Registriert seit: 03.01.2007 Beiträge: 642 Nachricht senden | Erstellt am 06.01.2007 - 18:28 |  |
L'AIGLE NOIR - der schwarze Adler
An jenem Tag oder vielleicht war es Nacht
nicht weit von einem See an dem ich eingeschlafen bin
schien plötzlich der Himmel zu sterben
Und aus dem Nichts kommend
erschien ein schwarzer Adler.
Langsam, die Flügel ausgebreitet
Langsam sah ich ihn kreisen
Ganz nah vor mir mit einem Flügelschlag
Wie vom Himmel gefallen
Ist der Vogel gelandet
Seine Augen waren rot wie Rubine
Und seine Federn schwarz wie die Nacht
Auf seiner Stirn leuchtend wie tausend Feuer
trug der königlich gekrönte Vogel
Ein blauen Edelstein
Mit seinem Schnabel hat er meine Wange berührt
Auf meine Hand hat er seinen Hals gelegt
Dann erst hab' ich ihn erkannt
Aus der Vergangenheit erschienen
War er zu mir zurückgekommen
Sag Vogel, oh sag, nimm mich mit
Gehen wir zurück ins Land der Vergangenheit
Wie früher in meine Kinderträume
Um zitternd die Sterne zu fangen
die Sterne
Wie früher in meinen Kinderträumen
Wie früher auf einer weißen Wolke
Wie früher die Sonne anzünden
Regenmacher sein
Und Wunder zaubern
Mit einem Flügelschlag nahm der schwarze Adler
seinen Flug am Himmel wieder auf
Vier farbige Federn der Nacht
Eine Träne oder vielleicht ein Rubin
Mir war kalt, es blieb mir nichts
Der Vogel hatte mich allein gelassen
Mit meiner Sehnsucht
An jenem Tag oder vielleicht war es Nacht
nicht weit vom See an dem ich eingeschlafen bin
schien plötzlich der Himmel zu sterben
Und aus dem Nichts kommend
erschien ein schwarzer Adler.
An jenem Tag, in jener Nacht
nicht weit vom See, eingeschlafen
ganz plötzlich
aus dem Nichts
erschien er, der schwarze Adler
Traduit par Dany
[Dieser Beitrag wurde am 29.03.2007 - 22:15 von esge aktualisiert]
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